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Band 35

Dostojewski – Der Spieler

8

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7709

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/13,5/2,7 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Khaki

Originaltitel

Igrok

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1636-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7709

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/13,5/2,7 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Khaki

Originaltitel

Igrok

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1636-9

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Sue

    aus Uelzen

    4/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amüsante Geschichte

    Fjodor Dostojewskis Roman "Der Spieler" trägt gleich in zweierlei Hinsicht autobiografische Züge. Einerseits war Dostojewski selbst ein Spieler und wie auch sein Hauptprotagonist Aleksej Iwanowitsch hatte er eine unglückliche Liebe. Das Ganze spielt in der fiktiven Stadt Roulettenburg. Der General ist hochverschuldet und die einzige Chance seine Schulden bei dem Franzosen de Grieux zurückzuzahlen besteht in einer Erbschaft. Zudem ist der General der jungen Mademoiselle Blanche verfallen, doch diese wird ihn nicht ehelichen, solange er nicht ausreichende Geldmittel zur Verfügung hat. Und so wartet er ungeduldig auf das Dahinscheiden der steinreichen Erbtante. Indes ist sein Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch unsterblich in des Generals Stieftochter Polina verliebt. Doch diese, sich seiner Gefühle durchaus im Klaren, nutzt ihn nur aus und verspottet ihn obendrein. Doch nicht nur Aleksej buhlt um Polinas Gunst, auch der Franzose bekundet Interesse an ihr - wird sie jedoch nicht ehelichen solange der General bei ihm so tief in der Kreide steht. Das von allen erhoffte Telegramm, welches den Tod der Erbtante übermitteln sollte, kommt jedoch Tag um Tag nicht. Die Ungeduld von allen Beteiligten wächst. Umso erstaunter ist man, als die Matriarchin putzmunter in Roulettenburg auftaucht. Und die Gute nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie lässt jeden der Anwesenden wissen, was sie von ihm hält - und das ist nicht viel. Als sie dann auch noch Gefallen am Roulette findet, sieht der General allmählich sein Erbe dahinschwinden ... Die ganze Geschichte wird aus Sicht von Aleksej erzählt. Die Tante umgibt sich gerne mit ihm und geht mit Aleksej auch ins Casino. Wir erleben im Laufe der Geschichte, wie Aleksejs Verliebtheit in Polina, allmählich seiner Spielsucht weicht. Schon in "Die Brüder Karamasov" war ich begeistert von Dostojewskis Charakterstudien und auch in "Der Spieler" finde ich die Ausarbeitung der Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen überaus gelungen. Am liebsten mochte ich tatsächlich die Erbtante, die war ganz nach meinem Geschmack. Meine einzige Kritik gilt der Übersetzung, die ich doch oft als holprig empfand - manche Sätze wirkten auf mich auch unvollständig. Insgesamt hat mir auch dieser Dostojewski wieder gut gefallen. Er ist teilweise komisch bis grotesk, hat aber auch einige ernste Züge. Übersetzt aus dem Russischen von Hermann Röhl.

  • black_cat595

    5/5

    25.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißend und sprachlich gekonnt!

    Vibes: Sprachlich gekonnt kritisch Spielsucht provokativ Zunächst möchte ich erwähnen, dass man stellenweise wirklich den Wunsch hegt man möge doch die französische Sprache beherrschen, da einige Abschnitte mit vielen französischen Sätzen und Aussprüche gespickt waren und das ohne Übersetzung. Das Verständnis des Geschehens ist dadurch nicht beeinträchtigt gewesen, aber insgesamt ist es dennoch ein unschönes Gefühl. Die Geschichte selbst ist unfassbar gut aufgebaut und geschrieben. Die Charaktere werden am Anfang etwas überfallartig vorgestellt und es ist ein wenig anstrengend da den Überblick zu behalten. Aber die Beziehungen zueinander werden oft wiederholt und so wird man nie abgehängt. Zusammen mit dem Hauptcharakter kann man dann die Verwicklungen der Beziehungen der Charaktere untereinander aufdecken und versteht so mit jeder neuen Seite mehr von dem was eigentlich vor sich geht. Ein zentrales Element ist in der Geschichte das Roulette. Es wird absolut überzeugend und gekonnt dargestellt. Nicht nur der Ablauf selbst, sondern auch die Sogwirkung, die diese Sorte von Spiel ausübt. Spätestens am Ende der Geschichte waren die Rollen der meisten Charaktere größtenteils klar. Diese wurden im Verlauf zusammen mit dem Hauptcharakter aufgedeckt, um die Verwicklungen untereinander besser zu verstehen. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, dass mich begeistern konnte!

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf ins Spielcasino um das Klackern...

    Auf ins Spielcasino um das Klackern der Jetons zu hören und die Atmosphäre wahrhaft zu spüren. Ich mag das Buch, weil es ernsthaft und doch sinnlich ist.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich wie kraftvoll umd...

    Unglaublich wie kraftvoll umd präzise Dostojewski in diesem Buch die Spielsucht eines jungen Mannes aufzeigt. Literarisch, fesselnd und Augen öffnend für Verständnis bei Sucht.

  • Bewertung

    aus Korneuburg

    5/5

    24.04.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fabelhaft

    Ich war wirklich sehr überrascht während ich das Buch las. Bei den Russen, so wurde mir gesagt, muss man vorsichtig sein. Aber ganz klar, dieses Werk verdient das Prädikat Hervorragend! Gut geschrieben, schön aufgebaut und man merkt, dass der Autor an manchen Stellen seine eigenen Erfahrungen eingebaut hat, besonders gut an den Zuständen während des Glücksspiels zu erkennen. Eine Empfehlung für alle.

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