Produktbild: Das Blau auf der anderen Seite
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Das Blau auf der anderen Seite Roman - Der neue Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11405

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.06.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/3,3 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11338-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11405

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.06.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/3,3 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11338-6

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselnder Roman, der lange nachhallt

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an emotional komplett abgeholt. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland, und verbindet dort auf feinfühlige Weise ein schweres Schicksal der Gegenwart mit den Schatten der Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht die junge Karla, die nach dem plötzlichen Verlust ihres Verlobten vor den Trümmern ihres Lebens steht. Dass sie dennoch den Mut aufbringt, die eigentlich als Hochzeitsreise geplante Tour im Camper allein anzutreten, hat mich tief beeindruckt. In Neuseeland angekommen, verschlägt es sie schließlich auf eine abgelegene Farm inmitten der beeindruckenden Landschaft, auf der die 97-jährige Marge lebt. Die alte Dame ist anfangs unheimlich schroff und abweisend, doch bald wird klar, dass sich hinter ihrer harten Fassade eine tief bewegende Lebensgeschichte verbirgt. Als Karla auf alte Tagebücher, Briefe und Dokumente stößt, beginnt eine Spurensuche, die nicht nur Marges Vergangenheit ans Licht bringt, sondern auch ihr eigenes Leben auf unerwartete Weise damit verbindet. Das Buch entfaltet seine ganz besondere Stärke durch den Wechsel der Zeitebenen. Während wir Karlas Reise zu sich selbst in der Gegenwart miterleben, geben uns die eingebundenen Tagebucheinträge und Briefe aus den späten 1930er Jahren einen unheimlich intensiven Einblick in das Schicksal einer deutschen Familie auf der Flucht. Diese historischen Passagen sind so authentisch und berührend geschrieben, dass sie mir regelrecht unter die Haut gegangen sind. Ein riesiges Lob verdient auch die bildhafte Sprache. Die Beschreibungen der neuseeländischen Landschaft und das Leben auf der Farm sind so lebendig, dass sofort Bilder im Kopf entstehen. Die Figuren sind mit all ihren Ecken und Kanten liebevoll gezeichnet, und das Buch zeigt auf eine wunderbar lebensbejahende Weise, dass selbst nach den schwersten Schicksalsschlägen wieder Hoffnung und innerer Frieden entstehen können. Dieses Buch regt zum Nachdenken an, hinterlässt ein warmes Gefühl im Herzen und hallt auch Tage nach dem Zuschlagen der letzten Seite noch intensiv nach. Besonders berührt hat mich die Botschaft, dass Heilung möglich ist und dass es nie zu spät ist, Frieden mit der eigenen Vergangenheit zu schließen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine tief berührende Familiengeschichte mit historischem Hintergrund und viel Gefühl suchen.

  • Katto

    aus Köln

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman über Heimat, Verlust und Neuanfänge

    Mit „Das Blau auf der anderen Seite“ ist Lucinde Hutzenlaub ein Roman gelungen, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Das Buch erzählt von Menschen, die mit Veränderungen, Verlusten und der Suche nach einem Platz im Leben konfrontiert werden. Wo schmerzhafte Erfahrungen zwar Teil unseres Lebens werden können, uns aber nicht für immer festhalten müssen. Es geht vor allem um die Menschen, bei denen wir uns aufgehoben fühlen. Die Geschichte zeigt auf eine sehr einfühlsame Weise, dass Heimat etwas ganz Persönliches sein kann und oft dort entsteht, wo wir Vertrauen, Nähe und Geborgenheit finden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist locker, flüssig und gleichzeitig sehr einfühlsam. Sie schreibt sehr wahrherzig und spricht auch schwierigere Themen an, ohne dass sie bedrückend wirken. Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Dabei schafft die Autorin eine tolle Mischung aus ernsten Momenten, Humor und ganz viel Gefühl. Die Figuren fühlen sich wie echte Menschen an – mit Stärken, Schwächen und Entscheidungen, die nachvollziehbar sind. Gerade diese Authentizität hat dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefiebert, manchmal schmunzeln musste und an anderen Stellen richtig mitgefühlt habe. Besonders schön fand ich außerdem die stimmungsvollen Beschreibungen der Umgebung. Die Schauplätze werden so lebendig geschildert, dass man beim Lesen sofort Bilder im Kopf hat. Sie unterstreichen die emotionale Wirkung der Geschichte und laden dazu ein, für ein paar Stunden komplett in diese Welt einzutauchen. „Das Blau auf der anderen Seite“ ist ein gefühlvoller, authentischer und vor allem berührender Roman mit Tiefgang, der zeigt, dass selbst nach schmerzhaften Erfahrungen neue Hoffnung wachsen kann. Wer Geschichten mit viel Herz, glaubwürdigen Figuren und einer Botschaft über Zusammenhalt, Neuanfänge und das Ankommen im Leben mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein absolutes tolles Buch, welches noch lange nachhallt.

  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben geht seine eigenen Wege

    Lucinde Hutzenlaub hat mich mit ihrem neuen Roman "Das Blau auf der anderen Seite" nicht nur in mein Traumland Neuseeland entführt, sondern mich auch emotionale abgeholt. Als Karla, statt ihrer Hochzeitsreise die Beerdigung ihres Verlobten Sebastian organisieren muss, liegt ihre Welt in Trümmern. Sie beweist jedoch enormen Mut und tritt die Reise später alleine an. Die Route hatten sie noch gemeinsam ausgewählt. Mit einem Van, den sie am Beginn der Reise vor Ort umbauen möchte, bricht sie von Christchurch aus auf. Auf dem Weg zu einem großen Festival in Motueka, wofür Karla Karten geschenkt bekommen hat, trifft sie auf Alex. Er bietet ihr an beim Umbau des Vans zu helfen und lädt sie auf die Apfelfarm "Wilson Orchard" seiner Großmutter Marge ein. Dort ist in der Scheune genügend Platz für den Umbau. Doch die eigenwillige 97jährige Marge ist alles andere als erfreut und zeigt ihren Unwillen ohne Hemmungen... In einem zweiten Handlungsstrang sind wir im Jahr 1938. Die jüdische Familie um Dr. Joshua Eichelbaum bereitet sich - dank der Hilfe von seinem damaligen Studienkollegen Friedrich Adler, auf ihre Flucht aus Deutschland vor. Ihr Weg endet nicht, wie gewollt in Großbritannien, sondern führt sie schlussendlich ans andere Ende der Welt: nach Neuseeland. In Brief- und Tagebuchform erleben wir, wie Joshua, seine Frau Hannah und die Kinder Rebecca, Margret und Hans versuchen in der Ferne Fuß zu fassen. Doch das Leben meint es nicht immer gut mit ihnen.... Die Geschichte wird aus der Sicht von Karla und von Marge erzählt und mit Tagebucheinträgen und Briefen ergänzt. Die Handlung spielt größtenteils in der Gegenwart, doch vor allem die Erzählungen aus der Vergangenheit der Eichelbaums haben mich sehr berührt. Beide Handlungsstränge - aus Gegenwart und Vergangenheit - fließen mit der Zeit perfekt ineinander. Feinfühlig und berührend schildert die Autorin wie aus Trauer allmählich Hoffnung und Zuversicht wachsen können. Aber auch die Auswirkungen der Traumata auf die Nachkommen der Familie, die die Eichelbaums erleben mussten, wird hier klar ersichtlich. Lucinde Hutzenlaub erzählt sehr feinfühlig, eindrücklich und authentisch. Der Schreibstil ist warmherzig, packend und flüssig. Die Figuren sind lebendig dargestellt und haben Ecken und Kanten. Besonders Marge wirkt in ihrer rauen Art sehr greifbar. Sehr gefallen hat mir auch die bildhafte und atmosphärische Beschreibung der neuseeländischen Landschaft und der Apfelplantage. Einzig einige Zufälle waren mir ein bisschen zu viel. "Das Blau auf der anderen Seite" erzählt über Mut, Abschied, Trauer, Freundschaft und Hoffnung, sowie Vertrauen in die Zukunft. Im Mittelpunkt steht jedoch die Zuversicht, dass wir aus jedem Schicksalsschlag wertvolle Erfahrungen und neue Erkenntnisse mitnehmen können. Fazit: Ein berührender Roman über Trauer, Mut und Selbstfindung, Familie und Hoffnung. Auch das Setting Neuseeland wird wunderbar vermittelt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

  • schlumeline

    aus Jülich

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein neues Glück mit Wurzeln in der Vergangenheit

    Im Hier und Jetzt ist da die junge Karla, die einen schweren Schicksalsschlag hinter sich hat. Kurz vor der Hochzeit ist ihr Verlobter Sebastian verstorben. Karla aber beweist Stärke und bringt den Mut auf, die geplante Hochzeitsreise mit einem Van durch Neuseeland allein zu starten. Vor Ort trifft sie auf Alex und damit auch auf dessen Großmutter Marge. Die alte Dame begegnet Karla unfreundlich und schroff, doch in Wahrheit verbirgt auch sie Schicksalsschläge hinter dieser Fassade. In der Vergangenheit ist da die jüdische Familie Eichelbaum, die Deutschland im Jahr 1938 verlässt und einen Ort sucht, an dem das Leben für sie weitergehen kann. Sie geben alles auf für einen Neuanfang. Zwischen diesen beiden Handlungssträngen bewegt sich der Leser im Roman „Das Blau auf der anderen Seite“ und begegnet dabei unterschiedlichen Menschen, vielen Gefühlen, wundervoller Natur und erlebt schicksalhafte Momente. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil begeistert und tief in meinem Herzen berührt. Dieses Buch ist eine Einladung den eigenen Blick zu erweitern und nicht nur die eigenen Empfindungen wahrzunehmen, sondern auch die des jeweiligen Gegenübers. Und es ist eine Einladung sich der Trauer zu stellen und sie zuzulassen, denn Trauer gehört zum Leben dazu und die Narbe des Verlustes gehört zu jedem von uns. Mit ihr können wir immer einen Neuanfang schaffen. Copyright © 2026 by Iris Gasper

  • Hermione

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoll berührend, traurig und tiefgreifend 

    Zum Inhalt: Karla stand kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten, als dieser plötzlich und unerwartet an einer Krankheit verstarb. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Neuseeland, wohin sie mit ihm reisen wollte, um vor allem seinen langen gehegten Wunsch einer Camperreise durch das Land zu erfüllen.  Dort trifft sie Alex, der dort Touren für Touristen organisiert und der sie mitnimmt auf die Apfelfarm seiner Großmutter Marge. Während Karla wieder neuen Lebensmut fasst, begreifend, dass Trauer auch zum Leben gehört, stellt sich heraus, dass es eine Verbindung zwischen Karlas und Alex‘ Familie gibt - die sie bis ins Deutschland der 1930er Jahre zurückverfolgen können.  Meine Meinung: Die Romane von Lucinde Hutzenlaub liebe ich sehr und meines Erachtens hat sich die Autorin mit diesem Buch wieder einmal selbst übertroffen.  Über die gesamte Lesedauer hat mich der Roman dank des warmherzigen, packenden und flüssigen Schreibstils komplett gefesselt und emotional tief berührt. Besonders fasziniert hat mich die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen zeitlichen Dimensionen, startend in Deutschland 1938 bis Neuseeland 2026. Der Roman baut sehr geschickt Tagebuchfragmente und Briefe aus der Vergangenheit ein, die sich mit Erzählungen aus der heutigen Zeit abwechseln.  Die handelnden Personen sind warmherzig und liebevoll gezeichnet mit allen ihren Ecken und Kanten, allen voran Karla, Alex und Marge. Gerade in ihrer Trauer gibt es viele Überschneidungen zwischen Karla und Marge und so bringt das Buch sehr glaubwürdig eine große Traurigkeit zum Ausdruck, aber auch Hoffnung und Heilung und positive Momente. Gleichwohl ist es sehr deutlich, dass die Trauer nicht weggeht, sondern zum Leben gehört, auch wenn wieder positivere Zeiten und neue Begegnungen anstehen.  Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich habe am Ende meine Tränen nicht mehr zurückhalten können.  Besonders gut gefallen hat mir auch, mit welcher Detailtiefe die Besonderheiten von Neuseeland und der Apfelfarm beschrieben werden. So konnte ich mich sehr gut dorthin versetzen und bin ganz beseelt von Landschaft und Menschen.  Fazit:  Dieser tief berührende Roman gehört zu meinen Lesehighlights des Jahres. Unbedingte Empfehlung! 

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