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Verbunden Über die Liebe, den Tod und das Leben danach

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Goldegg

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,2 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99060-570-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Goldegg

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,2 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99060-570-7

Herstelleradresse

Goldegg Verlag GmbH
Mommsengasse 4/2
1040 Wien
AT

Email: office@goldegg-verlag.com

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  • Bewertung

    5/5

    02.02.2026

    Buch (Paperback)

    Enttabuisiert und offen - Es macht nachdenklich und das ist gut so!

    Vorneweg: Ein extrem lesenswertes Buch zu einem Thema, welches in dieser Offenheit ein gesellschaftliches Tabu darstellt. Ein Tabu, das jeden einzelnen Menschen an einem Punkt seines Lebens einholen und ziemlich sicher unvorbereitet (be-)treffen wird. Dieses Tabu stellt nicht der Tod selbst dar, sondern die teils grausame und unabänderliche Realität, die das Sterben als Weg in das Leben und den Alltag von Menschen bringt. Wenn man die Autorin aufgrund ihres beruflichen Wirkens kennenlernen durfte, so zeichnet ihr Buch doch ein gänzlich unerwartetes Bild. Persönlich habe ich sie in ihrem öffentlichen Auftreten als unglaublich sicher, unerschütterlich in ihren Grundfesten und in ihrer psychologisch zwischenmenschlichen Art als sehr weise und erfahren erlebt. So erstaunte mich doch das Selbstbild, dass sie von sich im Privaten und im Kontext des Buches zeichnet um so mehr. Es zeigt die (Selbst-)Zweifel, die trotz der sehr differenzierten kommunikativen Fähigkeiten zweier erfahrener Hoffman-Prozess-Trainer, in deren gegenseitiger Liebe und vor allem dem Leiden durch eine unerbittliche Krankheit präsent und persistent sein können. Wie sehr Schweigen zu einer schwer zu (er-)tragenden Last werden kann. Wie jegliches Wissen unseres Verstandes im Angesicht des Todes zur bloßen Theorie verkommt. Wie einem Worte geraubt werden und die Stimme nicht zu einem Hilfeschrei fähig ist. Die Offenheit, mit der die Autorin, unter anderem ihre Hilflosigkeit schildert, die sie aufgrund von Unausgesprochenem erlebt, verdient größten Respekt. Sich dies selbst einzugestehen ist eine Sache, doch eine jedem zueigne Scham zu überwinden, dies öffentlich zu thematisieren, zeugt wiederum von einer enormen und bewundernswerte inneren Stärke. Es wird nichts glorifiziert, der Verstorbene wird nicht zu einem unantastbaren Heiligen verklärt, sondern es werden Schwächen und menschliche Unzulänglichkeiten sichtbar, die ein jeder Mensch lieber hinter seiner Maske versteckt hält. Dieses Buch zeigt auch unverblümt, dass ein jeder Mensch mit ähnlichen Dämonen zu kämpfen hat, ganz egal wie kognitiv ausgereift das psychologische Selbstverständnis auch sein mag. Der Tod markiert für manche das absolute Ende. Für andere ist es nur das Ende der physischen Existenz. Doch dieses Buch zeigt auch sehr emotional und schmerzlich, dass der Tod immer auch ein Beginn ist. Der Beginn des Vermissens und der Leere. Es zeigt, wie hilflos wir alle im Umgang mit dem Tod (geworden) sind, da er gesellschaftlich tabuisiert wird. Es zeigt, dass wir mit dem Schmerz von Angehörigen nicht umzugehen wissen, da man dies vielleicht auch nicht wirklich lernen kann. Das Buch von Daria Markin lässt einen nachdenklich zurück und das ist gut so! Es lädt dazu ein, über den Sinn des Lebens, die Liebe und des menschlichen Miteinander zu sinnieren. Vor allem aber verdeutlicht es das Gewicht und die Bedeutung des Wortes "Ja" in einer Ehe. In guten, wie in schlechten Zeiten.

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