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Produktbild: Ökonomie der Angst

Ökonomie der Angst Die Rückkehr des nervösen Zeitalters

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15114

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Molden Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

11757 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990408193

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

15114

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Molden Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

11757 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990408193

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Eine Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 20.01.2026

Bewertungsnummer: 2990153

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Rathkolb, Historiker, Jurist und Autor, betrachtet die aktuelle Situation der Welt und sieht Parallelen zu den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Besonders die „erste und zweite Turboglobalisierung“, wie er die wirtschaftlichen Umwälzungen nennt, die mit Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust einhergehen, scheinen für die aktuelle Schieflage verantwortlich zu sein. Zahlreiche Fehlentscheidungen der Politik, damals wie heute, bedrohen scheinbar die Beschaulichkeit des Einzelnen, der aktuell gewohnt ist, dass seine persönliche Behaglichkeit, ohne wenn und aber, vom Staat garantiert wird. Wenn es, auf Grund ökonomischer Krisen, zu Änderungen der gewohnten Bequemlichkeit kommt, werden recht schnell Schuldige gesucht. Dabei wird eigene Anteil allerdings meist gerne übersehen. Es wird nur die „Bedrohung“ durch andere gesehen, die die Sehnsucht nach einem „starken Mann“ weckt. Hört man jenen Politikern, die vorgeben, eine einfache Lösung für komplexe Probleme zu haben, zu, so steckt oft eine Gewalt dahinter, die zunächst die „richtige“ Gruppe trifft, um wenig später auf die gesamte Bevölkerung angewendet werden könnte. Dazu arbeitet Oliver Rathkolb in dreizehn Kapiteln Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen damals und heute aus, um seine Thesen zu veranschaulichen: Der Ausgangspunkt: Überforderung Überall Angst, Angst, Angst: Globaphobia Gleichzeitigkeit der Extreme: Von der ersten bis zur zweiten Moderne Fultons Monster, das I-Phone und KI Von Robber Barons und Cyber Barons Bringt Bildung Innovation? Innovationsturbos vor 1900 Putin, Xi und die Politik der Aggression Wegbereiter und Pionier der digitalen Revolution Europa hinkt hinterher Ein Perpetuum Mobile: Die Triggerpunkte eines nervösen Zeitalters Rufe nach dem starken Führer: Symptome einer Überforderung Wertemuseum oder autoritär geprägte Wirtschaftsgemeinschaft: Untergangsszenarien und Zukunftsoptionen Europas Und was ist von einem Präsidenten zu halten, der seine Präsidentschaft dazu benützt, persönliche Eitelkeiten zu befriedigen, „Deals“ abzuschließen, die vorrangig ihm und seinem Clan dienlich sind und einerseits eigenmächtig Länder kaufen oder notfalls mit Gewalt annektieren will, um „seinem“ Land zu vergangener Größe verhelfen will, andererseits aber gleichzeitig anderen Staaten mit militärischer Intervention droht, wenn sie ähnliches vorhaben? Oliver Rathkolb glaubt nicht an den Ausbruch eines Dritten Weltkrieges. Es ist zu hoffen, dass er Recht behält. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das die Weltlage um 1914 mit der aktuellen vergleicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede herausarbeitet, 5 Sterne.

Eine Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 20.01.2026
Bewertungsnummer: 2990153
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Rathkolb, Historiker, Jurist und Autor, betrachtet die aktuelle Situation der Welt und sieht Parallelen zu den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Besonders die „erste und zweite Turboglobalisierung“, wie er die wirtschaftlichen Umwälzungen nennt, die mit Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust einhergehen, scheinen für die aktuelle Schieflage verantwortlich zu sein. Zahlreiche Fehlentscheidungen der Politik, damals wie heute, bedrohen scheinbar die Beschaulichkeit des Einzelnen, der aktuell gewohnt ist, dass seine persönliche Behaglichkeit, ohne wenn und aber, vom Staat garantiert wird. Wenn es, auf Grund ökonomischer Krisen, zu Änderungen der gewohnten Bequemlichkeit kommt, werden recht schnell Schuldige gesucht. Dabei wird eigene Anteil allerdings meist gerne übersehen. Es wird nur die „Bedrohung“ durch andere gesehen, die die Sehnsucht nach einem „starken Mann“ weckt. Hört man jenen Politikern, die vorgeben, eine einfache Lösung für komplexe Probleme zu haben, zu, so steckt oft eine Gewalt dahinter, die zunächst die „richtige“ Gruppe trifft, um wenig später auf die gesamte Bevölkerung angewendet werden könnte. Dazu arbeitet Oliver Rathkolb in dreizehn Kapiteln Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen damals und heute aus, um seine Thesen zu veranschaulichen: Der Ausgangspunkt: Überforderung Überall Angst, Angst, Angst: Globaphobia Gleichzeitigkeit der Extreme: Von der ersten bis zur zweiten Moderne Fultons Monster, das I-Phone und KI Von Robber Barons und Cyber Barons Bringt Bildung Innovation? Innovationsturbos vor 1900 Putin, Xi und die Politik der Aggression Wegbereiter und Pionier der digitalen Revolution Europa hinkt hinterher Ein Perpetuum Mobile: Die Triggerpunkte eines nervösen Zeitalters Rufe nach dem starken Führer: Symptome einer Überforderung Wertemuseum oder autoritär geprägte Wirtschaftsgemeinschaft: Untergangsszenarien und Zukunftsoptionen Europas Und was ist von einem Präsidenten zu halten, der seine Präsidentschaft dazu benützt, persönliche Eitelkeiten zu befriedigen, „Deals“ abzuschließen, die vorrangig ihm und seinem Clan dienlich sind und einerseits eigenmächtig Länder kaufen oder notfalls mit Gewalt annektieren will, um „seinem“ Land zu vergangener Größe verhelfen will, andererseits aber gleichzeitig anderen Staaten mit militärischer Intervention droht, wenn sie ähnliches vorhaben? Oliver Rathkolb glaubt nicht an den Ausbruch eines Dritten Weltkrieges. Es ist zu hoffen, dass er Recht behält. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das die Weltlage um 1914 mit der aktuellen vergleicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede herausarbeitet, 5 Sterne.

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Ökonomie der Angst

von Oliver Rathkolb

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