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Hässlichkeit

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/11,4/2,1 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28660-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/11,4/2,1 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28660-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    … bis ein Körper einfach nur…

    … bis ein Körper einfach nur noch ein Körper sein darf „Hässlichkeit“ von Moshtari Hilal ist ein wirklich besonderes Buch: gleichzeitig sehr persönlich und mutig, poetisch und berührend, aber auch sehr politisch und aktuell. Das Buch könnte man am ehesten als Essay bezeichnen, es ist auf jeden Fall einzigartig. Moshtari Hilals Erkundungen, Analysen und Erinnerungen, Bildzitate und eigenen Zeichnungen zum Thema „Hässlichkeit“ und Schönheit/Schönheitsideale ist wirklich wertvoll. Es handelt vom "Hass in der Hässlichkeit und vom Abseits und Gegensatz des Schönen." Warum fürchten wir uns vor dem Hässlichen? Woher kommt der Hass in der Hässlichkeit? Das Buch ist eine wahre Bereicherung und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung! „Der Blick dreht sich: hässlich ist nicht, wer angesehen wird, sondern wer mit der Intention der Entmenschlichung ansieht. Wie schauen wir auf abweichende Körper zurück, welches Interesse lässt uns auf diese Körper schauen? Oder sollten wir einfach gar nicht schauen, ist es an der Zeit, den Blick abzuwenden und auf uns selbst zu richten? Wessen Blick übernehmen wir, wohin wir uns auch wenden, in wessen Tradition steht unser Sehen?“ „Mit diesem Verständnis gibt es keine Hässlichkeit, die biologisch war oder ästhetisch zeitlos ist. Niemand ist hässlich, ohne angesehen zu werden, ohne den Kontrast, den Gegensatz, den Vergleich. Kein Vergleich ist universell, statisch und zeitlos. Wenn aber Hässlichkeit immer wieder allein durch unser soziales Miteinander geschaffen wird, welche Form von Gesellschaft braucht dann keine Hässlichkeit?" "Die Versöhnung, die ich suche, soll den spaltenden Gegensatz auflösen, der alles bis hier bestimmte. Immer dann, wenn Schönheit ebenso wie Normalität die Hässlichkeit im Kontrast zu sich verlangen. Versöhnung bedeutet, diesen Gegensatz abzuschaffen durch Zusammenhang und Verständnis - bis ein Körper einfach nur noch ein Körper sein darf und Bilder in niemandes Haut mehr einschneiden.“

  • Bewertung

    aus Freiberg

    5/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    … bis ein Körper einfach nur noch ein Körper sein darf

    „Hässlichkeit“ von Moshtari Hilal ist ein wirklich besonderes Buch: gleichzeitig sehr persönlich und mutig, poetisch und berührend, aber auch sehr politisch und aktuell. Das Buch könnte man am ehesten als Essay bezeichnen, es ist auf jeden Fall einzigartig. Moshtari Hilals Erkundungen, Analysen und Erinnerungen, Bildzitate und eigenen Zeichnungen zum Thema „Hässlichkeit“ und Schönheit/Schönheitsideale ist wirklich wertvoll. Es handelt vom "Hass in der Hässlichkeit und vom Abseits und Gegensatz des Schönen." Warum fürchten wir uns vor dem Hässlichen? Woher kommt der Hass in der Hässlichkeit? Das Buch ist eine wahre Bereicherung und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung! „Der Blick dreht sich: hässlich ist nicht, wer angesehen wird, sondern wer mit der Intention der Entmenschlichung ansieht. Wie schauen wir auf abweichende Körper zurück, welches Interesse lässt uns auf diese Körper schauen? Oder sollten wir einfach gar nicht schauen, ist es an der Zeit, den Blick abzuwenden und auf uns selbst zu richten? Wessen Blick übernehmen wir, wohin wir uns auch wenden, in wessen Tradition steht unser Sehen?“ „Mit diesem Verständnis gibt es keine Hässlichkeit, die biologisch war oder ästhetisch zeitlos ist. Niemand ist hässlich, ohne angesehen zu werden, ohne den Kontrast, den Gegensatz, den Vergleich. Kein Vergleich ist universell, statisch und zeitlos. Wenn aber Hässlichkeit immer wieder allein durch unser soziales Miteinander geschaffen wird, welche Form von Gesellschaft braucht dann keine Hässlichkeit?" "Die Versöhnung, die ich suche, soll den spaltenden Gegensatz auflösen, der alles bis hier bestimmte. Immer dann, wenn Schönheit ebenso wie Normalität die Hässlichkeit im Kontrast zu sich verlangen. Versöhnung bedeutet, diesen Gegensatz abzuschaffen durch Zusammenhang und Verständnis - bis ein Körper einfach nur noch ein Körper sein darf und Bilder in niemandes Haut mehr einschneiden.“

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stärkung

    Hässlichkeit aus einem neuen Winkel betrachtet, im eigenen Kopf bestehende Schönheitsideale wurden einfach verwischt. All das nicht auf die schonende Art, sondern rauh und unverschönt. Danke für diese neue Sichtweise. Nicht zu artistisch, nicht zu intelektuell und nicht künstlich, einfach zu wahr. Eine neuer Blickwinkel den die Frauenwelt brauchte ohne es zu wissen, vielleicht hat sie darauf gewartet ohne zu warten, vielleicht kann sie sich jetzt auf ihre Stärke konzentrieren ohne von Gedanken an die eigene Schönheit abgelenkt zu werden. Ich liebe es das Buch gelesen zu haben.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hässlichkeit - Moshtari Hilal 2023

    Ein unheimlich gutes und poetisch geschriebenes Buch über was Hässlichkeit/Schönheit ist, woher die Normen kommen, wie sich andere Menschen fühlen, die nicht dieser Norm entsprechen und warum es Ausgrenzung gibt. Begleitet von tollen Bildern. Hässlichkeit hat mich sehr bewegt und mir die Augen geöffnet.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Essay zu Ästhetik und Hässlichkeit im postkolonialen Feld

    »Ich würde Anwältin werden wie die Anwältinnen in den amerikanischen Serien, die um 20:15 Uhr in unserem Wohnzimmer liefen, durch Gerichtssäle, durch Manhattan, durch unseren Bildschirm. Ich würde anziehend sein. Blicke auf mich ziehen, sie halten und mir hinterher schauen lassen.« | 16 So und anders schildert die Autorin die Kindheitsvisionen ihrer weiblichen Zukunft. Moshtari Hilal ist Manhattan geworden und mehr als das. Auf 220 Seiten zeichnet sie die Kartographie ihrer Hässlichkeit. Die nicht zufällige Fixierung auf Nase, Haut und Körperbehaarung, die sie auch in ihrer Kunst thematisiert, spickt sie in diesem Essay mit Autobiographischem und Auszügen ihrer Werke. Sie fügt Gedanken und historisches Wissen zu den internalisierten Weißen und oft explizit rassistischen Traditionen einer hellen reinen haarlosen Haut und einer zierlichen Nase hinzu und stößt auf die Codes, Disziplinierungen und Begrenzungen der rassifizierten, objektifizierten Linien von Schönheit und Hässlichkeit. Die Mischung aus Erfahrungen, Lyrik, Kunst, Phänomenen, Geschichte und Forschung ist gelungen. Im Sound ist Hässlichkeit leise, provokant, nüchtern und emotional. Durch ihre Werke werden optische Sinneskanale mit angesprochen. Hilal lässt nachdenken über Schönheit und Hässlichkeit, sie zeigt, wie wirkmächtig Schönheitsideale gerade für Frauen insb. rassifizierte Frauen sind und wie sie sanktionieren. Der Wunsch, diese beiseite zu legen, vom Objekt zum Subjekt die Kontrolle über den eigenen Körper zu finden, scheint durch, die Fallstricke und Begrenzungen ebenso. Hilal zieht soghaft in ihre Gedanken und biographisch gereiften Standpunkte. Ihre in Worte und Werke übersetzten Erfahrungen und das Sichtbarmachen der unbehaglichen Traditionen überzeugen. Hilal erzeugt auch Reibung, denn hier schreibt eine Frau, die in vielerlei Hinsicht Schönheitsidealen entspricht, auch mit ihnen spielt und es lässt sich ergänzen, weiterdenken, erfragen und erspüren. Wie viel Sanktionierung steckt in Hässlichkeit? Was bedeutet Ästhetik, was kann sie bedeuten und wird sich nicht immer Leid und Ausschluss damit verbinden? Gibt es Schönheit und Hässlichkeit beyond? Hilal weitet ihre Gedanken auf Gesundheit, Krankheit, Behinderung, Alter und Tod aus und es gelingt auch hier, doch gewinnt sie am meisten mit der Auseinandersetzung mit Dimensionen, die sie persönlichst berühren. Aber wow, Hässlichkeit denkt und wirkt in mir weiter, verbindet sich mit eigenen Sanktionierungserfahrungen und Profitationen. Der Text lässt mich suchen nach Subversion, denn ich bin ein hoffnungsloser Fall. Das Warten auf diesen inspirierenden Essay zum Thema Ästhetik und Hässlichkeit hat sich gelohnt. Sehr empfehlenswert.

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