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Hier ist der Beginn und das Ende ist dort Das langerwartete literarische Debüt von Spiegel-Bestsellerautor und Vordenker Jean-Philippe Kindler

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38749

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,1 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Pastell Gelb / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894104-0-4

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist weder Polit-Thriller noch Dystopie. Denn Kindler schreibt in seinem Debütroman dorthin, wo politische Denkerinnen und Denker sich oft nicht hintrauen: ins Zarte. Das Private und das Politische pochen bei Kindler in einem Herzen.« Althea Pappas, ("Salzburger Nachrichten")
»Das rhetorische Talent, den intellektuellen Drive in Literatur zu übersetzen, ist möglich. Kindler kann schreiben.« ("Hamburger Abendblatt")
»Jean-Philippe Kindlers Debütroman handelt von Politik aber noch mehr geht es um Verluste, Verbundenheit und Familie.«»'Hier ist der Beginn und das Ende ist dort' zeugt von Veränderungen im Umgang mit Wut, auch im Kontext politischer Verhältnisse.«Martin Gramlich ("SWR Kultur")

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38749

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,1 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Pastell Gelb / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894104-0-4

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Blick auf Angst, Gesellschaft und Generationen

    **** Mein Eindruck ****
 Dieses Buch bewegt sich zwischen vielen Ebenen: Leben und Tod, Kindheit und Erwachsensein, Alter, Politik, Angst und dem Wunsch nach Veränderung. Es ist anregend, provokativ und bewusst nicht eindeutig – genau das macht seinen Reiz aus. Wir befinden uns im Jahr 2029, nur wenige Jahre in der Zukunft. Während ein Vater im Sterben liegt, stellt ein Kind kluge, manchmal erschreckend klare Fragen. Gleichzeitig rückt die politische Situation immer stärker in den Fokus: Eine Bundestagswahl steht bevor und mit ihr die reale Angst vor einem politischen Wandel, der viele verunsichert. Diese Verbindung aus persönlichem Schicksal und gesellschaftlicher Entwicklung wirkt intensiv und regt zum Nachdenken an. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Vergangenheit und Zukunft berühren – als würden sich bestimmte Muster wiederholen. Ob bewusst gesetzt oder eigene Interpretation, genau diese Gedanken machen das Buch spannend. Die Geschichte liefert keine klaren Antworten. Stattdessen zeigt sie Facetten: Generationen, Hierarchien, soziale Strukturen und unterschiedliche Blickwinkel auf das Leben. Besonders die Perspektive des Kindes bringt dabei eine eigene, fast schon hoffnungsvolle Note hinein, die im Kontrast zu den düsteren politischen und gesellschaftlichen Themen steht. Sprachlich treffen kluge, prägnante Sätze auf teilweise verschrobene Gedankengänge. Nicht immer wirkt alles vollständig ausgearbeitet oder zielgerichtet, stellenweise empfand ich die Geschichte sogar als etwas ziellos. Gleichzeitig liegt genau darin auch eine gewisse Authentizität – wie ein Gedankengeflecht, das sich nicht vollständig ordnen lässt, weil es so nah an der Realität ist. Das gemeinsame Ende, in dem mehrere Generationen auf einer Demonstration zusammenkommen, wirkt symbolisch. Doch auch hier bleibt vieles offen – das Ziel, die Wirkung, die Zukunft. Es ist ein Abschluss, der eher Fragen stellt als Antworten gibt. Für mich ist dieses Buch vor allem ein Denkanstoß. Eine literarische Auseinandersetzung mit einer möglichen Zukunft, die sich manchmal erschreckend nah anfühlt. **** Empfehlung? ****
 Für alle, die sich auf politische und gesellschaftliche Themen in literarischer Form einlassen möchten. Wer Bücher schätzt, die mehr Fragen stellen als Antworten geben und Raum für eigene Gedanken lassen, wird hier eine spannende, wenn auch nicht immer greifbare Lektüre finden.

  • Bewertung

    5/5

    25.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich inspirierend

    Jonas verliert in Hamburg seinen Vater, Estelle kämpft in Berlin um ihre Überzeugungen. Während der Eine zurückschaut und um Worte für Unsagbares ringt, sucht die Andere nach Aussprache, um Zukunft zu gestalten. Die Verbindung der beiden pendelt zwischen Distanz und Nähe, sucht sich ihre eigenen Wege. Derweil findet die Bundestagswahl 2029 statt. Im Polit-Business stehen Strategien, Auftritte bei Markus Lanz und das Umgarnen von Förderern an, während die Bevölkerung immer deutlicher skandiert "Es reicht". Aber was ist dieses "Es" und wie findet man wieder zueinander? Die Grundfrage dieses intelligenten Romans scheint mir zu sein: Wann beginnt eine Stimmung, ein Gefühl und wann ist da eine Grenze, ein Übergang, etwas, das kippt? Können wir dies noch in Worte fassen, die exakte Situation, den Beginn und das Ende benennen? Oder bauschen sich feine Dissonanzen, wahrnehmbare Widersprüche, subtile Entwertung und latente Ausgrenzung in der täglichen Kommunikation und im Umgang miteinander zu einer irgendwann nicht mehr nachverfolgbaren, monströsen Entfremdung und Spaltung? Der Anfang von Kindlers Roman liest sich recht kantig und sperrig. Das Erwartbare habe ich nicht gefunden und das Ungewöhnliche hat andere neuronale Netze angesprochen, sogar Kindheitserinnerungen wurden wach. Was bleibt am Ende? "No man is an island" - wir Menschen brauchen einander in unseren Krisen, in unseren Möglichkeiten. Wir brauchen jemanden, der da ist, jemanden, der zuhört, jemanden, der sieht und jemanden, dem es nicht egal ist, was wird - ein Bekenntnis, eine Hinwendung, eine Fürsorge, eine Bewegung. Kindler schreibt wie ein Mensch, der lebt und nicht wie ein Autor, der Leben konstruiert. Ein sehr schöner Roman durch den man sich durchboxen muss! Etwas für Leser, die zwischen den Zeilen lesen und inspiriert werden wollen.

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