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Meine Liebe stirbt nicht Roman

7

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25359

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,7 cm

Gewicht

511 g

Farbe

Dunkelbraun / Terracotta

Auflage

2

Originaltitel

L’amore mio non muore

Übersetzt von

Anna Leube + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28579-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25359

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,7 cm

Gewicht

511 g

Farbe

Dunkelbraun / Terracotta

Auflage

2

Originaltitel

L’amore mio non muore

Übersetzt von

  • Anna Leube
  • Wolf Heinrich Leube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28579-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragische Liebe

    Hier geht es um Rosella Casini, eine junge Frau von 17 Jahren, die in Florenz, 1970 mit ihrer besten Freundin Nina noch zur Schule geht und bei ihren Eltern lebt. Eines Tages ziehen etwas laute junge Männer in das Haus ein in welchem Rosella und ihre Eltern leben. Francesco, einer dieser Jungen interessiert sich für Rosella. Auch sie scheint nicht ganz abgeneigt zu sein. Francesco ist der Sohn einer der mächtigsten Familien aus Kalabrien, die der ’Ndrangheta angehören. Aber das sieht Rosella und ihre Familie (noch) nicht. Rosellas Mutter ist von dem jungen Studenten erst einmal nicht so begeistert. Wenige Tage später aber laden sie ihn zum Essen ein. Die beiden jungen Leute scheinen sich magisch anzuziehen. Es braut sich da was zusammen in Kalabrien. Francescos Familie hat da ein Problem mit einer anderen mächtigen Familie. Eine Familienfehde bricht aus. Erst war es nur ein kleiner Machtkampf in einer Disco und entwickelte sich zu einer brutalen Auseinandersetzung, die nur mit dem Tod der andern enden kann. Und dann lädt Francesco die Familie Rosellas auf ihren Guthof ein und erst da wird klar, in welches Umfeld das Mädchen geraten ist. "Wie sich das Leben schlagartig ändert und wie bereit wir sind, unsere Hoffnungen in ganze Eimer mit löchrigem Boden zu schütten, die sich im Handumdrehen entleeren, sodass wir mit leeren Händen und nassen Füßen dastehen" Seite 112 Familienfehden Mir fiel dieses Buch anfangs schwerer als ich gedacht hätte. Der Autor Roberto Saviano hat eine leicht abgehakte Art seine Geschichten zu schreiben. Auch sind die vielen italienischen Namen, die immer ein bisschen variieren und doch dieselbe Person meinen, schwer in meinen Kopf zu bekommen. Erst nachdem ich das komplette Buch gelesen hatte, fand ich eine Auflistung sämtlicher wichtigen Personen und deren Zusammenhänge. Am Anfang des Buches hätte es mir besser gefallen. Und dann ist da die komplette Geschichte, die der Wirklichkeit entsprungen ist. Diese Rosella und ihr Geliebter haben wirklich existiert und es gibt Akten die verschiedene Gerichtsverfahren belegen.Roberto Saviaono recherchiert lange und genau. Er lässt den Leser in das Innere der Mafia schauen. "Die Männer machen und die Frauen der Familie schauen weg." Hat mir das Buch gefallen? Ich denke schon. Ich hätte mir etwas früher die Zeit nehmen sollen und mehr Seiten hintereinander zu lesen. Dann wäre es mir vielleicht nicht so hölzern vorgekommen, denn zum Schluss wollte ich nur noch wissen wie es weitergeht. Aber auch, weil es immer wieder Sätze gab, die mich stocken ließen, die mich nachdenklich gemacht haben oder die ich mir unbedingt aufschreiben musste. Ich könnte mir dieses Buch als einen spannenden Film vorstellen. Unterhaltsam und grausam.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tief bewegend

    Ich hatte Gänsehaut als ich das Buch zugeklappt habe. Ich hoffe, dass Roberto diese Geschichten weiter erzählt, sie in die Erinnerung der Menschen ruft, weil sie diese kleine Gerechtigkeit in ihrem Andenken verdient haben.

  • Jürg K.

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kalabrische Realität real geschildert

    Diese wahre Geschichte trifft mit voller Wucht. Erzählt wird die Geschichte zweier Leben. Das von Rossella und Francesco. Und einer Gesellschaft, die Gewalt als Tradition tarnt. Der Roman ist weniger eine klassische Liebesgeschichte als ein Protokoll der Hoffnung gegen jede Vernunft. Rossella ist eine Figur, die man nicht vergisst. Ihre Liebe zu Francesco ist jung, impulsiv, unvernünftig und gerade deshalb so glaubwürdig. Was sie nicht weiss. Er stammt aus einer mächtigen Familie der ’Ndrangheta. Als sie in sein Heimatdorf reist, bricht eine gewaltsame Familienfehde aus. Rossella flieht nicht, sie will kraft ihrer Liebe Francesco dort herausziehen. Roberto Saviano zeigt diese Liebe nicht romantisierend, sondern als mutigen, fast verzweifelten Versuch, einem Menschen eine Zukunft jenseits seiner Herkunft zu eröffnen. Saviano beschreibt die kalabrische Realität mit einer Nüchternheit, die erschüttert. Die Familienfehde, die Rossella verschlingt, ist kein dramaturgischer Effekt, sondern Ausdruck einer Machtstruktur, die Loyalität über Leben stellt. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass Gewalt nicht laut sein muss, um alles zu zerstören. Oft ist sie ein Blick, ein Schweigen, ein unausgesprochenes Gesetz. Dass Rossellas Verschwinden real ist, verleiht dem Buch eine Schwere, die man beim Lesen körperlich spürt. Für mich ein erschütterndes, notwendiges Buch und eines, das lange nachwirkt, weil es zeigt, wie gefährlich Liebe sein kann, wenn sie sich gegen ein ganzes System stellt.

  • SimoneF

    4/5

    07.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erschütternd

    In „Meine Liebe stirbt nicht“ erzählt Roberto Saviano die wahre Geschichte von Rossella Casini, die 1981 mit 24 Jahren spurlos verschwand. Sie war die Verlobte von Francesco, einem Sohn einer `Ndrangheta-Familie, und hatte versucht, diesen zu überreden, gegenüber der Staatsanwaltschaft über eine blutige Fehde zwischen zwei Mafia-Familien auszupacken und auszusteigen. Saviano hat sorgfältig recherchiert und laut Vorbemerkung die Dialoge aus Abhörprotokollen, Interviews, Verhören und Gerichtsurteilen rekonstruiert. So entsteht ein faszinierender und zugleich erschütternder Roman über eine Frau aus Florenz, die sich mit 20 in einen jungen Studenten verliebt und erst im Laufe der Zeit herausfindet, dass dieser Teil einer kalabrischen Mafiafamilie ist. Liebe macht blind, und so realisiert auch Rossella nicht, welche Konsequenzen diese Beziehung für sie hat. Beim Lesen war ich gleichzeitig beeindruckt von Rosellas unerschütterlichem Mut und verwundert über ihre Naivität, mit der sie glaubt, Francesco aus den Mafia-Strukturen herausholen zu können. Der Autor, der aufgrund seiner aufsehenerregenden Bücher über die Mafia selbst unter Polizeischutz steht, hat mit diesem Buch Rosella Casini ein Denkmal gesetzt und die Erinnerung an sie bewahrt. In der Vorbemerkung und den Nachworten geht er genauer auf die Dokumente ein, die ihm zur Verfügung standen und erläutert auch den Verlauf der viele Jahre später stattgefundenen Gerichtsprozesse. Leider ist es mir nicht so ganz gelungen, mit dem stellenweise sehr pathetischen Schreibstil von Saviano warm zu werden. Angesichts dessen, dass der Autor eine wahre Geschichte erzählt und auch einige Gedanken und Gefühle von Rosella nach eigenem Ermessen ergänzen muss, um die Lücken zu füllen, hätte ich einen nüchterneren Stil bevorzugt.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Schicksal der Rossella Casini

    Roberto Savianos Romane sind gesellschaftspolitisch relevant, da er darüber schreibt, wie die Mafia in Italien agiert und tief in das Leben der Menschen eingreift. Dass Saviano selbst bedroht ist, schwingt auch in seinen Büchern mit. Hier erzählt er die wahre Geschichte eines Paares, Rossella Casini und Francesco Frisina, und von der Ermordung einer Frau. Literarisch überzeugt er nicht ganz, da vieles wie ein Bericht wirkt, doch ein Feeling des Italien der späten siebziger Jahre baut er auf. Auch manche Dialoge sind ganz gut, wobei manchmal zu biedere Begriffe oder Sätze verwendet werden. Aber das könnte auch an der deutschen Übersetzung liegen. Die größte Schwäche des Buches ist die fehlende Tiefe der Figuren, wobei es mit Rossella teilweise noch ganz gut klappt. Francesco jedoch bleibt fremd, die Nebenfiguren waren zum Teil schwer zu unterscheiden. Was für das Buch spricht, ist, dass der Autor einen Ton gefunden hat und Atmosphäre erzeugt.

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