Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Unter dem Strand

Unter dem Strand Kriminalroman | Ostsee-Krimi in der Lübecker Bucht um einen ungelösten Fall

37

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

8125 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902665

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

8125 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902665

Kundinnen und Kunden meinen

37 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

tiefe Betroffenheit ist angesagt

Bewertung aus Oberweid am 07.05.2026

Bewertungsnummer: 3132066

Bewertet: eBook (ePUB)

Von den im Roman aufgedeckten Verbrechen, die noch in den letzten Stunden des Naziregimes an KZ-Häftlingen begangen wurden, habe ich tatsächlich in dem sogenannten Geschichtsunterricht unseres Bildungssystems kein Wörtchen gehört. Ich war auch nach den vielen Jahren, die vergangen sind, tief schockiert. Die teilweise Aufarbeitung durch die Schriftstellerin finde ich mutig und unbedingt notwendig. Wir vergessen gerne, was für Leid in dieser Zeit vielen Menschen angetan wurde. Der Mantel des Vergessens muss öfter gelüftet werden. Erschüttert hat mich auch, wie verblendet die Jugendlichen waren und wie wenig sie die Häftlinge als Menschen betrachteten. Unfassbar! Ich bekomme noch jetzt Gänsehaut. Geschickt hat die Autorin, die Ermittlungen der Reporterin in die Auffindung einer Toten im Gebiet, in dem noch heute Leichen aus der Kriegszeit gefunden werden, eingekleidet. Die Beschreibung der Zustände in dem Lager, in dem Leon inhaftiert ist, habe ich in Filmen und Literatur bereits erfahren. Das war also nicht ganz neu. Allerdings die stilistische Art der Erzählung durch Leon hat etwas besonderes. Sie ist teilweise zynisch, teils zotig und trotzdem gruselig zu lesen. Der Krimi ist nichts für zarte Seelen. Das Thema ist meiner Meinung nach als sehr wichtig einzustufen. In unserer aktuellen Situation, in der ein Rechtsruck immer stärker wird, sollte überlegt werden, ob wir nichts aus dem letzten derartigen Weg, gelernt haben. Ich hoffe, dass es nicht heißt: „Nur die Zeit ist weitergelaufen.“ – Ich hoffe, auch der Verstand hat sich weiter entwickelt!

tiefe Betroffenheit ist angesagt

Bewertung aus Oberweid am 07.05.2026
Bewertungsnummer: 3132066
Bewertet: eBook (ePUB)

Von den im Roman aufgedeckten Verbrechen, die noch in den letzten Stunden des Naziregimes an KZ-Häftlingen begangen wurden, habe ich tatsächlich in dem sogenannten Geschichtsunterricht unseres Bildungssystems kein Wörtchen gehört. Ich war auch nach den vielen Jahren, die vergangen sind, tief schockiert. Die teilweise Aufarbeitung durch die Schriftstellerin finde ich mutig und unbedingt notwendig. Wir vergessen gerne, was für Leid in dieser Zeit vielen Menschen angetan wurde. Der Mantel des Vergessens muss öfter gelüftet werden. Erschüttert hat mich auch, wie verblendet die Jugendlichen waren und wie wenig sie die Häftlinge als Menschen betrachteten. Unfassbar! Ich bekomme noch jetzt Gänsehaut. Geschickt hat die Autorin, die Ermittlungen der Reporterin in die Auffindung einer Toten im Gebiet, in dem noch heute Leichen aus der Kriegszeit gefunden werden, eingekleidet. Die Beschreibung der Zustände in dem Lager, in dem Leon inhaftiert ist, habe ich in Filmen und Literatur bereits erfahren. Das war also nicht ganz neu. Allerdings die stilistische Art der Erzählung durch Leon hat etwas besonderes. Sie ist teilweise zynisch, teils zotig und trotzdem gruselig zu lesen. Der Krimi ist nichts für zarte Seelen. Das Thema ist meiner Meinung nach als sehr wichtig einzustufen. In unserer aktuellen Situation, in der ein Rechtsruck immer stärker wird, sollte überlegt werden, ob wir nichts aus dem letzten derartigen Weg, gelernt haben. Ich hoffe, dass es nicht heißt: „Nur die Zeit ist weitergelaufen.“ – Ich hoffe, auch der Verstand hat sich weiter entwickelt!

Zwischen Vergangenheit und Wahrheit: Eine Spurensuche unter dem Strand

Dorothea Koch am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3107060

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe „Unter dem Strand“ von Turid Müller gelesen und musste das Gelesene erst einmal sacken lassen. Es handelt sich nicht um einen Ostsee-Krimi im herkömmlichen Sinne, nein, es ist ein Buch, welches einen nicht sofort loslässt, weil es sich mit einem Thema beschäftigt, das sowohl aktuell als auch wichtig ist. Schon der Klappentext hat mich mit dem folgenden Satz neugierig gemacht: »Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin.« Im Mittelpunkt steht Cay, eine gescheiterte Autorin, die sich als Journalistin über Wasser hält und für eine Recherche in die Lübecker Bucht reist. Dort jährt sich die Katastrophe der Cap Arcona zum achtzigsten Mal – ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, das bis in die Gegenwart nachwirkt. Doch noch bevor Cay richtig in ihre Arbeit eintauchen kann, stößt sie auf die Leiche einer jungen Frau. Was als Recherche beginnt, entwickelt sich zu einem Krimi und einer Konfrontation mit verdrängter Vergangenheit. Nicht nur historisch sondern auch ganz persönlich. Ich habe die Handlung als sehr eindringlich und gleichzeitig ruhig erzählt erlebt. Der Schreibstil von Turid Müller ist unaufgeregt, fast sachlich, und entfaltet gerade dadurch eine enorme emotionale Wucht. Es gibt keine übertrieben dramatischen Ausschmückungen, sondern klare, präzise Sätze, die Raum lassen, das Geschehen selbst zu begreifen. Besonders gelungen finde ich die Perspektivführung: Immer wieder wechselt der Blickwinkel zwischen Gegenwart und Rückblenden, von Cay zu Léon, wodurch sich nach und nach ein größeres Bild ergibt und ich deren Gedanken, Zweifel und innere Zerrissenheit sehr direkt miterleben konnte. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich Stück für Stück an die Wahrheit herantaste und dabei nie ganz sicher sein kann, wem ich eigentlich trauen darf. Diese erzählerische Vielschichtigkeit verleiht dem Roman eine angenehme Tiefe, sodass Vergangenheit und Gegenwart sich langsam ineinander verweben. Cay selbst ist für mich eine Figur voller Brüche. Sie wirkt verletzlich, manchmal fast verloren, und doch steckt in ihr eine Hartnäckigkeit, die sie immer weiter antreibt. Ich mochte, dass sie nicht als klassische Heldin angelegt ist, sondern als jemand, der mit sich selbst ringt und Fehler macht. Gerade das macht sie greifbar. Léon hingegen bringt eine andere Energie in die Geschichte. Er wirkt ruhiger, kontrollierter, fast wie ein Gegenpol zu Cay. Gleichzeitig bleibt er nicht eindimensional, denn bei ihm habe ich das Gefühl gehabt, dass mehr unter der Oberfläche liegt, als er zunächst zeigt. Mir hat die Art, wie der Roman mit Erinnerung und Verantwortung umgeht, gut gefallen. Die historische Tragödie wird nicht nur als Hintergrund genutzt, sondern zieht sich wie ein leiser, bedrückender Schatten durch die gesamte Handlung. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie viel von der Vergangenheit wirklich vergangen ist. Am Ende habe ich das Buch mit einem nachdenklichen Gefühl geschlossen. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die lange nachhallt.

Zwischen Vergangenheit und Wahrheit: Eine Spurensuche unter dem Strand

Dorothea Koch am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3107060
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe „Unter dem Strand“ von Turid Müller gelesen und musste das Gelesene erst einmal sacken lassen. Es handelt sich nicht um einen Ostsee-Krimi im herkömmlichen Sinne, nein, es ist ein Buch, welches einen nicht sofort loslässt, weil es sich mit einem Thema beschäftigt, das sowohl aktuell als auch wichtig ist. Schon der Klappentext hat mich mit dem folgenden Satz neugierig gemacht: »Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin.« Im Mittelpunkt steht Cay, eine gescheiterte Autorin, die sich als Journalistin über Wasser hält und für eine Recherche in die Lübecker Bucht reist. Dort jährt sich die Katastrophe der Cap Arcona zum achtzigsten Mal – ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, das bis in die Gegenwart nachwirkt. Doch noch bevor Cay richtig in ihre Arbeit eintauchen kann, stößt sie auf die Leiche einer jungen Frau. Was als Recherche beginnt, entwickelt sich zu einem Krimi und einer Konfrontation mit verdrängter Vergangenheit. Nicht nur historisch sondern auch ganz persönlich. Ich habe die Handlung als sehr eindringlich und gleichzeitig ruhig erzählt erlebt. Der Schreibstil von Turid Müller ist unaufgeregt, fast sachlich, und entfaltet gerade dadurch eine enorme emotionale Wucht. Es gibt keine übertrieben dramatischen Ausschmückungen, sondern klare, präzise Sätze, die Raum lassen, das Geschehen selbst zu begreifen. Besonders gelungen finde ich die Perspektivführung: Immer wieder wechselt der Blickwinkel zwischen Gegenwart und Rückblenden, von Cay zu Léon, wodurch sich nach und nach ein größeres Bild ergibt und ich deren Gedanken, Zweifel und innere Zerrissenheit sehr direkt miterleben konnte. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich Stück für Stück an die Wahrheit herantaste und dabei nie ganz sicher sein kann, wem ich eigentlich trauen darf. Diese erzählerische Vielschichtigkeit verleiht dem Roman eine angenehme Tiefe, sodass Vergangenheit und Gegenwart sich langsam ineinander verweben. Cay selbst ist für mich eine Figur voller Brüche. Sie wirkt verletzlich, manchmal fast verloren, und doch steckt in ihr eine Hartnäckigkeit, die sie immer weiter antreibt. Ich mochte, dass sie nicht als klassische Heldin angelegt ist, sondern als jemand, der mit sich selbst ringt und Fehler macht. Gerade das macht sie greifbar. Léon hingegen bringt eine andere Energie in die Geschichte. Er wirkt ruhiger, kontrollierter, fast wie ein Gegenpol zu Cay. Gleichzeitig bleibt er nicht eindimensional, denn bei ihm habe ich das Gefühl gehabt, dass mehr unter der Oberfläche liegt, als er zunächst zeigt. Mir hat die Art, wie der Roman mit Erinnerung und Verantwortung umgeht, gut gefallen. Die historische Tragödie wird nicht nur als Hintergrund genutzt, sondern zieht sich wie ein leiser, bedrückender Schatten durch die gesamte Handlung. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie viel von der Vergangenheit wirklich vergangen ist. Am Ende habe ich das Buch mit einem nachdenklichen Gefühl geschlossen. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die lange nachhallt.

Kundinnen und Kunden meinen

Unter dem Strand

von Turid Müller

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Unter dem Strand