Produktbild: O Caledonia

O Caledonia Roman | Düster, atmosphärisch, feministisch: Schottischer Gothic-Klassiker & Coming-of-Age Kultbuch

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18046

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

8596 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081292

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

18046

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

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8596 KB

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1. Auflage

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081292

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn ein Mädchen nicht passt

    O Caledonia ist kein Buch, das man einfach schnell wegliest. Schon nach wenigen Seiten merkt man: Diese Sprache ist anders. Sie ist bildreich, verschachtelt, manchmal fast überfüllt, voller Natur, Tod, Tiere, alter Geschichten und dunkler Familienatmosphäre. Am Anfang hatte ich Mühe, in diesen Stil hineinzukommen, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, wie stark er ist. Im Mittelpunkt steht Janet, ein Mädchen, das nicht in ihre Familie und nicht in diese Welt passt. Sie wächst im schottischen Norden auf, in einer Umgebung, in der Mädchen noch als minderwertige Form von Jungen gesehen werden. Janet ist klug, wild, neidisch, verletzlich, manchmal grausam und oft schwer zu mögen. Genau das fand ich stark: Barker macht aus ihr keine sympathische Heldin. Sie zeigt ein Kind, das verletzt ist und selbst verletzt. Besonders eindrücklich fand ich Janets Beziehung zur Natur und zu den Tieren, vor allem zur Dohle. Die Tiere wirken manchmal menschlicher und treuer als die Menschen um sie herum. Auch die Verbindung zu Literatur, alten Sagen, Gedichten und Mythologie zieht sich durch das ganze Buch. Manchmal war mir das fast zu viel, weil viele Sätze sehr dicht und verschachtelt sind. Aber gerade diese Überfülle macht auch die Atmosphäre aus. Für mich ist O Caledonia ein dunkler, eigenwilliger und sehr literarischer Roman über Anderssein, Einsamkeit, Familie und eine Welt, in der ein Mädchen wie Janet keinen Platz bekommt. Kein einfaches Buch, aber ein starkes. Und eines, das nachhallt. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

  • Buchverliebt und leselustig

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckender Klassiker

    Mit diesem Roman ist Elspeth Barker ein beeindruckendes Werk gelungen, das völlig zurecht als moderner Klassiker gilt. Die Geschichte von Janet, die in den vierziger und fünfziger Jahren im rauen Norden Schottlands aufwächst, ist gleichzeitig Coming-of-Age-Roman, Familiendrama und das eindringliche Porträt eines jungen Mädchens, das sich mit aller Kraft weigert, sich den Erwartungen ihrer Umwelt zu beugen. Janet ist keine einfache Protagonistin – und genau das macht sie so faszinierend. Sie ist intelligent, eigensinnig, impulsiv und oft unbequem. In ihrer Familie stößt sie immer wieder auf Unverständnis und Ablehnung, sodass sie Trost vor allem in Büchern und der Natur sucht. Besonders die atmosphärische Kulisse des abgelegenen Familiensitzes mit seinen Wäldern und Schluchten verstärkt das Gefühl von Einsamkeit und innerer Wildheit, das sich durch den gesamten Roman zieht. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Ambivalenz seiner Hauptfigur. Ich habe unglaublich mit Janet mitgefühlt, weil sie so offensichtlich unter ihrer Umgebung leidet und nie wirklich den Halt bekommt, den sie bräuchte. Gleichzeitig gab es immer wieder Momente, in denen mich ihr Verhalten erschrocken oder sprachlos gemacht hat. Genau diese Widersprüchlichkeit macht sie jedoch so lebendig und glaubwürdig. Janet ist keine idealisierte literarische Heldin, sondern ein verletzlicher, komplizierter Mensch. Besonders beeindruckend ist auch, wie modern sich der Roman trotz seines Alters anfühlt. Viele Themen – Außenseitertum, familiäre Erwartungen, weibliche Selbstbehauptung und die Suche nach Identität – wirken zeitlos und erstaunlich aktuell. Gerade mit Blick darauf, wann das Buch entstanden ist, entfaltet es eine enorme Kraft. Mein Fazit: Ein intensiver, atmosphärisch dichter Roman über Einsamkeit, Freiheitsdrang und das schmerzhafte Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. Janet ist eine Figur, die gleichzeitig Mitleid, Bewunderung und Irritation auslöst – und genau deshalb so unvergesslich bleibt. Ein beeindruckender Klassiker, der auch heute nichts von seiner Wucht verloren hat. Lieben Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley.

  • Lust_auf_literatur

    4/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Leser*innen von feministischen Stoffen mit düsterer Gothic Atmosphäre

    Ich muss sagen, ich bin dann doch geschockt vom Schluss des Romans. Obwohl eigentlich schon auf der ersten Seite erzählt wird, was passieren wird. Am Schluss wird die 16-jährige Protagonistin Janet tot sein, und zwar ermordet. Und irgendwie ist auch niemand so wirklich traurig über den Tod des Mädchens, nicht einmal ihre Familie, weil Janet war schon immer „komisch“. Sie hat Bücher gelesen, sich um verletzte Tiere gekümmert und sich irgendwie nie so richtig in die Gesellschaft eingefügt. Kein Wunder, dass sie ermordet wurde. “sie gaben allem und jedem die Schuld, doch am Ende herrschte grimmiges Einvernehmen: » Das Mädel ist ganz allein selbst schuld. «” Aber was geschah? Wer war diese Janet? In „O Caledonia“ erzählt die schottische Autorin und Journalistin Elspeth Barker (1940-2014) vom Aufwachsen eines sensiblen und hochbegabten Kindes im abgelegenen Norden Schottlands. Die jungen Janet mag die Natur und ihre exzentrische Tante Lila und ist leider ein Mädchen, was ihr nach der Meinung ihrer Familie und der Gesellschaft natürliche Beschränkungen mitgibt. Sie bekommt eine gute Schulbildung und liebt das Lernen und den Unterricht. In Büchern findet sie eine Zuflucht und kann dort dem begrenzten Horizont ihres Elternhauses entkommen. Janet wächst in einer großen Geschwisterschaft relativ unbeachtet auf, für Fehlverhalten bezieht sie Prügel. Je älter sie wird, desto weniger kann sie sich den gesellschaftlichen Anforderungen entziehen. „O Caledonia“ erschien in der Originalausgabe 1991 und ist jetzt, gemeinsam mit einem Vorwort der Schriftstellerin Maggie O’Farrell, auf Deutsch erschienen. Die Handlung selbst spielt in Schottland in den 40er und 50er Jahren nach dem zweiten Weltkrieg und ist eine typische Coming-of-Age Erzählung. Besonders finde ich allerdings, wie Barker bekannte düstere Gothic Motive, wie ein einsames schottische Schloss oder den schwarzen Vogel, benutzt, um den Grusel und die Einsamkeit eines weiblichen Erwachsenwerdens zu unterstreichen. Ich würde den Roman definitiv als feministisches Buch bezeichnen, auch wenn er natürlich nicht mit zeitgenössischen female rage and empowerement Plots vergleichbar ist. Aber ich sehe in Janet durchaus eine empowered Heldin, denn sie wehrt sich gegen die Übergriffe von Männern, ohne deren Verhalten überhaupt als grenzüberschreitend einorden oder gar benennen zu können. Besonders frappierend finde ich, dass Barker einen sehr lakonischen-leichten Erzählstil verwendet, der dann umso mehr mit den geschilderten Vorfällen und Ereignissen kontrastiert. Barker beschreibt ein Aufwachsen in einem Setup, in dem den Kindern der Familie ihre Gefühle und Persönlichkeit abgesprochen werden und ihre innere und äußeren Verletzungen einfach übergangen werden. Toll finde ich auch, dass der Roman mit einem Vorwort der Schriftstellerin Maggie O‘Farrell kommt, die ich sehr schätze und die auch Elspeth Barker noch sehr persönlich gekannt hat und von ihr erzählt. Für Leser*innen von ungewöhnlichen feministischen Stoffen und von schwarzer düster angehauchter Gothic Atmosphäre eine dringende Empfehlung.

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