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Der Buchhändler von Gaza Roman | Poetischer, berührender Roman über die Kraft der Literatur und das Überleben inmitten von Zerstörung

6

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24000

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

L'homme qui lisait des livres

Übersetzt von

Andreas Jandl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07457-5

Beschreibung

Rezension

»So wie sich der Buchhändler entlang der Schicksalsschläge mit Lektüre aufrecht hielt, so sehr beschwört dieses Buch universelle Gemeinsamkeiten, die durch Lektüre, durch die Rezeption von Weltliteratur entstehen können.« ("Deutschlandfunk Kultur - Lesart")
»Rachid Benzines Sprache ist bilderreich und eindringlich. Kaum eine Seite bleibt ohne einen Satz, der nachhallt.« ("Schwäbische Zeitung")
»In einer Welt, in der Bomben das letzte Wort beanspruchen, setzt dieser Roman auf das leise, beharrliche Gegenwort der Bücher.« ("Badische Neueste Nachrichten")
»Ein kraftvolles Buch, das berührt, erschüttert und nachwirkt – weil es daran erinnert, dass Lesen, mitten im Chaos, ein zutiefst menschlicher Akt des Widerstands sein kann.« ("Frankfurter Neue Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

24000

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

L'homme qui lisait des livres

Übersetzt von

Andreas Jandl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07457-5

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Ein wunderbares Buch! Es regt zum Nachdenken an, und das mit einer Sprache die selten geworden ist. So viele Sätze die von der Schönheit von Sprache zeugen, unglaublich bewegend und zu lesen wie ein Gedicht. Ich habe es im Garten gelesen, unter einem Baum mit einem guten Kaffee und es war, als wäre ich in einer anderen Welt. Literatur wie man sie selten findet!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Leid und Hoffnung

    „Der Buchhändler von Gaza“ ist ein unglaublich berührendes Buch, das die Realität der Menschen in Gaza hautnah und äußerst bildlich beschreibt. Trotz seines schmalen Umfangs steckt in diesen wenigen Seiten mehr Gefühl, Hoffnung und Aussagekraft als in manch einem 350-Seiten-Roman. Die dramatischen Ereignisse gehen unter die Haut und lassen einen auch nach dem Lesen nicht los. Besonders Nabils Geschichte hat mich tief bewegt. Er erlebt so viel Leid, Verlust und Schmerz, dass man kaum glauben kann, wie ein Mensch all das aushalten kann. Gleichzeitig zeigt das Buch auf eindrucksvolle Weise die Liebe zu Worten, Büchern und zur Literatur. Gerade inmitten von Zerstörung werden Bücher zu einem Symbol für Menschlichkeit, Würde und Hoffnung. Ebenso beeindruckend ist der starke Zusammenhalt der Menschen untereinander. Trotz Angst und Verzweiflung verlieren sie die Hoffnung auf Befreiung und auf ein besseres Leben nicht. Genau diese Hoffnung zieht sich durch die gesamte Geschichte und macht das Buch so besonders. Dieses Buch hat mich nachdenklich und traurig zurückgelassen. Der Autor hätte diese Geschichte kaum eindrucksvoller erzählen können. Für mich ganz klar: 5/5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Buchhändler von Gaza

    Das Buch hat mich sehr mitgenommen und gibt einen schönen Eindruck von Gaza - was es mal war und heute ist. Es ist wunderschön geschrieben und lässt einen bei jedem Wort mitfühlen.

  • Bewertung

    4/5

    12.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoll und bewegend

    An Büchern schätze ich es sehr, wenn sie auf wahren Begebenheiten beruhen. Solche Geschichten berühren mich oft besonders, weil sie einen direkten Bezug zur Realität haben. Dennoch war ich schon nach den ersten Sätzen dieses Buches ziemlich schockiert. Bereits sehr früh wird erwähnt, dass bei einem Bombenanschlag Kinder ums Leben gekommen sind. Natürlich weiß man, dass dies Teil der Realität eines Krieges ist und dass solche Ereignisse nicht beschönigt werden können. Trotzdem hat mich diese direkte Konfrontation gleich zu Beginn überrascht und sehr getroffen. Die Sprache des Buches wirkt insgesamt sehr direkt und unverblümt. Der Krieg und das Leben in Gaza werden nicht beschönigt dargestellt, sondern mit einer Klarheit beschrieben, die teilweise schwer auszuhalten ist. Gerade diese Offenheit macht den Text jedoch auch so eindringlich. Besonders berührt hat mich eine Passage auf Seite 11: „Ein alter Buchhändler, der immer noch an seinen Büchern hängt und inmitten der Ruinen weiter liest. Als könnten die Worte ihn vom Lärm, dem Leid und dem langsamen Tod der Stadt retten.“ Diese Szene bringt für mich sehr stark zum Ausdruck, welche besondere Atmosphäre dieses Buch erzeugt. Inmitten von Zerstörung, Gewalt und Hoffnungslosigkeit entsteht durch die Bücher und durch den Buchhändler ein kleiner Raum des Innehaltens. Es wirkt fast so, als könnten Literatur und Worte zumindest für einen Moment Schutz bieten vor dem, was draußen geschieht. Gerade dieser Kontrast zwischen der brutalen Realität des Krieges und der stillen Welt der Bücher macht das Buch bisher so eindrucksvoll und bewegend.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    03.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Mann, der Bücher las

    Der Roman ist aus dem Französischen von Andreas Jandl übersetzt. Buchhandlungen wie Cafés bieten zur Zeit in der Literatur gerne warmherzige Healing Fiction. Ob das auch im Gaza funktioniert? Vermutlich nur aus einem Blickwinkel aus der Ferne. Der Französische Fotograf trifft in Gaza 2014 auf einen Buchhändler Mitte 60, der sich auch in Zeiten der Zerstörung zuversichtlich und den Büchern verpflichtet gibt. Sein Name ist Nabil al Jaber. Seine Lebensgeschichte wird dann das Zentrale der Handlung, durchaus überzeugend. Seine Mutter war Muslimin, sein Vater Christ. Dadurch nahm er eine Sonderstellung ein. Schon wenige Wochen nach seiner Geburt 1948 mussten seine Eltern mit ihm flüchten. 1967 der 6-.Tage-Krieg, das bedeutete erneut Verluste. 1987 die erste Intifada. Nabil beteiligte sich und musste dafür für Jahre ins Gefängnis. Alles wird ein wenig zu knapp abgehandelt, obwohl man als Leser vom Erzählten beeindruckt bleibt. Zitate aus der Literatur durchziehen das Buch: Mahmud Darwisch, Victor Hugo, Primo Levi, Jean Genet, Mohammed Dib und andere. Das kurz gehaltene Buch ist wirklich nicht schlecht, aber man liest es unter dem Eindruck der Verheerung und Hoffnungslosigkeit in Gaza der letzten zwei Jahre und das schwingt einfach mit und bildet den Epilog.

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