Deutsche Märchen seit Grimm. Herausgegeben von Paul Zaunert. Zählt zu den Klassikern der deutschen Völker- und Volkskunde. Liebevoll zusammengestellte Ein außergewöhnliches deutschsprachiges eBook (Faksimile Ausgabe/originalgetreue Reproduktion. Im epub-Format.
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Produktdetails
Format
ePUB
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Nein
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Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
06.10.2025
Verlag
EpubliSeitenzahl
61 (Printausgabe)
Dateigröße
173015 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565048564
Paul Zaunert (* 20. Oktober 1879 in Bielefeld; + 24. Februar 1959 in Kassel-Wilhelmshöhe) war ein deutscher Sagenforscher. Der promovierte Philologe war seit 1922 zusammen mit Eugen Diederichs und Friedrich von der Leyen Mitherausgeber der Reihe Die Märchen der Weltliteratur und gab seit 1925 die Reihe Deutsche Volkheit heraus. Seine herausragende Bedeutung liegt vor allem in seiner Herausgeberschaft. Ab Mitte der 1930er-Jahre lässt sich in seinen Schriften zunehmend eine ideologische Übereinstimmung mit dem Nationalsozialismus erkennen.
Vorwort.
Der vorliegende fünfte Band unserer Märchen der Weltliteratur faßt zusammen, was an deutschen Volksmärchen noch nach der Sammlung der Brüder Grimm zutage trat; er ist als eine Ergänzung zu den Kinder- und Hausmärchen gedacht. Den Grundstock zu den letzteren hatten Hessen und Westfalen geliefert, während große Teile Deutschlands entweder überhaupt nicht, oder nur spärlich darin vertreten sind; das Beispiel der Brüder Grimm gab dann den Anstoß zur Aufzeichnung von Volksmärchen in allen deutschen Landschaften, und die Literatur auf diesem Gebiete schwoll bei uns von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mächtiger an. Das der Sammeleifer eines Jahrhunderts noch manches Wertvolle ans Licht gebracht hatte, war zu erwarten, und es war schon jahrelang ein Lieblingsplan von mir, einmal alle die deutschen Märchen zu sammeln, die sich bei den Brüdern Grimm noch nicht finden. Doch ich war erstaunt über den ungeahnten Reichtum, der sich mir beim Durchwandern der deutschen Märchenliteratur nach und nach auftat; und die sich oft wiederholende Freude über ein neues Kleinod, das zwischen bekannten oder verworrenen und verblaßten Überlieferungen aufleuchtete, lohnte der Mühe, welche das Sichten des überreichen Materials bereitete.
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