Produktbild: Astronomische Streifzüge durch Heidelberg

Astronomische Streifzüge durch Heidelberg Von kleinen Planeten zur zweiten Erde

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Morio

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/1 cm

Gewicht

143 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949749-28-5

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Morio

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/1 cm

Gewicht

143 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949749-28-5

Herstelleradresse

Morio Verlag
Bernburger Straße 2
06108 Halle
DE

Email: info@morio-verlag.de

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Historisch und Lokal Einerseit…

Juti aus HD am 29.04.2025

Bewertungsnummer: 2936808

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Historisch und Lokal Einerseits finde ich es schön, dass der Autor zunächst einen historischen Überblick gibt. So wird auch Christian Mayer erwähnt, der anhand der 12 km langen Kurpfalzachse zwischen Heidelberg und Schwetzingen die Kurpfalz vermessen hat. Er befürwortete auch eine moderne Sternwarte, die auf seinen Wunsch hin aber neben dem Schloss in Mannheim gebaut wurde. Ganz zu Anfang fand die Sternenbeobachtung im Universitätsgarten neben der Peterskirche in Heidelberg statt, dann zog sie nach Mannheim, dann baute Max Wolf bei seinem Wohnhaus Märzgasse 26 eine private, dann wanderte sie zum Königstuhl. Lemkes Rundgang legt einen Schwerpunkt auf Bunsen und Kirchhoff und die Entdeckung der Spektralanalyse. Dank Heidelberger Forschung können auch extrasolare Planeten gesichtet werden, zum Beispiel am Proxima Centauri, dem nächstgelegenen Stern. Alles Chemische habe ich nicht verstanden. Alles ist auch nicht mehr zu sehen, wie das Wohnhaus des Verlegers Gotthard Vögelin im Jesuitenviertel. Er publizierte 1609 Keplers Buch zur Himmelsmechanik mit 2 neuen Thesen: 1. Die Planeten bewegen sich in Ellipsenbahnen um die Sonne, die in einem Brennpunkt steht. 2. Die Umlaufbahngeschwindigkeit ist veränderlich… (84) Da ich die Exkursionen im Umland nicht machen konnte, seien sie hier nur kurz erwähnt: 1. Königsstuhl mit a) 1898 eröffnete Landessternwarte b) 1969 Max Planck Institut für Astronomie c) 2011 Haus der Astronomie 2. Carl Bosch Museum mit Klaus Tschira Stiftung und HITS (Heidelberger Institut für theoretische Studien) 3. Bergfriedhof mit den Gräbern aller berühmter Heidelberger Astronomen 4. Kirchhoff-Institut für Physik: Im Neuenheimer Feld 227 mit Dauerausstellung im 2.OG mit Foucaltschen Pendel 5. Mannheimer Sternwarte 1775 von Christian Mayer angeregt 6. Schwetzinger Sternwarte auf dem Dach des Schlosses, heute noch Plattform von 1764 zu sehen 7. Hardheim: Im Erfatal-Museum erinnert eine Dauerausstellung an den Raumfahrtpionier Walter Hohmann. 8. Speyer: Technik-Museum Wer sowohl historisch als auch biografisch als auch geografisch vorgeht, der kann Wiederholungen kaum vermeiden. Deswegen gibt es für mich „nur“ 4 Sterne für dieses schöne Bändchen.

Historisch und Lokal Einerseit…

Juti aus HD am 29.04.2025
Bewertungsnummer: 2936808
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Historisch und Lokal Einerseits finde ich es schön, dass der Autor zunächst einen historischen Überblick gibt. So wird auch Christian Mayer erwähnt, der anhand der 12 km langen Kurpfalzachse zwischen Heidelberg und Schwetzingen die Kurpfalz vermessen hat. Er befürwortete auch eine moderne Sternwarte, die auf seinen Wunsch hin aber neben dem Schloss in Mannheim gebaut wurde. Ganz zu Anfang fand die Sternenbeobachtung im Universitätsgarten neben der Peterskirche in Heidelberg statt, dann zog sie nach Mannheim, dann baute Max Wolf bei seinem Wohnhaus Märzgasse 26 eine private, dann wanderte sie zum Königstuhl. Lemkes Rundgang legt einen Schwerpunkt auf Bunsen und Kirchhoff und die Entdeckung der Spektralanalyse. Dank Heidelberger Forschung können auch extrasolare Planeten gesichtet werden, zum Beispiel am Proxima Centauri, dem nächstgelegenen Stern. Alles Chemische habe ich nicht verstanden. Alles ist auch nicht mehr zu sehen, wie das Wohnhaus des Verlegers Gotthard Vögelin im Jesuitenviertel. Er publizierte 1609 Keplers Buch zur Himmelsmechanik mit 2 neuen Thesen: 1. Die Planeten bewegen sich in Ellipsenbahnen um die Sonne, die in einem Brennpunkt steht. 2. Die Umlaufbahngeschwindigkeit ist veränderlich… (84) Da ich die Exkursionen im Umland nicht machen konnte, seien sie hier nur kurz erwähnt: 1. Königsstuhl mit a) 1898 eröffnete Landessternwarte b) 1969 Max Planck Institut für Astronomie c) 2011 Haus der Astronomie 2. Carl Bosch Museum mit Klaus Tschira Stiftung und HITS (Heidelberger Institut für theoretische Studien) 3. Bergfriedhof mit den Gräbern aller berühmter Heidelberger Astronomen 4. Kirchhoff-Institut für Physik: Im Neuenheimer Feld 227 mit Dauerausstellung im 2.OG mit Foucaltschen Pendel 5. Mannheimer Sternwarte 1775 von Christian Mayer angeregt 6. Schwetzinger Sternwarte auf dem Dach des Schlosses, heute noch Plattform von 1764 zu sehen 7. Hardheim: Im Erfatal-Museum erinnert eine Dauerausstellung an den Raumfahrtpionier Walter Hohmann. 8. Speyer: Technik-Museum Wer sowohl historisch als auch biografisch als auch geografisch vorgeht, der kann Wiederholungen kaum vermeiden. Deswegen gibt es für mich „nur“ 4 Sterne für dieses schöne Bändchen.

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Astronomische Streifzüge durch Heidelberg

von Dietrich Lemke, Thomas Henning

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