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Nur das Allerbeste Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,4/12,3/3,2 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Happiness and Love

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28521-6

Beschreibung

Rezension

Wie sehr der österreichische Autor Thomas Bernhard auch weltweit wahrgenommen wird, zeigt diese ziemlich kecke Satire der jungen Amerikanerin Zoe Dubno. (…) Prickelnd! ("Nürnberger Nachrichten online")
Großes Kino! Und ein unendlicher Spaß. ("nd-aktuell.de")
In Amerika gab es berechtigt viel Wirbel um dieses Debüt: Jede Generation hat ihren eigenen New York-Roman, Zoe Dubno schreibt eine bitter ironische Kritik ihrer hyperbewussten Gen-Z. ("Die Welt")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,4/12,3/3,2 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Happiness and Love

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28521-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Eine schonungslose Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene

Bewertung am 23.05.2026

Bewertungsnummer: 3146430

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit „Nur das Allerbeste“ wirft Zoe Dubno einen schonungslosen Blick auf die New Yorker Kunst- und Kulturszene. Die Ich-Erzählerin kehrt nach fünf Jahren zurück nach New York, nachdem ihre Freundin Rebecca verstorben ist. Wieder landet sie in der Bowery Street bei Eugene und Nicole, reichen Mäzenen, in deren Loft sich regelmäßig die junge New Yorker Kunst- und Kulturszene trifft. Der Roman lebt dabei weniger von Handlung. Es sind vielmehr die Gedanken, Erinnerungen und scharfen Beobachtungen der Erzählerin. Gelungen fand ich, wie Dubno diese Welt beschreibt, nämlich als pseudointellektuell, arrogant, oberflächlich und völlig losgelöst vom normalen Leben. Man spürt regelrecht die Verachtung, die diese Figuren allem entgegenbringen, was nicht zu ihrem elitär wirkenden Mikrokosmos gehört. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Ich-Erzählerin selbst nicht frei davon ist. Auch sie hält sich stellenweise für belesener oder reflektierter als die anderen. Vielleicht zu Recht, vielleicht aber auch nicht. Ein Highlight war für mich der Auftritt von „Dr. Beethoven“, der den selbstgefälligen Schriftsteller Alexander verbal auseinandernimmt und erklärt, was Literatur für ihn wirklich bedeutet. Erst dort scheint die Erzählerin überhaupt zu begreifen, mit was für pseudointellektuellen Menschen sie sich umgibt. Auch das Finale mit der jungen Schauspielerin sitzt: Ihre Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene bringt die Leere, den schönen Schein und die permanente Selbstinszenierung noch einmal perfekt auf den Punkt. Es war interessant, einen Einblick in diese völlig andere Welt zu bekommen, aber ich war am Ende auch froh, die Tür wieder hinter mir schließen zu können. Die Inhaltslosigkeit, die toxischen Abhängigkeiten und die Oberflächlichkeit waren auf Dauer eher anstrengend als fesselnd. Vor allem, weil es scheinbar nie wirklich um Kunst oder Kultur geht, sondern fast ausschließlich um die eigene Selbstinszenierung. Für alle, die gern einen Blick in die New Yorker Kunst- und Kulturszene werfen wollen, ist dieses Buch genau das Richtige.

Eine schonungslose Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene

Bewertung am 23.05.2026
Bewertungsnummer: 3146430
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit „Nur das Allerbeste“ wirft Zoe Dubno einen schonungslosen Blick auf die New Yorker Kunst- und Kulturszene. Die Ich-Erzählerin kehrt nach fünf Jahren zurück nach New York, nachdem ihre Freundin Rebecca verstorben ist. Wieder landet sie in der Bowery Street bei Eugene und Nicole, reichen Mäzenen, in deren Loft sich regelmäßig die junge New Yorker Kunst- und Kulturszene trifft. Der Roman lebt dabei weniger von Handlung. Es sind vielmehr die Gedanken, Erinnerungen und scharfen Beobachtungen der Erzählerin. Gelungen fand ich, wie Dubno diese Welt beschreibt, nämlich als pseudointellektuell, arrogant, oberflächlich und völlig losgelöst vom normalen Leben. Man spürt regelrecht die Verachtung, die diese Figuren allem entgegenbringen, was nicht zu ihrem elitär wirkenden Mikrokosmos gehört. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Ich-Erzählerin selbst nicht frei davon ist. Auch sie hält sich stellenweise für belesener oder reflektierter als die anderen. Vielleicht zu Recht, vielleicht aber auch nicht. Ein Highlight war für mich der Auftritt von „Dr. Beethoven“, der den selbstgefälligen Schriftsteller Alexander verbal auseinandernimmt und erklärt, was Literatur für ihn wirklich bedeutet. Erst dort scheint die Erzählerin überhaupt zu begreifen, mit was für pseudointellektuellen Menschen sie sich umgibt. Auch das Finale mit der jungen Schauspielerin sitzt: Ihre Abrechnung mit der New Yorker Kunst- und Kulturszene bringt die Leere, den schönen Schein und die permanente Selbstinszenierung noch einmal perfekt auf den Punkt. Es war interessant, einen Einblick in diese völlig andere Welt zu bekommen, aber ich war am Ende auch froh, die Tür wieder hinter mir schließen zu können. Die Inhaltslosigkeit, die toxischen Abhängigkeiten und die Oberflächlichkeit waren auf Dauer eher anstrengend als fesselnd. Vor allem, weil es scheinbar nie wirklich um Kunst oder Kultur geht, sondern fast ausschließlich um die eigene Selbstinszenierung. Für alle, die gern einen Blick in die New Yorker Kunst- und Kulturszene werfen wollen, ist dieses Buch genau das Richtige.

Sprachlich überzeugend, aber...

shizu_reads am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158999

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonistin sitzt auf einem weißen Sofa, umgeben von der New Yorker Künstlerszene, und hat an jedem der Anwesenden etwas auszusetzen. Dabei macht sie nicht einmal vor sich selbst Halt. Der Klappentext sprach mich sofort an. Ich war neugierig, wie dieser ganze Hate verpackt wird, und hatte ehrlich gesagt auf eine gewisse Portion Humor gehofft. Leider kam das für mich nicht wirklich rüber. Die Ich-Erzählerin arbeitet sich nahezu durchgehend an den teils sehr bedenklichen und überwiegend negativen Seiten der Gäste und Gastgeber ab. Dabei kommt so manches ans Licht, das einen zwar eher an die Abgründe des menschlichen Egos heranführt, als dass es wirklich unterhaltsam wäre. Das kann natürlich auch auf andere Weise spannend sein – und zu Beginn war es das für mich durchaus. Mit der Zeit zog es sich jedoch einfach zu sehr in die Länge. Zwar mit Punkt und Komma, aber ohne einen einzigen Absatz. Dazu kommen Sätze, die gut und gerne eine halbe Seite einnehmen können. Handwerklich ist das wirklich stark gemacht, sprachlich ebenfalls überzeugend. Doch der konsequente Fokus auf das Negative und die ständige Selbstabwertung der Erzählerin haben dazu geführt, dass ich nach der Hälfte nicht mehr weiterlesen konnte. Auch das Stilmittel des weißen Sofas wurde für mich zunehmend anstrengend. Es dient als Übergang von einer Person oder Situation zur nächsten – zumindest habe ich es so interpretiert. Mit jedem weiteren Fortschreiten der Geschichte riss es mich jedoch ein Stück mehr aus dem Lesefluss. Zudem wirkte die immer wiederkehrende, recht plumpe Bezeichnung des „weißen Sofas“ auf mich fehl am Platz und wollte für mich nicht so recht zu dem ansonsten sprachlich sehr überzeugenden Stil passen. Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht verstanden. Das kommt schließlich gelegentlich vor.

Sprachlich überzeugend, aber...

shizu_reads am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158999
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonistin sitzt auf einem weißen Sofa, umgeben von der New Yorker Künstlerszene, und hat an jedem der Anwesenden etwas auszusetzen. Dabei macht sie nicht einmal vor sich selbst Halt. Der Klappentext sprach mich sofort an. Ich war neugierig, wie dieser ganze Hate verpackt wird, und hatte ehrlich gesagt auf eine gewisse Portion Humor gehofft. Leider kam das für mich nicht wirklich rüber. Die Ich-Erzählerin arbeitet sich nahezu durchgehend an den teils sehr bedenklichen und überwiegend negativen Seiten der Gäste und Gastgeber ab. Dabei kommt so manches ans Licht, das einen zwar eher an die Abgründe des menschlichen Egos heranführt, als dass es wirklich unterhaltsam wäre. Das kann natürlich auch auf andere Weise spannend sein – und zu Beginn war es das für mich durchaus. Mit der Zeit zog es sich jedoch einfach zu sehr in die Länge. Zwar mit Punkt und Komma, aber ohne einen einzigen Absatz. Dazu kommen Sätze, die gut und gerne eine halbe Seite einnehmen können. Handwerklich ist das wirklich stark gemacht, sprachlich ebenfalls überzeugend. Doch der konsequente Fokus auf das Negative und die ständige Selbstabwertung der Erzählerin haben dazu geführt, dass ich nach der Hälfte nicht mehr weiterlesen konnte. Auch das Stilmittel des weißen Sofas wurde für mich zunehmend anstrengend. Es dient als Übergang von einer Person oder Situation zur nächsten – zumindest habe ich es so interpretiert. Mit jedem weiteren Fortschreiten der Geschichte riss es mich jedoch ein Stück mehr aus dem Lesefluss. Zudem wirkte die immer wiederkehrende, recht plumpe Bezeichnung des „weißen Sofas“ auf mich fehl am Platz und wollte für mich nicht so recht zu dem ansonsten sprachlich sehr überzeugenden Stil passen. Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht verstanden. Das kommt schließlich gelegentlich vor.

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Nur das Allerbeste

von Zoe Dubno

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