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Band 3

Wild nach einem wilden Traum Roman | »Eine Liebeserklärung an die Liebe.« (Katja Kraft, Münchner Merkur)

Aus der Reihe Biographie einer Frau
19

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1836

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14955-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1836

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14955-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Lebenswerte Irrtümer

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 06.08.2025

Bewertungsnummer: 2560428

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichten des eigenen Lebens, werden sie wahrer, indem man sie aufschreibt? Oder spielt einem die Erinnerung Streiche, erfindet, dichtet, vergisst, lässt aus, beschönigt, dramatisiert, oder entsteht die Erinnerung erst beim Schreiben? In ihrem dritten Band mit Geschichten ihres Lebens schreibt Julia Schoch ehrlich und tiefgründig über alle Wege und Irrwege des Lebens. Bleiben sich Menschen, auch wenn sie sich noch so gut zu kennen glauben, nicht letztlich fremd, sind letztlich getrennte Wesen im Lauf von der Geburt auf den unausweichlichen Tod hin? Die Aufhänger der Geschichten sind ein Soldat, dem sie als Kind begegnet ist und mit dem sie oft im Wald gesprochen hat, und der Katalane, ein Schriftsteller, dem sie in jungen Jahren auf einem Schreibretreat nahegekommen ist – und der ihr erst nach Jahren aus dem Kopf verschwindet. Ja, was ist die Liebe? Ein stellvertretendes Gefühl für etwas Vergangenes, Vermisstes? Ein ehrliches Gefühl für ein Gegenüber? Ein Gefühl des endlich angekommen Seins? Oder ist es nicht viel mehr so, dass wir bei aller Liebe getrennte Wesen bleiben: «Die meiste Zeit wissen wir nicht, was wir füreinander sind». Die Gedankengänge sind intensiv und ehrlich, oft beängstigend ehrlich und wahr. Und doch, auch trügerische Erinnerungen, auch Irrtümer können glücklich machen, und was wäre das Leben ohne sie? Für mich das Highlight der Trilogie, absolut lesenswert.

Lebenswerte Irrtümer

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 06.08.2025
Bewertungsnummer: 2560428
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichten des eigenen Lebens, werden sie wahrer, indem man sie aufschreibt? Oder spielt einem die Erinnerung Streiche, erfindet, dichtet, vergisst, lässt aus, beschönigt, dramatisiert, oder entsteht die Erinnerung erst beim Schreiben? In ihrem dritten Band mit Geschichten ihres Lebens schreibt Julia Schoch ehrlich und tiefgründig über alle Wege und Irrwege des Lebens. Bleiben sich Menschen, auch wenn sie sich noch so gut zu kennen glauben, nicht letztlich fremd, sind letztlich getrennte Wesen im Lauf von der Geburt auf den unausweichlichen Tod hin? Die Aufhänger der Geschichten sind ein Soldat, dem sie als Kind begegnet ist und mit dem sie oft im Wald gesprochen hat, und der Katalane, ein Schriftsteller, dem sie in jungen Jahren auf einem Schreibretreat nahegekommen ist – und der ihr erst nach Jahren aus dem Kopf verschwindet. Ja, was ist die Liebe? Ein stellvertretendes Gefühl für etwas Vergangenes, Vermisstes? Ein ehrliches Gefühl für ein Gegenüber? Ein Gefühl des endlich angekommen Seins? Oder ist es nicht viel mehr so, dass wir bei aller Liebe getrennte Wesen bleiben: «Die meiste Zeit wissen wir nicht, was wir füreinander sind». Die Gedankengänge sind intensiv und ehrlich, oft beängstigend ehrlich und wahr. Und doch, auch trügerische Erinnerungen, auch Irrtümer können glücklich machen, und was wäre das Leben ohne sie? Für mich das Highlight der Trilogie, absolut lesenswert.

Wild nach einem wilden Traum…

Betty Literatur am 06.04.2025

Bewertungsnummer: 2932797

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wild nach einem wilden Traum – Julia Schoch „An die Liebe zu denken, sich in sie zu verbeißen, das ganze Leben nach ihr auszurichten, sich von ihr zugrunde richten zu lassen - was sollte verachtenswert daran sein?“ In einer Künstlerkolonie in den USA begegnet die Erzählerin „dem Katalanen“. „Zu jener Zeit, die inzwischen Jahre zurückliegt und von der hier die Rede sein soll, wollte ich diesen Mann, den Katalanen, unbedingt. Dabei gab es doch schon einen in meinem Leben. Einen Mann, meine ich. Genauer gesagt: meinen Mann.“ Inspiriert durch die Begegnung mit ihm setzt sie sich mit ihrer Arbeit und ihren Ansprüchen als Schriftstellerin auseinander und schreibt ihre Geschichte über „den Soldaten“, der sie bereits als Jugendliche zum Schreiben ermuntert hat. „Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum.“ In wunderbaren, klugen Sätzen setzt sich die Erzählerin mit dem Phänomen der Liebe auseinander. „Manchmal habe ich den Eindruck, ich hätte alles im Leben so gemacht, en passant. Rasch fertig werden, um Zeit für das Eigentliche zu haben: den Wahn der Liebe.“ Auch die Faszination der sexuelle Begegnung findet in ihr eine eigen Sprache. „Wir taten es schnell, schnell und gründlich.“ Die Begegnung mit dem Katalanen, wirkt sich, trotz der kurzen Episode, auf ihr weiteres Leben aus. Sie erlebt „… eine Mischung aus hilflosem Verlangen, Sehnsucht und Wut.“ Das erinnernde Erzählen der Autorin, die sehr kluge Reflexionen ihres Handelns, dieser „glücklicher Irrtum“, nichts daran war falsch. Und so werden Erinnerung und Erzählung Eins, verschmelzen, das ist für sie der Prozess des Schreibens. Rückblickend ändert sich oft der Blick auf das Geschehene, auf Ursache und Wirkung. Die Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Mann wird distanzierter, jeder geht seinen Weg, viele Dinge bleiben unklar in der Erinnerung. „Jeder für sich und jeder in eine andere Richtung begannen wir, wie an sehr langen Bändern über den Erdball zu wandern.“ Aber das Band bleibt bestehen. Aus diesem Buch möchte ich ständig zitieren. „Mehr als alles andere hat die Liebe dazu geführt, dass ich mein Leben als eine Geschichte wahrnehme.“ „Vermutlich ist sie genau dafür da, die Liebe. Nicht, damit sie ein Leben lang dauert - das würde wohl niemand erwarten -, sondern damit wir uns an sie erinnern, wenn sie nicht mehr da ist.“ „Es geht nicht um Verrat, nie. Man will etwas haben, das einem allein gehört. Und zugleich will man sein Leben mit jemandem teilen. Wie es aussieht, wollen manche Menschen alles. So verrückt ist das.“ „Und wie ich sie liebe, meine Irrtümer. All die wunderbaren, falschen Vorstellungen.“ Und ich möchte sagen: „Ja, genauso ist es!“ Danke für dieses wunderbare Buch, Julia Schoch. Dieser Roman ist der 3. Teil ihrer Trilogie „Biographie einer Frau“.

Wild nach einem wilden Traum…

Betty Literatur am 06.04.2025
Bewertungsnummer: 2932797
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wild nach einem wilden Traum – Julia Schoch „An die Liebe zu denken, sich in sie zu verbeißen, das ganze Leben nach ihr auszurichten, sich von ihr zugrunde richten zu lassen - was sollte verachtenswert daran sein?“ In einer Künstlerkolonie in den USA begegnet die Erzählerin „dem Katalanen“. „Zu jener Zeit, die inzwischen Jahre zurückliegt und von der hier die Rede sein soll, wollte ich diesen Mann, den Katalanen, unbedingt. Dabei gab es doch schon einen in meinem Leben. Einen Mann, meine ich. Genauer gesagt: meinen Mann.“ Inspiriert durch die Begegnung mit ihm setzt sie sich mit ihrer Arbeit und ihren Ansprüchen als Schriftstellerin auseinander und schreibt ihre Geschichte über „den Soldaten“, der sie bereits als Jugendliche zum Schreiben ermuntert hat. „Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum.“ In wunderbaren, klugen Sätzen setzt sich die Erzählerin mit dem Phänomen der Liebe auseinander. „Manchmal habe ich den Eindruck, ich hätte alles im Leben so gemacht, en passant. Rasch fertig werden, um Zeit für das Eigentliche zu haben: den Wahn der Liebe.“ Auch die Faszination der sexuelle Begegnung findet in ihr eine eigen Sprache. „Wir taten es schnell, schnell und gründlich.“ Die Begegnung mit dem Katalanen, wirkt sich, trotz der kurzen Episode, auf ihr weiteres Leben aus. Sie erlebt „… eine Mischung aus hilflosem Verlangen, Sehnsucht und Wut.“ Das erinnernde Erzählen der Autorin, die sehr kluge Reflexionen ihres Handelns, dieser „glücklicher Irrtum“, nichts daran war falsch. Und so werden Erinnerung und Erzählung Eins, verschmelzen, das ist für sie der Prozess des Schreibens. Rückblickend ändert sich oft der Blick auf das Geschehene, auf Ursache und Wirkung. Die Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Mann wird distanzierter, jeder geht seinen Weg, viele Dinge bleiben unklar in der Erinnerung. „Jeder für sich und jeder in eine andere Richtung begannen wir, wie an sehr langen Bändern über den Erdball zu wandern.“ Aber das Band bleibt bestehen. Aus diesem Buch möchte ich ständig zitieren. „Mehr als alles andere hat die Liebe dazu geführt, dass ich mein Leben als eine Geschichte wahrnehme.“ „Vermutlich ist sie genau dafür da, die Liebe. Nicht, damit sie ein Leben lang dauert - das würde wohl niemand erwarten -, sondern damit wir uns an sie erinnern, wenn sie nicht mehr da ist.“ „Es geht nicht um Verrat, nie. Man will etwas haben, das einem allein gehört. Und zugleich will man sein Leben mit jemandem teilen. Wie es aussieht, wollen manche Menschen alles. So verrückt ist das.“ „Und wie ich sie liebe, meine Irrtümer. All die wunderbaren, falschen Vorstellungen.“ Und ich möchte sagen: „Ja, genauso ist es!“ Danke für dieses wunderbare Buch, Julia Schoch. Dieser Roman ist der 3. Teil ihrer Trilogie „Biographie einer Frau“.

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Wild nach einem wilden Traum

von Julia Schoch

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