Produktbild: Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise

Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise Ein gesellschaftliches Statement, das für Diskussionen sorgt.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/1,3 cm

Gewicht

182 g

Farbe

Moosgrün / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-71-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/1,3 cm

Gewicht

182 g

Farbe

Moosgrün / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-71-9

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

Email: hello@kjona.eco

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Mutmachbuch für alle Generationen

Buch_im_Koffer aus Münster am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158976

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin stellt in ihrem Text die durchaus provokante Frage, ob wir in Zeiten der Klimakrise überhaupt noch Kinder bekommen dürfen. Ihre Antwort ist ein klares, deutliches Ja! Untermauert mit zahlreichen Argumenten, zugewandt, offen und durchaus differenziert und kritisch spannt Marisa Becker dabei den Bogen aus der Zukunft der Kinder in die Gegenwart der (Goß)Eltern und betrachtet dabei beide als Teil der Lösung. Im Buch geht es daher weniger um die Frage des Kinderkriegens, als vielmehr um die Frage, ob die heutige Politik und Gesellschaft auf die (zukünftigen) Bedürfnisse von Kindern und Jugendliche ausgerichtet ist. Ob sie dem gesellschaftlichen, demographischen, sozialen Wandel Stand hält, ob sie der Klimakrise konstruktiv und zukunftsgerichtet begegnet und welche Anstrengungen dazu unternommen werden müssten. Insofern mag der Brief zwar an Wilhelmine gerichtet sein, ist aber im Grunde der Appell an uns heute, viel stärker als bisher aktiv zu werden. Die Frage des Kinderkriegens ist eine ganz persönliche, individuelle und muss es auch bleiben. Was wir aber - und da gibt Becker zahlreiche Anregungen - unbedingt sollten, ist, diese Frage in die Gesellschaft zu tragen. Denn: Wenn Politik die Zukunft und Rechte von Kindern und Jugendlichen wenig mitdenkt und in der Klimapolitik gar zurückrudert, dann ist es an uns als Gesellschaft, hier lautstark aktiv zu werden und Veränderungen einzufordern.

Mutmachbuch für alle Generationen

Buch_im_Koffer aus Münster am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158976
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin stellt in ihrem Text die durchaus provokante Frage, ob wir in Zeiten der Klimakrise überhaupt noch Kinder bekommen dürfen. Ihre Antwort ist ein klares, deutliches Ja! Untermauert mit zahlreichen Argumenten, zugewandt, offen und durchaus differenziert und kritisch spannt Marisa Becker dabei den Bogen aus der Zukunft der Kinder in die Gegenwart der (Goß)Eltern und betrachtet dabei beide als Teil der Lösung. Im Buch geht es daher weniger um die Frage des Kinderkriegens, als vielmehr um die Frage, ob die heutige Politik und Gesellschaft auf die (zukünftigen) Bedürfnisse von Kindern und Jugendliche ausgerichtet ist. Ob sie dem gesellschaftlichen, demographischen, sozialen Wandel Stand hält, ob sie der Klimakrise konstruktiv und zukunftsgerichtet begegnet und welche Anstrengungen dazu unternommen werden müssten. Insofern mag der Brief zwar an Wilhelmine gerichtet sein, ist aber im Grunde der Appell an uns heute, viel stärker als bisher aktiv zu werden. Die Frage des Kinderkriegens ist eine ganz persönliche, individuelle und muss es auch bleiben. Was wir aber - und da gibt Becker zahlreiche Anregungen - unbedingt sollten, ist, diese Frage in die Gesellschaft zu tragen. Denn: Wenn Politik die Zukunft und Rechte von Kindern und Jugendlichen wenig mitdenkt und in der Klimapolitik gar zurückrudert, dann ist es an uns als Gesellschaft, hier lautstark aktiv zu werden und Veränderungen einzufordern.

Eine kluge, liebevolle und hoffnungsspendende Perspektive

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.06.2026

Bewertungsnummer: 3155223

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe die Reihe des Kjona-Verlags und ehrlicherweise weiß ich da nie, wieso ich etwas von der Wertung abziehen sollte, weil es eben immer Meinungsbeiträge sind, die bislang doch stets meine eigene Perspektive erweitert haben. Auch dieser Band hat das absolut erfüllt. Ich bin sehr gefestigt und zufrieden in meiner Überzeugung, selbst keine Kinder zu wollen. Das soll aber nicht bedeuten, dass mir Eltern- und Kinderperspektiven egal sein dürfen - im Gegenteil. In einer solidarischen, gleichberechtigten Welt müssen all die verschiedenen Bedürfnisse irgendwie zusammengebracht werden. Diese Ansicht teilt auch Marisa Becker und schreibt deshalb in ihrem Essay eindringlich und liebevoll von einer Zukunft, die für alle aktuellen und noch kommenden Generationen lebenswert ist. Dass die Klimakrise real ist, vergisst sie dabei selbstverständlich nicht. Sie balanciert jedoch stets gut zwischen realem Ernst und freundlichem Optimismus. Wie sie selbst schreibt, haben Menschen für viele Dinge schon kluge Lösungen gefunden und maßgeblich daran beteiligt sind immer auch die neuen Generationen, die frischen Wind in Debatten und Innovationen bringen. Becker wirft die wirklich berechtigte Frage auf, für wen es sich denn zu kämpfen lohnt, wenn nicht für die noch kommenden Menschen? Sie widerlegt Mythen rund um Kinder als Klimasünde und Überbevölkerung, ohne dabei je den Ernst der Lage zu verkennen. Dennoch gelingt es hier gut, die Verantwortung der Einzelnen vor allem auf die Systemkritik und eine Neuausrichtung ebendiesen Systems auszurichten. Becker bleibt sachlich, aber auch zugewandt und ich habe ihre Gedanken gern gelesen. An keiner Stelle habe ich mich in meiner eigenen Entscheidung bevormundet gefühlt, im Gegenteil. Die Autorin ergreift Partei dafür, dass alle Menschen die Kinderentscheidung selbst treffen können und adultistisch sowie rassistisch begründete Narrative bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen sollten. Ihr wertschätzender Blick auf insbesondere Eltern und Kinder hat mich berührt, ihre Impulse meinen Horizont erweitert. Denn Kinder suchen sich ihre Welt nicht aus, wir müssen sie für sie so gestalten, dass sie lebenswert ist und bleibt. Das schmale Werk lege ich wirklich allen Nicht-Eltern wie auch Eltern ans Herz. Es macht Hoffnung und Mut - und davon können wir schließlich nie genug haben.

Eine kluge, liebevolle und hoffnungsspendende Perspektive

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.06.2026
Bewertungsnummer: 3155223
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe die Reihe des Kjona-Verlags und ehrlicherweise weiß ich da nie, wieso ich etwas von der Wertung abziehen sollte, weil es eben immer Meinungsbeiträge sind, die bislang doch stets meine eigene Perspektive erweitert haben. Auch dieser Band hat das absolut erfüllt. Ich bin sehr gefestigt und zufrieden in meiner Überzeugung, selbst keine Kinder zu wollen. Das soll aber nicht bedeuten, dass mir Eltern- und Kinderperspektiven egal sein dürfen - im Gegenteil. In einer solidarischen, gleichberechtigten Welt müssen all die verschiedenen Bedürfnisse irgendwie zusammengebracht werden. Diese Ansicht teilt auch Marisa Becker und schreibt deshalb in ihrem Essay eindringlich und liebevoll von einer Zukunft, die für alle aktuellen und noch kommenden Generationen lebenswert ist. Dass die Klimakrise real ist, vergisst sie dabei selbstverständlich nicht. Sie balanciert jedoch stets gut zwischen realem Ernst und freundlichem Optimismus. Wie sie selbst schreibt, haben Menschen für viele Dinge schon kluge Lösungen gefunden und maßgeblich daran beteiligt sind immer auch die neuen Generationen, die frischen Wind in Debatten und Innovationen bringen. Becker wirft die wirklich berechtigte Frage auf, für wen es sich denn zu kämpfen lohnt, wenn nicht für die noch kommenden Menschen? Sie widerlegt Mythen rund um Kinder als Klimasünde und Überbevölkerung, ohne dabei je den Ernst der Lage zu verkennen. Dennoch gelingt es hier gut, die Verantwortung der Einzelnen vor allem auf die Systemkritik und eine Neuausrichtung ebendiesen Systems auszurichten. Becker bleibt sachlich, aber auch zugewandt und ich habe ihre Gedanken gern gelesen. An keiner Stelle habe ich mich in meiner eigenen Entscheidung bevormundet gefühlt, im Gegenteil. Die Autorin ergreift Partei dafür, dass alle Menschen die Kinderentscheidung selbst treffen können und adultistisch sowie rassistisch begründete Narrative bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen sollten. Ihr wertschätzender Blick auf insbesondere Eltern und Kinder hat mich berührt, ihre Impulse meinen Horizont erweitert. Denn Kinder suchen sich ihre Welt nicht aus, wir müssen sie für sie so gestalten, dass sie lebenswert ist und bleibt. Das schmale Werk lege ich wirklich allen Nicht-Eltern wie auch Eltern ans Herz. Es macht Hoffnung und Mut - und davon können wir schließlich nie genug haben.

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Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise

von Marisa Becker

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