Produktbild: Bei aller Liebe

Bei aller Liebe Roman. »Ein Buch, das man erfrischt verlässt, und mit einem erweiterten Blick auf die Menschheit.« Denis Scheck, WDR 3

17

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,9/12/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Interpretations of Love. A novel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-74-0

Beschreibung

Rezension

»Ihr Leben lang wollte die britische Psychotherapeutin Jane Campbell Schriftstellerin sein, traute sich das aber nicht zu. Jetzt veröffentlicht sie ihren ersten Roman, mit 82.« Alard von Kittlitz im ZEITmagazin
»Bei diesem Roman, bei dieser Autorin bist du in allerbesten Händen.« Denis Scheck im WDR 3
»Ich war hingerissen. Für mich ist es das beste Buch dieses Sommers.« Katharina Döbler im Deutschlandfunk

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,9/12/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Lichtgrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Interpretations of Love. A novel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-74-0

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

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  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    24.04.2025

    eBook (ePUB)

    Unerwartet neues Leben

    Agnes ist sich ihrer Identität nie so ganz sicher, nachdem ihre Eltern kurz nach Kriegsende schon früh bei einem Unfall gestorben sind und sie bei den Grosseltern aufwächst. Ohnehin ist manches verwirrend: ihr Onkel Malcom kümmerte sich rührend um sie, ist jetzt aber ein alter Mann. Und mit Josef, zu dem sie lange in Therapie ging, verbindet sie ein eigenartiges Verwandtschaftsgefühl, er selbst ist so etwas wie verliebt in sie. Dann treffen alle aufeinander, bei der Hochzeit von Agnes Tochter Elfie. Und Malcom übergibt Agnes endlich den Brief, den seine Schwester, die Mutter von Agnes ihm kurz vor ihrem Tod übergeben hat, damit er diesen Josef bringe. Und so beginnt für alle ein neues Leben…. Ein berührend geschriebener Roman über die Wirren, die der Krieg in den Seelen und Identitäten der Menschen hinterlassen hat. Eine Spurensuche, was über Generationen weitergetragen wird, und ob die Liebe hält, was sie verspricht. Das Geschehen wird in sechs Kapiteln jeweils aus der Sicht einer Person beleuchtet, mit Erinnerungen, Gedanken, Trauer um Vergangenes und Unwiederbringliches; ja mit einer schonungslosen Innenansicht der geschädigten und doch so hoffnungsvoll liebenden und suchenden Seelen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarisch äußerst wertvoll. Wunderbar komponierte Lebensgeschichten.

    Ich muss zugeben, ich tat mich etwas schwer, über dieses Buch zu schreiben. Für mich ist es ein literarisches Kleinod erster Güte, aber es ist vielschichtig und voluminös in seinen Inhalten, sodass sich die Gedanken erstmal sortieren müssen. Die Autorin lässt in sechs Kapiteln drei Personen ausführlich zu Wort kommen. Sie haben alle einiges zu erzählen von ihrem langen Leben. Sie kennen sich natürlich untereinander. Auch wenn man mehr oder weniger von Anfang an die Verstrickungen der Hauptprotagonist:Innen untereinander kennt, werden sie im Laufe der Geschichte immer noch intensiver. Aus ersten, vorsichtigen Ansätzen, aus „Warums“ oder „WarumNicht“ werden nach und nach Antworten, die mit viel Feingefühl miteinander verwoben werden. Eigentlich dreht sich die meiste Handlung um Agnes, bzw. ihrer Lebensgeschichte. So erzählt ihr Onkel Malcolm vom tragischen Tod ihrer Mutter Sophy. Sophy überreichte ihm kurz vor ihrem Unfall einen Brief mit der Bitte, ihn Joe auszuhändigen. Am Sterbebett fragte sie Malcolm noch, ob er sein Versprechen eingelöst hatte. Und damit nimmt die ganze Geschichte ihren Lauf. Über eine Spanne von fünfzig Jahren erzählen uns Malcolm, Joseph und Agnes von ihrem Leben, ihren Beziehungen untereinander, von viel Liebe und Dingen, die Unausgesprochen blieben und vor allem Agnes mit sich trug. Und selbstverständlich vom Brief, den uns Malcolm nicht vorenthält. Der Verlust der Eltern im Kindesalter, so finde ich, ist der Drehpunkt des ganzen Romans. Traumata, Ängste, Hoffnungen, Liebe und Trauer sind herrlich miteinander verwandte Themen, die diesen Roman so lesenswert waren. Die Rahmenhandlung ist die Hochzeit von Agnes‘ Tochter. Alle drei Erzähler:Innen halten sich an diesem Tag am selben Ort auf, und die entscheidenden Szenen passieren. Die chronologische Struktur baut sich zwar im Jetzt auf, aber alle drei Personen verfallen während ihres Parts in die Vergangenheit und präsentieren uns aus deren Sicht ein Puzzleteil nach dem anderen. Und letztendlich stellt sich die ganz große Frage: wie beeinflusst die Vergangenheit verschiedener Personen die Gegenwart einer/eines Einzelnen. Campell, in ihrem Beruf war sich Psychoanalytikerin, gibt ihren drei Haupthandlungsträger:Innen ebenfalls die Titel von Psychotherapeut:Innen, plaudert somit gekonnt ein wenig aus dem Nähkästchen, ohne die Leserschaft damit zu überfordern. Der Sprachstil ist sehr gehoben, wunderbar formulierte Sätze – Riesenlob an die Übersetzerin Bettina Abarbanell – die oft ein wahrer Genuss sind. Vielleicht hätte der Roman in Summe ein wenig gestrafft werden können, aber das ist nur meine subjektive Meinung. Sehr gerne gebe ich für diesen ausnehmend schön geschriebenen Roman eine Leseempfehlung, und wen Jane Campbells Kurzgeschichtensammlung schon fasziniert hat, kommt hier aus dem literarischen Staunen bestimmt nicht heraus.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarisch äußerst wertvoll.…

    Literarisch äußerst wertvoll. Wunderbar komponierte Lebensgeschichten. Ich muss zugeben, ich tat mich etwas schwer, über dieses Buch zu schreiben. Für mich ist es ein literarisches Kleinod erster Güte, aber es ist vielschichtig und voluminös in seinen Inhalten, sodass sich die Gedanken erstmal sortieren müssen. Die Autorin lässt in sechs Kapiteln drei Personen ausführlich zu Wort kommen. Sie haben alle einiges zu erzählen von ihrem langen Leben. Sie kennen sich natürlich untereinander. Auch wenn man mehr oder weniger von Anfang an die Verstrickungen der Hauptprotagonist:Innen untereinander kennt, werden sie im Laufe der Geschichte immer noch intensiver. Aus ersten, vorsichtigen Ansätzen, aus „Warums“ oder „WarumNicht“ werden nach und nach Antworten, die mit viel Feingefühl miteinander verwoben werden. Eigentlich dreht sich die meiste Handlung um Agnes, bzw. ihrer Lebensgeschichte. So erzählt ihr Onkel Malcolm vom tragischen Tod ihrer Mutter Sophy. Sophy überreichte ihm kurz vor ihrem Unfall einen Brief mit der Bitte, ihn Joe auszuhändigen. Am Sterbebett fragte sie Malcolm noch, ob er sein Versprechen eingelöst hatte. Und damit nimmt die ganze Geschichte ihren Lauf. Über eine Spanne von fünfzig Jahren erzählen uns Malcolm, Joseph und Agnes von ihrem Leben, ihren Beziehungen untereinander, von viel Liebe und Dingen, die Unausgesprochen blieben und vor allem Agnes mit sich trug. Und selbstverständlich vom Brief, den uns Malcolm nicht vorenthält. Der Verlust der Eltern im Kindesalter, so finde ich, ist der Drehpunkt des ganzen Romans. Traumata, Ängste, Hoffnungen, Liebe und Trauer sind herrlich miteinander verwandte Themen, die diesen Roman so lesenswert waren. Die Rahmenhandlung ist die Hochzeit von Agnes‘ Tochter. Alle drei Erzähler:Innen halten sich an diesem Tag am selben Ort auf, und die entscheidenden Szenen passieren. Die chronologische Struktur baut sich zwar im Jetzt auf, aber alle drei Personen verfallen während ihres Parts in die Vergangenheit und präsentieren uns aus deren Sicht ein Puzzleteil nach dem anderen. Und letztendlich stellt sich die ganz große Frage: wie beeinflusst die Vergangenheit verschiedener Personen die Gegenwart einer/eines Einzelnen. Campell, in ihrem Beruf war sich Psychoanalytikerin, gibt ihren drei Haupthandlungsträger:Innen ebenfalls die Titel von Psychotherapeut:Innen, plaudert somit gekonnt ein wenig aus dem Nähkästchen, ohne die Leserschaft damit zu überfordern. Der Sprachstil ist sehr gehoben, wunderbar formulierte Sätze – Riesenlob an die Übersetzerin Bettina Abarbanell – die oft ein wahrer Genuss sind. Vielleicht hätte der Roman in Summe ein wenig gestrafft werden können, aber das ist nur meine subjektive Meinung. Sehr gerne gebe ich für diesen ausnehmend schön geschriebenen Roman eine Leseempfehlung, und wen Jane Campbells Kurzgeschichtensammlung schon fasziniert hat, kommt hier aus dem literarischen Staunen bestimmt nicht heraus.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch

    Bei aller Liebe, von der Schriftstellerin Jane Campbell ist wieder ein tolles Leseerlebnis. Sie schreibt souveräne Leichtigkeit. Schon ihr erster Roman war eine Wucht. Dieser ist ihr sehr gut gelungen. Sie versteht es ihre Figuren mit liebevollen Emotionen zu versorgen. Es werden immer wieder verschiedene Personen zu Wort kommen lassen. Wie sie dann alles miteinander verwebt ist grandios. Da ist Agnes, die wegen der Hochzeit ihrer Tochter, auf dem Anwesen ihres Ex, teilnimmt. Sie hält sich ziemlich von den anderen Gästen zurück.Gerade heute gibt ihr Onkel Malcolm ihr einen Brief ihrer Mutter, der an ihren richtigen Vater adressiert ist. Es ist eine Überraschung für sie. Die Emotionen von Malcolm, Josef und Agnes werden perfekt dargestellt. Von diesem Roman wurde ich gut unterhalten, so das ich ihn gerne weiter empfehle.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    16.08.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    sehr großes Hörvergnügen

    Professor Malcolcolm Miller hängt seinen Gedanken nach. Immer wieder denkt er über Versäumnisse, Verstrickungen und Verwicklungen in seinem Leben nach. Er war noch keine zwanzig Jahre alt, als seine Schwester und sein Schwager verunglückten. Sie hinterlassen ihre kleine Tochter. Den, ihm von seiner Schwester anvertrauten Brief hat er nicht, wie versprochen weitergeleitet. Ihre kleine Tochter Agnes kommt in die Obhut seiner Eltern. Erst jetzt, Jahrzehnte später, ausgerechnet auf der Hochzeit von Agnes Tochter übergibt ihr Malcolm den Brief ihrer Mutter. Adressiert ist der 1946 verfasste Brief an Dr. Joseph Bradshaw.

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