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Richtig gutes Essen Roman | »Lustig und lebendig« Hiromi Kawakami

45

24,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25649

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Champagner / Rot

Auflage

1

Originaltitel

Oishii Gohan ga Taberaremasuyouni

Übersetzt von

Yoko Ann Hamann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0085-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25649

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Champagner / Rot

Auflage

1

Originaltitel

Oishii Gohan ga Taberaremasuyouni

Übersetzt von

Yoko Ann Hamann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0085-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Zwischen Arbeit, Erwartungen und richtig gutem Essen

jellyhead (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.02.2026

Bewertungsnummer: 3054488

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Richtig gutes Essen“ ist eine kurze Geschichte, die sich mit dem Arbeitsalltag, zwischenmenschlichen Beziehungen und der Rolle von Essen im täglichen Leben beschäftigt. Die Handlung spielt in einem Büro in Japan, wo wir die Angestellten Nitani, Ashikawa und Oshio begleiten. Ein großer Teil ihres Alltags dreht sich um gemeinsame Mahlzeiten, die mehr sind als nur eine Pause vom Arbeiten. Gerade dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die drei ticken. Während Ashikawa leidenschaftlich gerne backt und ihre Kolleg*innen regelmäßig mit selbstgemachten Leckereien versorgt, ist Essen für Nitani eher eine Notwendigkeit. Wenn er könnte, würde er sich am liebsten nur von Instant-Ramen ernähren. Auch gemeinsame Essen mit Kolleg*innen, die in Japan eine wichtige soziale Rolle spielen, sind ihm eher unangenehm und lästig. Im Arbeitsalltag könnten Ashikawa und Nitani ebenfalls kaum unterschiedlicher sein. Denn während Ashikawa pünktlich Feierabend macht oder früher geht, wenn es ihr nicht gut geht, bleibt ein Teil ihrer Arbeit oft an Nitani hängen, der dadurch Überstunden machen muss. Auch Oshio nimmt ihre Arbeit sehr ernst und kann Ashikawas Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Trotzdem scheint Ashikawas Verhalten von den anderen Kolleg*innen kaum hinterfragt zu werden, schließlich bringt sie fast täglich Gebäck mit, das von allen sehr geschätzt und gelobt wird. Ich mochte dieses Buch richtig gerne. Besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da er ruhig und unaufgeregt ist. Außerdem fand ich es sehr gelungen, dass wir die Geschichte sowohl aus der dritten Person von Nitani als auch aus der Ich-Perspektive von Oshio erleben. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auch die Gestaltung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Das Cover ist schlicht und in nur zwei Farben gehalten, wirkt aber gerade dadurch sehr besonders. Und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön gestaltet. Insgesamt ist es ein besonderes Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Zwischen Arbeit, Erwartungen und richtig gutem Essen

jellyhead (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.02.2026
Bewertungsnummer: 3054488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Richtig gutes Essen“ ist eine kurze Geschichte, die sich mit dem Arbeitsalltag, zwischenmenschlichen Beziehungen und der Rolle von Essen im täglichen Leben beschäftigt. Die Handlung spielt in einem Büro in Japan, wo wir die Angestellten Nitani, Ashikawa und Oshio begleiten. Ein großer Teil ihres Alltags dreht sich um gemeinsame Mahlzeiten, die mehr sind als nur eine Pause vom Arbeiten. Gerade dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die drei ticken. Während Ashikawa leidenschaftlich gerne backt und ihre Kolleg*innen regelmäßig mit selbstgemachten Leckereien versorgt, ist Essen für Nitani eher eine Notwendigkeit. Wenn er könnte, würde er sich am liebsten nur von Instant-Ramen ernähren. Auch gemeinsame Essen mit Kolleg*innen, die in Japan eine wichtige soziale Rolle spielen, sind ihm eher unangenehm und lästig. Im Arbeitsalltag könnten Ashikawa und Nitani ebenfalls kaum unterschiedlicher sein. Denn während Ashikawa pünktlich Feierabend macht oder früher geht, wenn es ihr nicht gut geht, bleibt ein Teil ihrer Arbeit oft an Nitani hängen, der dadurch Überstunden machen muss. Auch Oshio nimmt ihre Arbeit sehr ernst und kann Ashikawas Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Trotzdem scheint Ashikawas Verhalten von den anderen Kolleg*innen kaum hinterfragt zu werden, schließlich bringt sie fast täglich Gebäck mit, das von allen sehr geschätzt und gelobt wird. Ich mochte dieses Buch richtig gerne. Besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da er ruhig und unaufgeregt ist. Außerdem fand ich es sehr gelungen, dass wir die Geschichte sowohl aus der dritten Person von Nitani als auch aus der Ich-Perspektive von Oshio erleben. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auch die Gestaltung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Das Cover ist schlicht und in nur zwei Farben gehalten, wirkt aber gerade dadurch sehr besonders. Und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön gestaltet. Insgesamt ist es ein besonderes Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

In den Topf gucken

Lesehonig aus Berlin am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047962

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz dieser Geschichte ist eine Firma in Japan nicht weit von Tokyo. Die Angestellten der Firma verbringen den ganzen Tag in ihrer Abteilung. Ihre Arbeit wird fast nur vom Essen unterbrochen. Doch das zelebrieren sie gerne auch gemeinsam. Nitani hasst es mit seinen Kollegen und Kolleginnen essen zu gehen. Er mag weder die belanglosen Gespräche noch die Lobhudelei über das Essen. Er möchte am liebsten nur Instantnudeln essen. Mit seiner Kollegin Ashikawa pflegt er eine lockere Beziehung. Sie liebt es zu kochen und zu backen. Für ihn völlig überflüssig und dennoch anziehend auf sehr skurrile Weise. „Richtig gutes Essen“ ist ein richtig gutes Buch! Die Abteilung zelebriert die natürliche Handlung der Nahrungsaufnahme in kaum ermesslicher Art und versteckt dahinter viele Missstände und Ungerechtigkeiten. Falsches Spiel wird weggewischt, indem die lieben Kollegen gefüttert werden. Neid und Hass werden durch Gebäck und Gedünstetes verschleiert. Wer für uns kocht, der kümmert sich um uns und dem müssen wir ja wohl etwas bedeuten?! Ganz toll fand ich auch die wechselnde Erzählweise dieses Romans. Ich habe noch nie erlebt, dass zwischen der Ich-Perspektive und der dritten Person permanent gewechselt wurde. Am Anfang hat mich dies etwas irritiert, aber später fand ich es genial gelöst. Dieses Eintauchen in die japanische Kultur war für mich ein tolles Erlebnis. Ein sehr schmackhaftes und empfehlenswertes Buch.

In den Topf gucken

Lesehonig aus Berlin am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047962
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz dieser Geschichte ist eine Firma in Japan nicht weit von Tokyo. Die Angestellten der Firma verbringen den ganzen Tag in ihrer Abteilung. Ihre Arbeit wird fast nur vom Essen unterbrochen. Doch das zelebrieren sie gerne auch gemeinsam. Nitani hasst es mit seinen Kollegen und Kolleginnen essen zu gehen. Er mag weder die belanglosen Gespräche noch die Lobhudelei über das Essen. Er möchte am liebsten nur Instantnudeln essen. Mit seiner Kollegin Ashikawa pflegt er eine lockere Beziehung. Sie liebt es zu kochen und zu backen. Für ihn völlig überflüssig und dennoch anziehend auf sehr skurrile Weise. „Richtig gutes Essen“ ist ein richtig gutes Buch! Die Abteilung zelebriert die natürliche Handlung der Nahrungsaufnahme in kaum ermesslicher Art und versteckt dahinter viele Missstände und Ungerechtigkeiten. Falsches Spiel wird weggewischt, indem die lieben Kollegen gefüttert werden. Neid und Hass werden durch Gebäck und Gedünstetes verschleiert. Wer für uns kocht, der kümmert sich um uns und dem müssen wir ja wohl etwas bedeuten?! Ganz toll fand ich auch die wechselnde Erzählweise dieses Romans. Ich habe noch nie erlebt, dass zwischen der Ich-Perspektive und der dritten Person permanent gewechselt wurde. Am Anfang hat mich dies etwas irritiert, aber später fand ich es genial gelöst. Dieses Eintauchen in die japanische Kultur war für mich ein tolles Erlebnis. Ein sehr schmackhaftes und empfehlenswertes Buch.

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Richtig gutes Essen

von Junko Takase

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Rina Salinger

Thalia Amstetten

Zum Portrait

4/5

Rollenbilder, Rivalität und stille Abgründe

Bewertet: eBook (ePUB)

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein leiser, kluger Roman über Anpassung, Erwartungen und die feinen Machtspiele des Büroalltags. Was zunächst wie eine skurrile Geschichte über Essgewohnheiten wirkt, entpuppt sich als präzise Beobachtung gesellschaftlicher Rollenbilder – und der Frage, wie sehr wir unser Leben nach dem „einfachsten“ Weg ausrichten. Nitani, der sich am liebsten von Instant-Ramen ernähren würde, steht zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der angepassten, fürsorglichen Ashikawa und der direkteren, unbequemen Oshio. In diesem Spannungsfeld entfaltet sich ein stilles Drama über Konformität, Neid, Begehren und Selbsttäuschung. Essen wird dabei zur Metapher für Zugehörigkeit, Anerkennung und subtile Manipulation. Takases nüchterner, beinahe distanzierter Stil passt hervorragend zur Atmosphäre des japanischen Büroalltags und unterstreicht die innere Leere ihres Protagonisten. Die Perspektivwechsel erzeugen bewusst eine gewisse Irritation – sie halten auf Abstand, lassen aber Raum für eigene Gedanken. Ein ruhiger, gesellschaftskritischer Roman mit feinem Humor und psychologischer Schärfe. Kein lautes Buch, aber eines, das nachhallt.
  • Rina Salinger
  • Buchhändler/-in

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4/5

Rollenbilder, Rivalität und stille Abgründe

Bewertet: eBook (ePUB)

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein leiser, kluger Roman über Anpassung, Erwartungen und die feinen Machtspiele des Büroalltags. Was zunächst wie eine skurrile Geschichte über Essgewohnheiten wirkt, entpuppt sich als präzise Beobachtung gesellschaftlicher Rollenbilder – und der Frage, wie sehr wir unser Leben nach dem „einfachsten“ Weg ausrichten. Nitani, der sich am liebsten von Instant-Ramen ernähren würde, steht zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der angepassten, fürsorglichen Ashikawa und der direkteren, unbequemen Oshio. In diesem Spannungsfeld entfaltet sich ein stilles Drama über Konformität, Neid, Begehren und Selbsttäuschung. Essen wird dabei zur Metapher für Zugehörigkeit, Anerkennung und subtile Manipulation. Takases nüchterner, beinahe distanzierter Stil passt hervorragend zur Atmosphäre des japanischen Büroalltags und unterstreicht die innere Leere ihres Protagonisten. Die Perspektivwechsel erzeugen bewusst eine gewisse Irritation – sie halten auf Abstand, lassen aber Raum für eigene Gedanken. Ein ruhiger, gesellschaftskritischer Roman mit feinem Humor und psychologischer Schärfe. Kein lautes Buch, aber eines, das nachhallt.

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Katrin

Thalia Graz – Shopping Nord

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2/5

Büroalltag und Essen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte handelt von zwei wirklich unsympathischen, unleidigen Menschen und einem Pick-Me Girl. Es gibt wenig Handlung, hauptsächlich Büroalltag und eine Person, die Essen eigentlich nicht besonders mag und prinzipiell einen unzufriedenen Eindruck macht. Das Ende war nicht aussagekräftig, der Roman hört einfach auf.
  • Katrin
  • Buchhändler/-in

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2/5

Büroalltag und Essen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte handelt von zwei wirklich unsympathischen, unleidigen Menschen und einem Pick-Me Girl. Es gibt wenig Handlung, hauptsächlich Büroalltag und eine Person, die Essen eigentlich nicht besonders mag und prinzipiell einen unzufriedenen Eindruck macht. Das Ende war nicht aussagekräftig, der Roman hört einfach auf.

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