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Wir in zehn Jahren Roman | »Gleichzeitig eine intelligente literarische Liebesgeschichte und ein fesselndes Familiendrama« Meg Wolitzer

29

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5032

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,5 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

1

Originaltitel

Consider Yourself Kissed

Übersetzt von

Claudia Voit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0041-5

Beschreibung

Rezension

»Dieser Anti-Instagram-Roman gelingt Stanley durch eine zupackende Art des Erzählens, die sich vor allem durch glänzende Dialoge und eine detailgetreue Darstellung von Politik und Elternschaft äussert.«
Peer Teuwsen, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG AM SONNTAG
»Ein leichtes und humorvolles Buch.«
Anna Ostrowski, HARPERS BAZAAR.DE
»Klug und treffend. [...] Der Roman [fängt] das Jungfamilienleben sehr gekonnt ein, mit seinen schönen und unendlich anstrengenden Seiten.«
Doris Kraus, DIE PRESSE
»Was nach einem Happy End klingt, denkt die australische Autorin Jessica Stanley einfühlsam weiter.«
Hannah Heubel, GLOW
»Warmherzig und überraschend ehrlich.«
Melanie Zingl, WOMAN
»Warm, klug und lebensnah.«
Christian Sujata, SANITÄTSHAUS MAGAZIN
»Mit Empathie, Wärme und Authentizität erzählt der Roman über familiäres Chaos, Überforderung und Versöhnung in Zeiten politischer Krisen wie Brexit und Pandemie.«
SUPERILLU
»Großartig«
ELLE
»Fesselndes Familiendrama«
SUPERILLU

Produktdetails

Verkaufsrang

5032

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,5 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

1

Originaltitel

Consider Yourself Kissed

Übersetzt von

Claudia Voit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0041-5

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Patchwork that works?!

    Coralie verschlägt es nach einer zum Wahnsinn tendierenden Affäre mit ihrem Vorgesetzten von ihrem Heimatland Australien nach London. Erst ist sie überfordert mit der lauten Stadt, bald aber schon lernt sie Adam kennen, bei dem sie Liebe und Heimat findet. Wir begleiten Coralie in den ersten zehn Jahren ihrer Beziehung, die von Höhen und Tiefen geprägt ist und vor allem: vom Alltag und der unglaublichen Geschichte Großbritanniens. "Wir in zehn Jahren" ist sicher kein einfach zu lesender Beziehungsroman, aber dafür ein äußerst lohnender. Wir begleiten die Protagonistin und ihre Familie während der Jahre 2013 bis 2023 - Jahre, die in der britischen Geschichte so viele unglaubliche Wendungen nehmen, dass sie in einem erfundenen Buch wohl als unglaubwürdig abgestempelt werden würden: der Brexit-Volksentscheid, Boris Johnson, der Brexit selbst und natürlich auch die Covid-Jahre. In dieses Setting ist die Geschichte von Coralie und Adam gekonnt eingebettet, denn letzterer ist Journalist und Sachbuchautor und er portraitiert die wichtigsten politischen Persönlichkeiten des Landes. Sein Beruf, oder vielmehr seine Berufung und sein damit zusammenhängender Enthusiasmus für immer neue Buch- und Radioprojekte führen dazu, dass Coralie immer hinten anstehen muss und gelinde gesagt: das geht ihr gehörig gegen den Strich. Schließlich sehnt sie sich nach eigenen Kindern, auch wenn sie mit Adams Tochter Zora ein gutes Auskommen hat. Als die eigenen Sprösslinge dann da sind, erlebt sie, was wohl die meisten Mütter erleben müssen: den Großteil der Care-Arbeit darf sie erledigen. Anders als in anderen Büchern erfolgt aber nicht der rebellische Aufschrei, sondern Coralie versucht sehr authentisch, diesen Zwiespalt zwischen Mutterliebe und den eigenen Bedürfnissen zu kitten, was ihr aber nur teilweise gelingt. Hinzu kommt, dass sie selbst noch unter den harschen Erlebnisse ihrer Kindheit leidet, denn ihr Vater, zu dem sie nur selten Kontakt hat, war und ist ein erzkonservativer Tyrann. Vordergründig traf der gewalttätige Erziehungsstil hauptsächlich ihren schwulen Bruder Dan, aber wie sich im Laufe des Buches herausstellt, hat Cor selbst viele seelische Wunden erlitten. Zugegeben: das Buch ist schon sehr kopflastig. Es wird viel reflektiert, viel ausverhandelt, viel politisiert. Das erfordert Konzentration, "Wir in zehn Jahren" ist kein Buch, das man so nebenbei lesen kann. Erst dachte ich mir, es zieht sich wie Kaugummi, aber in Wahrheit gibt es einen tiefen Einblick in die komplexe Welt der familiären Beziehungen, es ist äußerst realitätsnah, so sehr, dass es auch eine Autobiographie sein könnte. Man erlebt förmlich mit, wie Coralie sich selbst zurücksteckt, wie sie als Person ein Stück weit vergeht, so weit, dass sie schlussendlich zusammenbricht. Das heißt aber nicht, dass es ein düsterer Roman ist, nein, besonders die Liebe zu ihren Kindern, auch zu ihrer Stieftochter Zora, ist stets spürbar und das ganz ohne Kitsch, sondern mit viel Realismus. Und sie kämpft auch für ihren Freiraum, mit der Kraft, die sie ihr selbst zugestehen lässt. Die Figur Coralie ist so überzeugend und authentisch, dass man ihre Geschichte fast fühlend miterlebt. Die familiären Konstellationen sind komplex, so haben Adams Ex und ihr im wahrsten Sinne des Wortes konservativer (da Tory) Mann Tom genauso ihren regelmäßigen Auftritt wie Adams Mutter samt Ehefrau, Coralies Bruder Dan und sein Lebensgefährte samt Hund, als auch ihr autoritärer Vater Roger mit Frau (und Hund). Selbstredend sind die Kinder aus den verschiedenen Beziehungen ein Kern der Geschichte. Patchwork ist also ein zentrales Motiv des Romans, der einen wunderbaren, tiefgehenden Blick in dieses so zeitgemäße Familienkonstrukt bietet. Mein Fazit: "Wir in zehn Jahren" ist ein äußerst authentischer Beziehungsroman, der ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Realität auskommt. Es ist ein Buch, das Konzentration erfordert, das nicht leicht ist, aber auch nicht schwer - es ist wie ein Abbild eines Lebens, dass jede von uns auch selbst erlebt haben könnte. Die gesellschaftspolitischen Ereignisse Großbritanniens der Jahre 2013 bis 2023 werden gekonnt in die Story eingeflochten und lassen uns diese unheilvolle Zeit hautnah miterleben. Eine große Leseempfehlung für alle, die sich auf eine realistische Beziehungsentwicklung einlassen wollen.

  • Bewertung

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlenswerter Roman

    Der Roman erzählt in einem Zeitraum von zehn Jahren aus dem Leben von Coralie und Adam., die sich in London kennenlernen, als Coralie Adams Tochter Zora vor dem Ertrinken rettet. Einige Zeit später treffen sie wieder aufeinander und verlieben sich., da sie gemeinsam lachen können und auf einer Wellenlänge sind. Beider haben "Altlasten", die Familie, die sie mit sich herumtragen und erst einmal nicht von Belang ist. Als sie nach kurzer Zeit zusammenziehen, versucht Coralie es Adam, der als Journalist im Bereich Politik und als Autor tätig ist, sein Fortkommen zu ermöglichen und gleichzeitig als allen anderen Rollen gerecht zu werden, die u. a. in der Patchworkfamilie anfallen. Der Reiz der Geschichte hat für mich nicht nur der Inhalt, denn ich ich bekomme ungeschönt alle Probleme, die anfallen, erzählt, sondern auch die Art wie die Autorin erzählt, ausgemacht. Sie beginnt mit einen Prolog im Jahr 2022 und dann erzählt sie ziemlich chronologisch, was alles passiert vom Kennenlernen 2013 bis 2022 und quasi im eEpilog 2023. Jeder/jede die in einer längeren Partnerschaft, insbesondere auch mit Kindern ,lebt, wird sicherlich "leider" auch etwas wiedererkennen. Wie verändert sich das Miteinander? Wie hören wir einander zu? Haben wir gemeinsame Ziele/Sehnsüchte? Wie ist der Alltag? Was machen äußere Einflüsse mit uns? In dem Roman geht es jedoch auch nicht nur um die Partnerschaft, die Liebe, die Kinder und alle anderen Familienmitglieder, die man als Mensch vom Partner mitbekommt, ob man will oder nicht, sondern auch ganz viel um die politische Situation in London - u.a. der Brexit, da nicht nur Adam politisch involiviert sondern auch der neue Partner seiner Exfrau ein Politiker ist. Dazu kommt dann noch die Coronapandemie. Mir war der politische Anteil der Story manchmal ein wenig zu ausüfernd und anstrengend, obwohl es genau die Situation, in der sich Coralie befindet, genau widerspiegelt. Insgesamt ein Roman, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird und zeigt wie wichtig gute Kommunikation zwischen den Menschen ist, damit jeder auch die Bedürfnisse des anderen wahrnimmt.

  • Martha

    aus Altötting

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich, witzig und so wichtig - ein Spiegel unseres Lebens

    Diesen Roman muss man einfach lesen. Es zeigt eine für heute typische Familie: Adam und Coralie, die sich scheinbar schicksalhaft begegnen, sich lieben (das nimmt ihnen der Leser auch ab), aber an den Realitäten zwischen Krisenmodus der Welt, eigenem Job, Erwartungen der Schwiegermutter, eigenen Lebensentwürfen und der Patchworkfamilie schier zu zerbrechen drohen. Dabei sind es gerade die kleinen Episoden des Alltags, die zum einen an das eigene Leben erinnern, zum anderen so ehrlich und vor allem ohne Pathos geschrieben sind, dass man sich gut und gerne noch 200 Seiten mehr gewünscht hätte - oder eben eine Fortsetzung. Wie bewahrt man die Familieninsel, als Fels im Sturm, als das Seil, das hält, wenn alle Stricke reißen? Wie gewinnt man Orientierung in einer immer mehr dem Krisenmodus anheim fallenden Welt? Wie bewahrt man die Liebe, wie weit geht man für die Familie, die manchmal eben nur schwer zu ertragen ist? Dabei verkommt dieses Buch nie zu einem Ratgeber oder hebt den Zeigefinger. Es ist eine gewitzte Analyse, die zum Beispiel eine misslungene Kommunikation aufzeigt, die für den Außenstehenden witzig scheint, aber auch die Getriebenheit der Protagonisten zeigt. Letztlich findet man sich gerade als berufstätige Mutter oder "Ersatzilein" darin erschrecken ehrlich wieder. Und genau aufgrund dieser Ehrlichkeit braucht es dieses modern erzählte Buch.

  • Kristin König

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage an das Leben

    Als die junge Australierin Coralie nach England kommt, verliebt sie sich unverhofft in Adam - Politjournalist und Podcaster. Schnell ziehen sie zusammen und Carolie entwickelt so schnell Gefühle für Adams Tochter Zora, aus einer vorherigen Beziehung, dass Beide nach einiger Zeit ihre eigene Familie gründen. Und so kommt erst Florence und dann Max auf die Welt. Und zack vergehen 10 Jahre als Freundin, Stiefmutter, Schwiegertochter, Mutter, Schwester und Tochter... Und was hat Coralie auf ihrer 10-jährigen Reise mit Adam aus den Augen verloren? Sich selbst und ihre Träume. Was wollte sie vom Leben? Und irgendwann, nach Brexit und Corona, bricht alles aus ihr heraus. Doch wie kommt sie da wieder raus? Kann sie dem Trott entfliehen und wieder mehr zu sich selbst finden, ohne ihre Familie komplett zu verlieren? Ein wirklich tolles Buch über das Leben, die Liebe und Familie. Wie bleibt man nicht nur Mutter, sondern auch noch Frau? Wie verliert man sich selbst nicht aus den Augen und wie nimmt man trotzdem das politische Geschehen auf?

  • MelB2508

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich, authentisch und einfach nur wundervoll!

    Im Jahr 2013 treffen sich die gebürtige Australierin Coralie und der geschiedene Londoner Adam, als sie seine Tochter aus einem Teich rettet. Sie werden zusammen kommen, eine eigene Familie gründen und in London ein gemeinsames Leben aufbauen.  Über zehn Jahre begleitet der Roman diese beiden Menschen aus Coralies Sicht und wie die Politik und die äußeren Umstände auch ihr eigenes persönliches Leben beeinflussen werden. Wir erleben mit ihnen Tod eines Elternteils, Schwangerschaften und Geburten, beginnende Pubertät und Trotzalter genauso wie die unruhigen Zeiten der britischen Politik um den Brexit herum, Angst vor Klimnawandel und die Pandemie, die im Jahr 2020 alles verändert hat.  Die Geschichte ist so ehrlich und authentisch erzählt, legt auch den Finger auf die Wunde(n), die so viele von uns kennen (vor allem von uns Frauen und Müttern), aber gleichzeitig macht sie Hoffnung, dass Liebe wirklich sehr viel überstehen kann.  Ohne Kitsch, aber mit viel Gefühl erzählt, hat mich Coralie von Beginn an begeistert und viele Stellen waren humorvoll und wunderschön, andere romantisch und rührend und wieder andere so ehrlich und fast schon hart, dass es weh tat.  Ein Buch, das ich von ganzem Herzen geliebt habe und uneingeschränkt und begeistert weiter empfehle!

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