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Sarah Jäger

1. Das Feuer vergessen wir nicht

Das Feuer vergessen wir nicht

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Felicia Chin-Malenski + weitere

Spieldauer

5 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

99

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004788920

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

5 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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99

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004788920

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  • Boockpicker

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    «Solange man zusammenhält, bleibt die Hoffnung».

    Wenn die Welt ohnehin am Ende ist, wofür dann noch Geschichten aufschreiben, wozu noch seine eigene Geschichte kennen? Ari und Flint, zwei Jugendliche stolpern im Altenheim übereinander; sie liest Bewohnerinnen Geschichten vor, er muss Sozialstunden abarbeiten. Aus einer unmöglichen Begegnung entsteht langsam und zögerlich eine Freundschaft, dazu gehören auch Milan und Mirjam, die im selben Haus wie Ari wohnen, Aris Mutter und ihre Schwester Hanna. Erzählt wird feinfühlig das Auf- und Ab in den Begegnungen, die unterschiedlichen Lebenswelten und die Schwierigkeit, einander darin zu verstehen. Dazwischen die Begegnungen von Ari beim Erzählen im Altenheim, vor allem ist da die Geschichte von den Streichholzfrauen und ihrem Phosphorstreik 1888, die Ari bei der dementen Frau Martin entdeckt. «Manche Menschen verschwinden, obwohl sie immer noch da sind. So wie Frau Martin. Oder sie ist gar nicht verschwunden, denke ich, innen drin ist sie noch voll da, nur finden wir sie nicht». Was bleibt von einem Leben, und was wird man vielleicht in hundert Jahren erzählen, wird sich jemand erinnern, und wird mein Leben für jemanden eine Bedeutung haben? Solche und andere Fragen stellt Mirjam zwischendurch, spannend sind die Antwortversuche. So meint der adoptierte Flint: «Wenn ich in der Akte meine Geschichte lese, kapiere ich vielleicht endlich, was los ist mit mir». «Was gibt es Neues»? «Das übliche, nichts Besonderes, antwortet er, Leben … halt». Und: «Wir müssen es wenigstens versuchen, dass nicht alles komplett den Bach runter geht». Ein schicksalhaftes Ereignis zeigt, dass die gewachsenen Beziehungen halten, dass bei allen Schwierigkeiten Leben und Zukunft möglich sein können. Das Buch ist eigentlich für Jugendliche geschrieben, enthält Fragen und Abschnitte, die zeitlos aktuell und spannend sind und geschickt in die ruhig und zum Teil ergreifend geschriebene Geschichte eingebettet sind. Sehr lesenswert!

  • Nourea

    aus Straubing

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Jugendbuch

    Ari wächst zwar ohne Vater und finanziell in eher bescheidenen Verhältnissen auf, aber sie hat eine liebevolle Mutter, eine tolle ältere Schwester, die gerade schwanger ist, und vor allem in Mirjam und Milan zwei gleichaltrige Freunde, absolute Lieblingsmenschen, die im gleichen Haus wohnen. Jeden Samstag jobbt sie als Vorleserin in einem Altenheim. Dort lernt sie den etwa gleichaltrigen Flint kennen, der Sozialstunden ableisten muss und reichlich Wut und Frust mit sich herumträgt. Während Ari hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, sieht Flint darin nur düstere Aussichten. Dennoch fühlt Ari sich sehr zu diesem Jungen hingezogen. Aber kann eine Beziehung zwischen den beiden funktionieren und ist es möglich, dass Flint sich in die Freundesgruppe einfügt? Und dann kommt es zu einem Brand im Altenheim. Sarah Jäger ist mir bereits als Jugendbuchautorin von „Schnabeltier Deluxe“ und „Und die Welt, sie fliegt hoch“ bekannt Beides ganz tolle Jugendbücher wie auch „Das Feuer vergessen wir nicht“. Ari ist eine sehr interessante und liebenswerte Protagonistin mit einem großen Herzen und viel Empathie. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kommt den einzelnen Figuren recht nahe und kann sich gut in sie hineinversetzen. Gerne mehr von Sarah Jäger.

  • Jürg K.

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe mit Hindernissen

    Die beiden begegnen sich zum ersten Mal im Pflegeheim. Ari liest alten Menschen Geschichten vor. Flint ist aus anderen Gründen hier. Ari lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Mehrfamilienhaus. Auch ihre Lieblingsmenschen Mirjam und Milan wohnen in dem Haus. Flint hingegen scheint vollkommen allein zu sein. Zwischen Ari und Flint entsteht eine fragile Verbindung, geprägt von Nähe und Distanz, Hoffnung und Zweifel. Beim Lesen nimmt für mich die Geschichte Fahrt auf, als Ari von einem historischen Streik der Streichholzarbeiterinnen 1888 erfährt, ein Funke, der ihre Gedanken über Sinn und Wirkung des eigenen Lebens entfacht. Ein tragisches Ereignis stellt alles infrage und zwingt beide, ihre Überzeugungen neu zu bewerten. Gefallen hat mir auch die Beschreibung der Protagonisten. Der Rückblick verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe. Dies regt den Leser zum Nachdenken an über gesellschaftliche Verantwortung und Erinnerungskultur. Dieses Buch kann ich Jugendlichen wie Erwachsenen empfehlen, die gerne Geschichten mit sozialem und historischem Tiefgang interessiert sind. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Daggy

    5/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zarte Liebe und andere Probleme

    Kennst du das, wenn du ein Buch schnell auslesen möchtest, weil es dich so interessiert, du dann aber traurig bist, dass es zu Ende ist. Du hättest gerne noch so viel erfahren wollen. Mir ging es mit diesem Buch so. Ari lebt mit ihrer schwangeren Schwester und ihrer Mutter zusammen in einem Haus, in dem sich die Bewohner*innen als Freunde betrachten und sich auch so verhalten. Mirjam und Milan kennt Ari schon ihr Leben lang und sie nennt sie kurz ihre MiMis. Die drei verbringen ihre Tage und manchmal auch ihre Nächte zusammen und kennen sich total gut. Ari liest, um etwas Geld zu verdienen, in einem Altersheim vor. Dort trifft sie Flint, der hier aushilft. Die beiden verbindet etwas und es ist angenehm zu lesen, wie Ari dieses Zusammentreffen empfindet. Etwas Zartes wird sich entwickeln. Als die alte Frau Martin, die nie spricht, Ari Streichholzmädchen nennt, möchte Ari gerne verstehen, was sie damit gemeint hat. So erfährt sie von einem Streik, der vor 100 Jahren in einer englischen Streichholzfabrik stattfand. Und für sie taucht die Frage auf, was in 100 Jahren noch von ihr übrig sein wird. Schnell war ich beim Lesen in den Zauber dieser jungen Liebe eingetaucht, aber auch die äußeren Umstände, die nicht so einfach waren, die ich aber durch den Zusammenhalt und die Freundschaft rund um Ari so angenehm empfunden habe. Das Ungeborene der Schwester wurde „das kleine Wesen“ genannt, daraus spricht die ganze Zärtlichkeit einer werdenden Tante. Die Berührung von Flints Hand so zart und forschend, die ein Kribbeln bei Ari auslöst, da kann ich beim Lesen die Schmetterlinge spüren. Das etwas karge Cover passt hervorragend zur Geschichte, die zum Ende noch an Dramatik zunimmt. Ein Buch geschrieben für Jugendliche ein Coming-of-Age-Roman, wie es heute genannt wird. Ich kann aber auch allen Erwachsenen dieses Buch ans Herz legen.

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