Produktbild: Bevor der Himmel reißt

Bevor der Himmel reißt | Der neue Young Adult-Roman von Amani Padda |

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13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Arctis Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4266 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783038801870

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Arctis Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4266 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783038801870

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  • Bewertung

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der wichtigsten Jugendbücher der letzten Jahre!

    Erste Gedanken: Amani Padda hat mit ihrem neusten Jugendroman hochaktuelle Themen verarbeitet: wachsender Rechtsdruck, BIPoC-Jugendliche, die in Ostdeutschland aufwachsen, und Aktivismus. Ein beeindruckender Roman, der mich immer noch zum Nachdenken bringt und den ich nicht aufhören kann zu empfehlen. Das Cover: Der Illustrationsstil gefällt mir unglaublich gut. Auch die abgebildete Szene im Bus mitsamt des Blickes zwischen Dilly und Heer ist einfach nur sehr passend. Mag ich sehr! Die Handlung: Dilly und Heer wachsen beide in Piesnitz in Sachsen als Kinder von migrantischen Eltern auf, die Sikhs sind. Beide Familien betreiben die einzigen indischen Imbissbuden der Stadt. Da sich diese untereinander jedoch nicht verstehen, haben Dilly und Heer noch kein einziges Wort miteinander gewechselt. Alles ändert sich jedoch, als sie auf einer Party ins Gespräch kommen und sich dann gemeinsam einer aktivistischen Jugendgruppe anschließen, die gegen den wachsenden Rechtsdruck in der Stadt vorgehen will. Dabei merken beide, dass ihr Schweigen der letzten Jahre keine Option mehr ist… Meine Meinung: Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen. Es ist nicht nur ein Spiegel unserer aktuellen politischen Lage, sondern zudem ein Jugendbuch, welches mitreißt und berühren kann. Die Autorin spricht so, so viele Vorurteile und Probleme gegenüber nicht weißen Menschen an. Amani Padda schilder z.B. die Angst, bei einem Fehler bereits ein schlechtes Licht auf alle BIPoC Personen zu werfen und Vorurteile zu verstärken. Oder als „guter Ausländer“ bezeichnet zu werden und es als Kompliment gemeint ist, jedoch direkt die Frage aufwirft, was denn ein „schlechter Ausländer“ sei. Für mich ist „Bevor der Himmel reißt“ eine Geschichte, die auch in Schulen gelesen werden sollte, da Dilly und Heers Geschichte so wichtig und leider aktuell ist. Auch das Thema Aktivismus bekommt einen großen Platz in der Geschichte und bringt ein wenig Leichtigkeit und Hoffnung mit sich. Doch auch abseits der politischen Themen hat Amani Padda ein unglaubliches Feingefühl für zwischenmenschliche Beziehungen, die mich sehr mitfühlen ließen. Ich fieberte mit den Charakteren mit, steckte Niederlagen ein und feierte mit ihnen. Wirklich ein beeindruckendes Jugendbuch. Die Charaktere: Heer ist eine komplexe Protagonistin, die mit ihrer Art bei manchen vielleicht erst einmal anecken wird, aber ganz ehrlich – ich habe sie so nachvollziehen können. Auch Dilly konnte mich sehr von sich überzeugen und seine empathische und vor allem fürsorgliche Art haben ihn unglaublich sympathisch gemacht. Beide waren so vielschichtig und konnten mich wirklich begeistern. Doch auch die Jugendgruppe oder viele weitere Nebencharaktere bekamen viel Raum und belebten die Geschichte. Fazit: Ein Jugendbuch über welches ich noch immer nachdenke und einfach nur weiterempfehlen kann. Danke Amani Padda, für diese wichtige und längst überfällige Geschichte auf dem deutschen Buchmarkt. Ich vergebe hier 5/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschön und wichtig

    Dilly & Heer sind Figuren, für die ich mein Leben geben würde - und Amani Padda erzählt ihre Geschichte einerseits absolut wortgewaltig, andererseits so realistisch und auf einer wieder anderen Seite ist sie mit dem wunderbarsten Humor der Welt gestickt, obwohl es um so ein ernstes und unglaublich wichtiges Thema geht. Definitiv nicht nur für die Jugend ein extrem relevantes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Manche Jugendbücher halten unserer Gesellschaft einen Spiegel vor

    Ein starkes Jugendbuch über Rassismus, Queerness, Verlust, Freundschaft und die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet, gerade dann, wenn andere ständig so tun, als würde man nicht dazugehören. Im Mittelpunkt stehen Heer und Dilly, beide 17, beide Kinder indischer Einwandererfamilien und doch haben sie lange nichts miteinander zu tun. Ihre Eltern betreiben die einzigen indischen Takeaways in Piesnitz, einer sächsischen Kleinstadt, in der Anderssein sofort sichtbar wird. Erst nach dem Tod von Heers Vater begegnen die beiden sich näher und daraus entwickelt sich langsam eine Verbindung, die beiden ziemlich guttut. Erzählt wird abwechselnd aus ihren Perspektiven, und genau das mochte ich sehr. Heer und Dilly sind ganz unterschiedlich, aber beide unglaublich greifbar. Heer ist wütend, traurig, orientierungslos, verständlich nach dem Verlust ihres Vaters und mit all dem Druck, der auf ihr lastet. Der Familienbetrieb läuft nicht gut, die Zukunft ist unklar, und eigentlich bräuchte sie vor allem jemanden, mit dem sie ehrlich reden kann. Dilly dagegen versucht, bloß nicht aufzufallen. Er will der „gute Ausländer“ sein, keinen Ärger machen, keine Angriffsfläche bieten. Dabei steckt auch er fest zwischen Erwartungen und eigenen Wünschen: Er hilft im Laden der Eltern, soll gute Noten schreiben, funktionieren, obwohl sein Herz eigentlich für Kunst und Architektur schlägt. Gerade diese Gegensätze machen ihre Annäherung so schön. Man spürt richtig, wie wichtig sie einander werden. Und dass sie diese Freundschaft vor ihren Familien erst einmal geheim halten müssen, macht alles nur noch intensiver. Was das Buch aber wirklich stark macht, ist, wie realistisch es Rassismus zeigt. Nicht nur offen und laut, sondern auch im Alltag, in Bemerkungen, im Schweigen, im Weglachen. Gerade bei Dilly fand ich das besonders eindrücklich, auch im Umgang mit seinem besten Freund Ben, der immer weiter in rechte Kreise abrutscht. Dilly will das lange nicht wahrhaben, verteidigt ihn, entschuldigt Dinge. Und genau das fühlt sich leider sehr echt an. Besonders gelungen fand ich auch die Mails und Briefe von Dilly aus einem späteren Zeitpunkt in Berlin. Die bringen nochmal eine andere Ebene hinein, geben kleine Vorausblicke und lassen einen ständig fragen, was bis dahin noch passieren wird. Überhaupt merkt man dem Buch an, dass hier jemand schreibt, der weiß, wovon er spricht. Im Nachwort schreibt Amani Padda auch über eigene Erfahrungen und darüber, wie sie rassistische Sprüche früher weggelacht hat, um nicht noch mehr aufzufallen. Und ganz ehrlich: Ich glaube, das kennen viele Migrakids. Ich auch. Dieses Gefühl, lieber nichts zu sagen, um die Stimmung nicht zu kippen, niemanden vor den Kopf zu stoßen, selbst wenn es wehtut. Umso wichtiger ist dieses Buch.Denn es zeigt nicht nur rechten Hass und Ausgrenzung, sondern auch Zusammenhalt, Aktivismus und Hoffnung. Dass es eben viele Menschen gibt, die das alles nicht hinnehmen wollen. Dass laut sein wichtig ist. Und dass gerade auch die, die selbst nicht betroffen sind, Verantwortung übernehmen müssen. „Bevor der Himmel reißt“ ist emotional, nahbar und sehr aktuell.

  • Bewertung

    4/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dramatisch, realistisch, auf den Punkt

    Das ist ein Buch, das mir sicher lange in Erinnerung bleibt und nachhallt. Es geht um eine fiktive Kleinstadt in Deutschland, und klar ist es auf die erste Sicht ein anderes Leben und Land als hier in der Schweiz. Was auf den ersten Blick wie eine sanfte, kulturelle Lebensgeschichte erscheint, wird bald zu einer groben, harten Realität. In sehr klaren Worten wird unmissverständlich klar gemacht, was Rassismus bedeutet, wie es sich anfühlt und was es heisst ein "guter" Ausländer zu sein. Denn was passiert, wen man sich nicht leise und vorzüglich benimmt? Die indische Kultur ist mir wirklich fern und es wäre viel zu sagen, ich kann es mir vorstellen. Denn ich kann es nicht. Was mir die Geschichte aber aufgezeigt hat, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Einiges habe ich gelernt, einige neue Ansätze kennen gelernt. Es hat mich tief bewegt diese fiktive/realistische Geschichte zu lesen. Es gibt auch Ausblicke auf 6 Jahre später, und hier muss ich leider sagen, ich habs nicht verstanden.. oder finde es schade, dass ich nicht genau weiss, was jetzt ist. Das Ende war mir zu abrupt, ich hätte gerne noch weitergelesen.

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