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Produktbild: Am Meerschwein übt das Kind den Tod

Am Meerschwein übt das Kind den Tod

5

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8614

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Verlag

Voland & Quist

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

682 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863914639

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

8614

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Verlag

Voland & Quist

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

682 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863914639

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Der Nachruf einer Poetin

Bewertung am 08.02.2026

Bewertungsnummer: 3039952

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein berührendes Werk über eine Mutter, die sehr geliebt wurde. Das Werk fast ein langes Gedicht. Unglaubliche Sätze. Bewegende Gedanken. Oft geweint. Oft geschmunzelt. Hätte sie gerne gekannt diese Nortrud G.omringer. Danke Nora

Der Nachruf einer Poetin

Bewertung am 08.02.2026
Bewertungsnummer: 3039952
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein berührendes Werk über eine Mutter, die sehr geliebt wurde. Das Werk fast ein langes Gedicht. Unglaubliche Sätze. Bewegende Gedanken. Oft geweint. Oft geschmunzelt. Hätte sie gerne gekannt diese Nortrud G.omringer. Danke Nora

Wortreiche Trauerarbeit

MarieOn am 07.10.2025

Bewertungsnummer: 2618337

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ihr erstes Meerschweinchen Paula war von dem Rottweiler Jago erjagt, zu Tode gewälzt, gebissen und dann liegengelassen worden. Nero, ein anderes Schweinchen, war plötzlich dagelegen. Es muss ihr Versagen gewesen sein. Wahrscheinlich hatte sie zu wenig oder das falsche Essen gereicht. Der Hamster war in Mamas Badewasser geplumpst, als Nora ihr eine unklare Stelle am Hals zeigen wollte. Er überlebte, war aber nie wieder der Alte. Der Verlust diverser Kleintiere, die mit und durch einen so viel erlitten hatten, war ein erstes Memento mori. Sie war immer ein morbides Kind gewesen. Das verdankte sie ihrer Mutter, die ihr schon früh aus dem Hexenhammer vorlas. Ins Gymnasium reiste sie mit dem Zug an, zur Grundschule musste sie mit dem Bus fahren. Dort schlug ihr mehrfach Häme entgegen. Die Lacher, wenn sie sich auf einen offensichtlich leeren Platz setzen wollte und jemand „Besetzt“ schrie. Bei den ersten Schmähungen anderer war sie ganz sicher dabei, weil sie das Dabei-Gefühl dem Gegen-mich-Gefühl unbedingt vorzog, bis sie sich so einsam fühlte, dass sie sich für die Geächteten einsetzte. Mit neun fuhr sie mit Mama an die Nordsee, weil sie fett war. Sie bekam wenig zu essen, trug meistens Bademäntel, zog von Anwendung zu Anwendung, ließ sich in Salzlake wälzen und ging viel mit Mama spazieren. Jetzt ist sie fünfundvierzig und vermisst ihre Mutter seit vier Jahren. Die Trauer ist ein neuer Rock, ein Kleid, zwanzig Kilo weniger, eine schwere Bronchitis, ein langes Gebet, beständiges Fragen, spontanes Weinen, laute Selbstgespräche, Lebenswehklagen in erkaltetem Badewasser. S. 41 Mare e Monti singsangt der Vater. Das war Mamas Lieblingsgericht beim Italiener, das der Vater ihr noch kurz vor ihrem Tode zubereitet hat. Die Tochter weiß, dass das nicht stimmt, dass er sich die letzten Wochen in seinem Büro versteckt hat. Der Übervater, der stets im Mittelpunkt sein muss, weil er sonst grantig wird oder sich in sich zurückzieht. Fazit: Die Dichterin Nora Gomringer trauert in diesem Stück wortreich, angestachelt und wütend über den riesigen Verlust der geliebten Mutter. Sie entsinnt sich ihrer Kindheit, der schwierigen Beziehung zwischen den Eltern. Spricht von ihrem unnahbaren Übervater, der so viel Aufmerksamkeit braucht und die eifersüchtige, emotional manipulative Mutter, die neben ihm verblasste. Die Mutter, die ihr doch alles über Literatur und das Menschsein beigebracht hat, was es zu wissen gibt. Nora Gomringer ringt um Worte für den verheerenden Verlust und das Vermissen und sie reiht zahlreiche in beeindruckender Weise aneinander, kämpft sich aus der Sprachlosigkeit zurück in ihr schreibendes Sein. Ihre Auslassungen sind kreativ, humorvoll und nie anklagend. Ein schönes Stück interessanter Lebensgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

Wortreiche Trauerarbeit

MarieOn am 07.10.2025
Bewertungsnummer: 2618337
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ihr erstes Meerschweinchen Paula war von dem Rottweiler Jago erjagt, zu Tode gewälzt, gebissen und dann liegengelassen worden. Nero, ein anderes Schweinchen, war plötzlich dagelegen. Es muss ihr Versagen gewesen sein. Wahrscheinlich hatte sie zu wenig oder das falsche Essen gereicht. Der Hamster war in Mamas Badewasser geplumpst, als Nora ihr eine unklare Stelle am Hals zeigen wollte. Er überlebte, war aber nie wieder der Alte. Der Verlust diverser Kleintiere, die mit und durch einen so viel erlitten hatten, war ein erstes Memento mori. Sie war immer ein morbides Kind gewesen. Das verdankte sie ihrer Mutter, die ihr schon früh aus dem Hexenhammer vorlas. Ins Gymnasium reiste sie mit dem Zug an, zur Grundschule musste sie mit dem Bus fahren. Dort schlug ihr mehrfach Häme entgegen. Die Lacher, wenn sie sich auf einen offensichtlich leeren Platz setzen wollte und jemand „Besetzt“ schrie. Bei den ersten Schmähungen anderer war sie ganz sicher dabei, weil sie das Dabei-Gefühl dem Gegen-mich-Gefühl unbedingt vorzog, bis sie sich so einsam fühlte, dass sie sich für die Geächteten einsetzte. Mit neun fuhr sie mit Mama an die Nordsee, weil sie fett war. Sie bekam wenig zu essen, trug meistens Bademäntel, zog von Anwendung zu Anwendung, ließ sich in Salzlake wälzen und ging viel mit Mama spazieren. Jetzt ist sie fünfundvierzig und vermisst ihre Mutter seit vier Jahren. Die Trauer ist ein neuer Rock, ein Kleid, zwanzig Kilo weniger, eine schwere Bronchitis, ein langes Gebet, beständiges Fragen, spontanes Weinen, laute Selbstgespräche, Lebenswehklagen in erkaltetem Badewasser. S. 41 Mare e Monti singsangt der Vater. Das war Mamas Lieblingsgericht beim Italiener, das der Vater ihr noch kurz vor ihrem Tode zubereitet hat. Die Tochter weiß, dass das nicht stimmt, dass er sich die letzten Wochen in seinem Büro versteckt hat. Der Übervater, der stets im Mittelpunkt sein muss, weil er sonst grantig wird oder sich in sich zurückzieht. Fazit: Die Dichterin Nora Gomringer trauert in diesem Stück wortreich, angestachelt und wütend über den riesigen Verlust der geliebten Mutter. Sie entsinnt sich ihrer Kindheit, der schwierigen Beziehung zwischen den Eltern. Spricht von ihrem unnahbaren Übervater, der so viel Aufmerksamkeit braucht und die eifersüchtige, emotional manipulative Mutter, die neben ihm verblasste. Die Mutter, die ihr doch alles über Literatur und das Menschsein beigebracht hat, was es zu wissen gibt. Nora Gomringer ringt um Worte für den verheerenden Verlust und das Vermissen und sie reiht zahlreiche in beeindruckender Weise aneinander, kämpft sich aus der Sprachlosigkeit zurück in ihr schreibendes Sein. Ihre Auslassungen sind kreativ, humorvoll und nie anklagend. Ein schönes Stück interessanter Lebensgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

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Am Meerschwein übt das Kind den Tod

von Nora Gomringer, Voland & Quist

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