Didaktik des Nahostkonflikts Eine explorative Studie zur unterrichtlichen Praxis in Hamburger gymnasialen Oberstufen
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Sprache:Deutsch
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
12.09.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
1401 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389149898
Politikdidaktische Lehrerhandbücher, Modelle oder Theorien, die sich explizit mit dem Unterrichtsthema "Nahostkonflikt" beschäftigen, liegen bisher fragmentarisch vor. Beispielhaft zu nennen sind Rosa Favas "Irritationen" und Mirko Niehoffs "Nahostkonflikt kontrovers. Perspektiven für die politische Bildung". Empirische Untersuchungen bezüglich der Didaktik des Nahostkonflikt existieren bisher nicht. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieses Forschungsdesiderats an. Für die Untersuchung der unterrichtlichen Praxis zum Thema Nahostkonflikt wurden teilnarrative Experteninterviews mit Lehrkräften geführt, die den Nahostkonflikt unterrichtet haben. Die Studie beschränkt sich auf das Bundesland Hamburg und die gymnasiale Oberstufe, inkludiert aber die Fächer Politik/Gesellschaft/Wirtschaft (PGW) und Geschichte, um die Unterrichtsrealität abzubilden.
Die vier befragten Lehrkräfte berichteten von insgesamt 6 Unterrichtsreihen, die sie durchgeführt haben. An mitgebrachten unterrichtlichen Artefakten gewähren die Lehrkräfte Einblicke in den Verlauf ihrer Unterrichtsreihen, in ihre Materialien, Methoden und Quellen. Sie erläutern mithilfe von persönlichen, pädagogischen und fachdidaktischen Argumenten, weshalb sie den komplexen "Nahostkonflikt" als Unterrichtsthema schätzen. Ein Vergleich der Unterrichtsreihen führt zu einem Potpourri sowohl von singulären als auch mehrmals vorkommenden Impulsen für die Didaktik des Nahostkonflikts.
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