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Band 5

His Dark Materials 5: Das Feld der Rosen Der Abschlussband der Fantasy-Weltbestseller-Serie "His Dark Materials"

Aus der Reihe His Dark Materials
4

29,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38598

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

21,7/15,6/5,6 cm

Gewicht

862 g

Farbe

Rost

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Rose Field

Übersetzt von

Antoinette Gittinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-58697-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38598

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

21,7/15,6/5,6 cm

Gewicht

862 g

Farbe

Rost

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Rose Field

Übersetzt von

Antoinette Gittinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-58697-1

Herstelleradresse

Carlsen Verlag GmbH
Völckersstr. 14-20
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Rosenöl und Staub

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.03.2026

Bewertungsnummer: 3089932

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lyra wurde von ihrem Daemon Pan getrennt. Stattdessen wird sie von Malcoms Damon be­gleitet, der auch von diesem ge­trennt wurde. Na­türlich streben beide nach einer Wieder­ver­einigung. Doch der stehen di­verse Hin­der­nisse im Weg, von denen die geo­grafische Ent­fernung das ge­ringste ist. Unter­dessen ver­sucht das Magis­terium die Macht ganz an sich zu bringen und schreckt dabei auch nicht vor Waffen­gewalt zu­rück. Aus Philip Pullmans „His Dark Materials“-Reihe kenne ich die ursprüngliche Tri­logie wie auch die in Band 0 („Über den wilden Fluss“) er­zählte Vor­ge­schichte. Gerade Band 4, auf den dieser 5. Band un­mittel­bar auf­zu­bauen scheint, kenne ich aller­dings noch nicht. In diesem muss es auch zur Tren­nung von Lyra und Malcom von ihren Dae­monen ge­kommen sein. Und richtig er­kannt: Malcom, der Junge aus der Vor­ge­schichte, der in der ur­sprüng­lichen Tri­logie nicht vorkam, spielt hier eine wichtige Rolle, wo­bei er wie auch Lyra mittler­weile längst er­wachsen ist. Im Ganzen ist deutlich er­kenn­bar, dass die Bände 1 bis 3 eine Ein­heit inner­halb der ge­samten Reihe bilden, wäh­rend die Bände 0, 4 und 5 eine andere dar­stellen. Hier im Finale wird noch­mals auf Er­eig­nisse aus allen 5 vor­her­gehenden Bänden ein­ge­gangen. Und auch wenn es zu keinem Friede-Freude-Eier­kuchen-Ende kommt (das sei schon vor­weg­genommen), ist dem Autor die ex­treme Ab­neigung gegen Happy­ends, wie sie in den Bänden 1 bis 3 deutlich wurde, an­schei­nend ver­loren ge­gangen. Zu­mindest findet die Reihe ein relativ ver­söhn­liches Ende, auch wenn manches leider offen bleibt. Der Stil des Autors ändert sich natürlich nicht entscheidend. Der erzählerische Fokus wechselt zwi­schen Lyra, Malcom und einer ganzen Reihe weiterer Cha­raktere hin und her. Auch die Hör­buch-Um­setzung kann über­zeugen. Fazit: Auch wenn ich mir doch ein paar mehr Antworten gewünscht hätte, findet die Fantasy-Reihe um Lyra und die Welten-Übergänge ein würdiges Ende.

Rosenöl und Staub

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.03.2026
Bewertungsnummer: 3089932
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lyra wurde von ihrem Daemon Pan getrennt. Stattdessen wird sie von Malcoms Damon be­gleitet, der auch von diesem ge­trennt wurde. Na­türlich streben beide nach einer Wieder­ver­einigung. Doch der stehen di­verse Hin­der­nisse im Weg, von denen die geo­grafische Ent­fernung das ge­ringste ist. Unter­dessen ver­sucht das Magis­terium die Macht ganz an sich zu bringen und schreckt dabei auch nicht vor Waffen­gewalt zu­rück. Aus Philip Pullmans „His Dark Materials“-Reihe kenne ich die ursprüngliche Tri­logie wie auch die in Band 0 („Über den wilden Fluss“) er­zählte Vor­ge­schichte. Gerade Band 4, auf den dieser 5. Band un­mittel­bar auf­zu­bauen scheint, kenne ich aller­dings noch nicht. In diesem muss es auch zur Tren­nung von Lyra und Malcom von ihren Dae­monen ge­kommen sein. Und richtig er­kannt: Malcom, der Junge aus der Vor­ge­schichte, der in der ur­sprüng­lichen Tri­logie nicht vorkam, spielt hier eine wichtige Rolle, wo­bei er wie auch Lyra mittler­weile längst er­wachsen ist. Im Ganzen ist deutlich er­kenn­bar, dass die Bände 1 bis 3 eine Ein­heit inner­halb der ge­samten Reihe bilden, wäh­rend die Bände 0, 4 und 5 eine andere dar­stellen. Hier im Finale wird noch­mals auf Er­eig­nisse aus allen 5 vor­her­gehenden Bänden ein­ge­gangen. Und auch wenn es zu keinem Friede-Freude-Eier­kuchen-Ende kommt (das sei schon vor­weg­genommen), ist dem Autor die ex­treme Ab­neigung gegen Happy­ends, wie sie in den Bänden 1 bis 3 deutlich wurde, an­schei­nend ver­loren ge­gangen. Zu­mindest findet die Reihe ein relativ ver­söhn­liches Ende, auch wenn manches leider offen bleibt. Der Stil des Autors ändert sich natürlich nicht entscheidend. Der erzählerische Fokus wechselt zwi­schen Lyra, Malcom und einer ganzen Reihe weiterer Cha­raktere hin und her. Auch die Hör­buch-Um­setzung kann über­zeugen. Fazit: Auch wenn ich mir doch ein paar mehr Antworten gewünscht hätte, findet die Fantasy-Reihe um Lyra und die Welten-Übergänge ein würdiges Ende.

Reihenabschluss, der mich etwas ratlos zurücklässt

Caro_liest am 26.04.2026

Bewertungsnummer: 3120611

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Spoilern! Worum geht es: „Das Feld der Rosen“ ist der Abschlussband der Book of Dust-Reihe (BOD). Diese wiederum ist die neue Serie nach der Vorgängerserie His Dark Materials (HDM). Ich möchte zum Inhalt nicht viel sagen, da man das Buch, ohne die Vorgänger zu kennen, ohnehin wahrscheinlich nicht lesen wird. Wie ich es fand: Da HDM eine der prägenden Buchreihen meiner Jugend war, bin ich mit hohen Erwartungen an die neue Serie herangegangen, insbesondere an den finalen Band. Leider konnte er meine Erwartungen nicht erfüllen. Eine bekannte Schreibregel ist Tschechows Gewehr: Wenn in einer Geschichte ein Gewehr eingeführt wird, muss es irgendwann abgefeuert werden. Oder anders gesagt, Storyelemente müssen Konsequenzen haben. Doch BOD3 fühlte sich an wie eine Ansammlung von Gewehren, die niemals abgefeuert werden. Der vorherige Band hatte mir besser gefallen, da er wirkte, als würde das alles auf etwas hinarbeiten. Das zentrale Thema schien ein Konflikt zwischen Phantasie und einer modernen – oder postmodernen – Denkweise zu sein, der sich in Entfremdung zwischen Lyra und ihrem Dämon äußerte. Alte Feinde wie das Magisterium und neue wie ein großes Unternehmen waren in den Konflikt involviert. Aber leider verlief vieles in BOD3 einfach im Sande. Viele Rezensenten haben schon die Inkonsistenzen und offenen Enden bemerkt, daher hier nur ein paar: - Das Myriorama wird eingeführt als eine noch bessere Methode, Staub zu lesen, als das Alethiometer, aber dann nie wirklich benutzt. - Malcolms Visionen eines leuchtenden Rings. - Über hunderte Seiten hinweg wird eine romantische Beziehung zwischen Malcom und Lyra angeteasert (was immer man davon halten will) und am Ende sang- und klanglos fallen gelassen. - Der „Alkahest“ wird als neue Bedrohung eingeführt. Am Ende entpuppt sich das als Kritik am Kapitalismus, diese ist aber sehr plakativ und eher fehlerhaft (Vorher gab es ja auch Geld. Aber das war „gutes“ Geld. Was genau soll denn der Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Geld sein?). Und auch aus dieser Bedrohung werden keine Konsequenzen gezogen, das Buch ist dann einfach vorbei. - Und nicht zuletzt: sind offene Durchgänge zu anderen Welten nun ein Problem, wie in HDM etabliert, weshalb Lyra und Will sich dramatisch trennen mussten? Oder ist das doch kein Problem? Und wenn letzteres, warum hat das nicht mehr emotionale Wirkung auf Lyra? Natürlich will ich auch die guten Aspekte des Buches nennen. Pullman ist hervorragend darin, Atmosphäre und Settings aufzubauen. Auch seine Studien von zwischenmenschlichem Verhalten sind spannend. Seine Schilderung der „Machtergreifung“ von Delamare und des Verhaltens vieler Opportunisten (in BOD2) war brillant. Oder wie Lyra Mitarbeiter des Magisteriums mit einem Trick übertölpelt, hatte stellenweise den Witz von HDM. Ich mochte Olivier Bonneville als Antihelden und was am Ende über ihn und Lyra herauskommt. Ich fand auch spannend, wie Pullman die Mensch-Dämon-Beziehung weiter ausleuchtet, bis zu der gruseligen Idee, dass arme Menschen ihren Dämon an reiche Menschen ohne Dämon verkaufen müssen und es einen regelrechten Handel mit ihnen gibt, passend zur Kapitalismuskritik. Allerdings wurde in HDM etabliert, dass ein Mensch ohne Dämon etwas absolut Schockierendes ist, und nun soll das gar nicht so unüblich sein. Vielleicht war das schon immer weiter verbreitet, als man dachte, oder aber es gehört auch zu den Veränderungen durch den „Alkahest“. Solche Bilder wie das der Dämonen, die zum Verkauf stehen, bleiben hängen und können auch als Metaphern für Zustände in unserer Welt stehen. Aber aus starken Bildern, Atmosphäre und stellenweise brillanten Schilderungen wird leider noch keine kohärente Erzählung. Damit bleibe ich etwas ratlos zurück.

Reihenabschluss, der mich etwas ratlos zurücklässt

Caro_liest am 26.04.2026
Bewertungsnummer: 3120611
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Spoilern! Worum geht es: „Das Feld der Rosen“ ist der Abschlussband der Book of Dust-Reihe (BOD). Diese wiederum ist die neue Serie nach der Vorgängerserie His Dark Materials (HDM). Ich möchte zum Inhalt nicht viel sagen, da man das Buch, ohne die Vorgänger zu kennen, ohnehin wahrscheinlich nicht lesen wird. Wie ich es fand: Da HDM eine der prägenden Buchreihen meiner Jugend war, bin ich mit hohen Erwartungen an die neue Serie herangegangen, insbesondere an den finalen Band. Leider konnte er meine Erwartungen nicht erfüllen. Eine bekannte Schreibregel ist Tschechows Gewehr: Wenn in einer Geschichte ein Gewehr eingeführt wird, muss es irgendwann abgefeuert werden. Oder anders gesagt, Storyelemente müssen Konsequenzen haben. Doch BOD3 fühlte sich an wie eine Ansammlung von Gewehren, die niemals abgefeuert werden. Der vorherige Band hatte mir besser gefallen, da er wirkte, als würde das alles auf etwas hinarbeiten. Das zentrale Thema schien ein Konflikt zwischen Phantasie und einer modernen – oder postmodernen – Denkweise zu sein, der sich in Entfremdung zwischen Lyra und ihrem Dämon äußerte. Alte Feinde wie das Magisterium und neue wie ein großes Unternehmen waren in den Konflikt involviert. Aber leider verlief vieles in BOD3 einfach im Sande. Viele Rezensenten haben schon die Inkonsistenzen und offenen Enden bemerkt, daher hier nur ein paar: - Das Myriorama wird eingeführt als eine noch bessere Methode, Staub zu lesen, als das Alethiometer, aber dann nie wirklich benutzt. - Malcolms Visionen eines leuchtenden Rings. - Über hunderte Seiten hinweg wird eine romantische Beziehung zwischen Malcom und Lyra angeteasert (was immer man davon halten will) und am Ende sang- und klanglos fallen gelassen. - Der „Alkahest“ wird als neue Bedrohung eingeführt. Am Ende entpuppt sich das als Kritik am Kapitalismus, diese ist aber sehr plakativ und eher fehlerhaft (Vorher gab es ja auch Geld. Aber das war „gutes“ Geld. Was genau soll denn der Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Geld sein?). Und auch aus dieser Bedrohung werden keine Konsequenzen gezogen, das Buch ist dann einfach vorbei. - Und nicht zuletzt: sind offene Durchgänge zu anderen Welten nun ein Problem, wie in HDM etabliert, weshalb Lyra und Will sich dramatisch trennen mussten? Oder ist das doch kein Problem? Und wenn letzteres, warum hat das nicht mehr emotionale Wirkung auf Lyra? Natürlich will ich auch die guten Aspekte des Buches nennen. Pullman ist hervorragend darin, Atmosphäre und Settings aufzubauen. Auch seine Studien von zwischenmenschlichem Verhalten sind spannend. Seine Schilderung der „Machtergreifung“ von Delamare und des Verhaltens vieler Opportunisten (in BOD2) war brillant. Oder wie Lyra Mitarbeiter des Magisteriums mit einem Trick übertölpelt, hatte stellenweise den Witz von HDM. Ich mochte Olivier Bonneville als Antihelden und was am Ende über ihn und Lyra herauskommt. Ich fand auch spannend, wie Pullman die Mensch-Dämon-Beziehung weiter ausleuchtet, bis zu der gruseligen Idee, dass arme Menschen ihren Dämon an reiche Menschen ohne Dämon verkaufen müssen und es einen regelrechten Handel mit ihnen gibt, passend zur Kapitalismuskritik. Allerdings wurde in HDM etabliert, dass ein Mensch ohne Dämon etwas absolut Schockierendes ist, und nun soll das gar nicht so unüblich sein. Vielleicht war das schon immer weiter verbreitet, als man dachte, oder aber es gehört auch zu den Veränderungen durch den „Alkahest“. Solche Bilder wie das der Dämonen, die zum Verkauf stehen, bleiben hängen und können auch als Metaphern für Zustände in unserer Welt stehen. Aber aus starken Bildern, Atmosphäre und stellenweise brillanten Schilderungen wird leider noch keine kohärente Erzählung. Damit bleibe ich etwas ratlos zurück.

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His Dark Materials 5: Das Feld der Rosen

von Philip Pullman

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