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Donnersonntage Roman | »Die Elena Ferrante deutscher Provinz« Julia Franck | Eine scheinbar unmögliche Liebesgeschichte im Deutschland der 60er und 70er Jahre

8

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37461

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,3/13,7/4,4 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01262-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch geprägt von tiefer Sehnsucht und dem Drang, der provinziellen Enge zu entfliehen.« ("Hörzu")
»Ein fesselnder Unterhaltungsroman, der berührt und zum Nachdenken anregt.« ("Wortglitzer")
»Eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und Selbstbestimmung.« ("Emsblick")

Produktdetails

Verkaufsrang

37461

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,3/13,7/4,4 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01262-8

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Großartiges Buch und so wichtig!

Bewertung am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3143233

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können. Es war ein Gefühl zwischen Aufbruch und Stillstand. Die Geschichte hat Tiefgang und ist kein historischer Unterhaltungsroman aus den 70ern. Der Schreibstil ist packend und ist einfach runter geschrieben und dennoch fühlt man jedes Wort. Es wird klar, wie wenig Rechte eine Frau damals in der Bundesrepublik hatte. Nach einer Trennung hatten sie kaum Chancen auf das Sorgerecht für die Kinder. Das Gericht entschied oft zugunsten des Vaters, besonders wenn die Frau als "Schuld" an der Ehekrise galt. Scheidungen waren gesellschaftlich tabu und Frauen brauchten die Zustimmung ihres Mannes, um arbeiten gehen zu können. Innerhalb der Ehe waren Frauen stark abhängig, sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich. Der Roman zeigt deutlich, wie selbstverständlich damals der Mann über der Frau stand. Und welche Belastung dies für Kinder wie Stefan mit sich brachte. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, wirkt sie erschreckend realistisch. Besonders die Reaktion des Dorfes und der eigenen Familie, das Gerede, die Ausgrenzung und der enorme soziale Druck, zeigen eindrucksvoll, wie schwer es damals war, gegen gesellschaftliche Normen zu stoßen. Die Geschichte macht deutlich, welchen Preis Frauen früher für ein selbstbestimmtes Leben zahlen mussten. Eine große Leseempfehlung von mir und ich hoffe, das Buch bekommt noch mehr Aufmerksamkeit.

Großartiges Buch und so wichtig!

Bewertung am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3143233
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können. Es war ein Gefühl zwischen Aufbruch und Stillstand. Die Geschichte hat Tiefgang und ist kein historischer Unterhaltungsroman aus den 70ern. Der Schreibstil ist packend und ist einfach runter geschrieben und dennoch fühlt man jedes Wort. Es wird klar, wie wenig Rechte eine Frau damals in der Bundesrepublik hatte. Nach einer Trennung hatten sie kaum Chancen auf das Sorgerecht für die Kinder. Das Gericht entschied oft zugunsten des Vaters, besonders wenn die Frau als "Schuld" an der Ehekrise galt. Scheidungen waren gesellschaftlich tabu und Frauen brauchten die Zustimmung ihres Mannes, um arbeiten gehen zu können. Innerhalb der Ehe waren Frauen stark abhängig, sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich. Der Roman zeigt deutlich, wie selbstverständlich damals der Mann über der Frau stand. Und welche Belastung dies für Kinder wie Stefan mit sich brachte. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, wirkt sie erschreckend realistisch. Besonders die Reaktion des Dorfes und der eigenen Familie, das Gerede, die Ausgrenzung und der enorme soziale Druck, zeigen eindrucksvoll, wie schwer es damals war, gegen gesellschaftliche Normen zu stoßen. Die Geschichte macht deutlich, welchen Preis Frauen früher für ein selbstbestimmtes Leben zahlen mussten. Eine große Leseempfehlung von mir und ich hoffe, das Buch bekommt noch mehr Aufmerksamkeit.

Einfach nur lesen

Jürg K. am 11.04.2026

Bewertungsnummer: 3105479

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was mich an diesem Roman sofort berührt, hat ist die Spannung zwischen Aufbruch und Stillstand. Marie Molsberg beschreibt dies gekonnt und anschaulich. 1969 verändert sich die Welt rasant. Doch Brunnenbach bleibt wie eingefroren. Ein Dorf, das sich an seine Ordnung klammert, als könne es die Zeit damit aufhalten. Genau in diesem Widerspruch entsteht die Wucht der Geschichte. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 29-jährige Ehefrau seines Nachbarn und Skatkumpels Werner. Renate erwidert seine Gefühle und sieht in der Beziehung eine Chance, der Enge ihrer Ehe und des Dorfes zu entkommen. Raimund und Renate wirken wie zwei Menschen, die aus Versehen im falschen Leben gelandet sind. Er, jung, voller Sehnsucht, unfertig. Sie, gefangen in einer Ehe, die längst keine Wärme mehr kennt. Ihre Liebe fühlt sich nicht skandalös an, sondern wie ein verzweifelter Versuch, endlich atmen zu können. Und gerade deshalb tut sie weh. Denn man spürt von Anfang an, dass diese Beziehung nicht nur gegen gesellschaftliche Normen verstösst, sondern gegen ein ganzes System aus Erwartungen, Schuld und Angst. Die Hetzjagd, die folgt, ist erschütternd. Am stärksten bleibt für mich die Frage zurück, ob Liebe eine Kraft ist, die befreien kann. Renates innerer Konflikt, ihr Sohn, ihr Wunsch nach einem anderen Leben, all das macht die Geschichte so menschlich. Es ist ein Roman über Mut, über Sehnsucht und über den Preis, den man zahlt, wenn man aus der Reihe tanzt.

Einfach nur lesen

Jürg K. am 11.04.2026
Bewertungsnummer: 3105479
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was mich an diesem Roman sofort berührt, hat ist die Spannung zwischen Aufbruch und Stillstand. Marie Molsberg beschreibt dies gekonnt und anschaulich. 1969 verändert sich die Welt rasant. Doch Brunnenbach bleibt wie eingefroren. Ein Dorf, das sich an seine Ordnung klammert, als könne es die Zeit damit aufhalten. Genau in diesem Widerspruch entsteht die Wucht der Geschichte. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 29-jährige Ehefrau seines Nachbarn und Skatkumpels Werner. Renate erwidert seine Gefühle und sieht in der Beziehung eine Chance, der Enge ihrer Ehe und des Dorfes zu entkommen. Raimund und Renate wirken wie zwei Menschen, die aus Versehen im falschen Leben gelandet sind. Er, jung, voller Sehnsucht, unfertig. Sie, gefangen in einer Ehe, die längst keine Wärme mehr kennt. Ihre Liebe fühlt sich nicht skandalös an, sondern wie ein verzweifelter Versuch, endlich atmen zu können. Und gerade deshalb tut sie weh. Denn man spürt von Anfang an, dass diese Beziehung nicht nur gegen gesellschaftliche Normen verstösst, sondern gegen ein ganzes System aus Erwartungen, Schuld und Angst. Die Hetzjagd, die folgt, ist erschütternd. Am stärksten bleibt für mich die Frage zurück, ob Liebe eine Kraft ist, die befreien kann. Renates innerer Konflikt, ihr Sohn, ihr Wunsch nach einem anderen Leben, all das macht die Geschichte so menschlich. Es ist ein Roman über Mut, über Sehnsucht und über den Preis, den man zahlt, wenn man aus der Reihe tanzt.

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