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Nein sagen Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2363

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/1,6 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Grau / Elfenbein

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01627-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Brandts Plädoyer richtet sich an uns alle, etwas gegen den um sich greifenden Rechtsradikalismus und die Geschichtsvergessenheit zu unternehmen.« ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

2363

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/1,6 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Grau / Elfenbein

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01627-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Gavroche

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch

    Als der Schauspieler Matthias Brandt dazu aufgefordert wird, eine Rede anlässlich des Jahrestags des Jahrestags zum 20. Juli 1944 zu halten, möchte er erst absagen. Denn er ist kein Politiker und kein Historiker und traut sich diese Rede nicht zu, aber dann sieht er es aber doch als seine Pflicht an, als Bürger eine Rede für die Demokratie und gegen den erstarkenden Rechtsextremismus zu halten. In diesem Buch erzählt der Autor von dieser Aufforderung, erzählt über den Mut seiner Eltern, über die Bedeutung, für die Demokratie einzustehen, über die Wichtigkeit, Widerstand zu leisten, aber auch über die Widerständler des gescheiterten Attentats. Und all dies erzählt er so eingänglich. Ein überaus wichtiges Buch mit einem leider sehr präsenten Thema, vor dem wir alle nicht die Augen verschließen dürfen. Ich habe mir sehr viele Stellen markiert, habe viel Neues gelernt und bereits Bekanntes vertieft und von einem anderen Blickwinkel aus gesehen.

  • Ramses

    aus Bayern

    5/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutig sein

    Mutig sein Ich kenne Mathias Brandt nur aus dem TV und wusste nicht, dass er der Sohn vom ehemaligen Bundeskanzler Willi Brandt ist. Was für spannende Eltern er doch hatte und dessen Lebenslauf hört sich ja auch interessant an. Wusste ich alles nicht und gut, dass ich dieses Hörbuch gehört habe, obwohl ich mir komplett was anderes vorgestellt habe. Der Autor hat eine sehr angenehme und ausdrucksstarke Stimme. Ich hätte ihm noch lange zuhören können. Schade, dass das Hörbuch so kurz ist. Ich habe damit gerechnet, dass er viel mehr auf die heutige Situation in Deutschland eingeht und die Bedrohung durch die AFD ausführlicher schildert. Aber nichts desto trotz ist es ein sehr gutes Hörbuch, was ich sehr gerne weiter empfehle. Drum erhält es von mir die volle Punktzahl von 5 Sternen und eine Kaufempfehlung für alle Leser und Hörer.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Rede

    Der Schauspieler Matthias Brandt hielt zum Gedanken an den 20. Juli 1944 im Jahr 2025 eine Rede. Er war zunächst nicht so sicher, ob er die Einladung annehmen sollte. Er ist Schauspieler und nicht unbedingt ein politischer Mensch und schon gar kein Politiker. Der Politiker war sein Vater, der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt. Und doch, je mehr sich Matthias Brandt mit dem Thema beschäftigte, desto wichtiger wurde es ihm, seine Gedanken zu formulieren. Seine Eltern Willy und Rut waren in ihrer Jugend welche, die aufstanden, die keine Mitläufer waren, für die es ein Anliegen war, Widerstand zu leisten. Willy musste ging bereits kurz nach der Machtübernahme ins Exil. Dort führte er seine Arbeit des Widerstands weiter. Und er behielt den Glauben an ein besseres demokratisches Deutschland. Sein Sohn kommt zu der Erkenntnis, dass die Demokratie nicht so gefestigt ist wie gehofft, nicht so sicher wie geglaubt. Doch sie ist es wert verteidigt zu werden. Deshalb sollte man sich nach Möglichkeit engagieren und die Demokratie verteidigen.  Man wäre gerne dabei gewesen als Matthias Brandt seine Rede gehalten hat. Doch auch von der etwas ausführlicheren Niederschrift ist man berührt und man wird nachdenklich. Was kann man selbst tun? Wählen gehen ist die einfachste Sache. Darüberhinaus ist es wahrscheinlich an der Zeit, sich zu informieren, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt. Jeder kleine Anfang ist ein Anfang. Wie schnell sich die Verhältnisse ändern können sieht man allenthalben. Vielleicht kann man beitragen, das Gute zu erhalten. Vielleicht gibt es eine Änderung zum Besseren. Jedenfalls darf die Vergangenheit nicht vergessen werden. Matthias Brandt findet genau die richtigen Worte, man möchte sie sich merken.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende Gedankengänge über Widerstand und jene, die Widerstand leisten

    Dieses Buch entstand nach einer Rede, die der bekannte Schauspieler Matthias Brandt anlässlich des Gedenktages zum 20. Juli 1944 hielt. Er wurde um diese Rede gebeten, nicht zuletzt wegen seines Vaters und seiner Mutter, die beide ebenfalls in jener Zeit im Widerstand waren. Erst wollte er diese Rede gar nicht halten, hielt sich nicht für berufen, zu einem solchen Anlass zu sprechen. Doch, so schildert er es in diesen nachdenklich machenden Buch, dann änderte er seine Meinung, auch weil ihm bewusst wurde, dass es ganz viele Arten des Widerstands gab, damals während der Nazidiktatur. Eine Art war die, die sein Vater, der spätere Bundeskanzler Willi Brandt wählte, der aus Selbstschutz nach Norwegen emigrierte und dort seine spätere Frau Rut traf, die Mutter von Matthias, die sich ebenfalls engagierte. Beide waren dadurch auch immer, insbesondere nach der Besetzung Norwegens durch die Deutschen, in Lebensgefahr. Und es gab andere, stille, nicht ganz so bekannte Menschen, die damals Widerstand leisteten, deren Namen nicht genannt werden, wenn jenen gedacht wird, die am 20. Juni 1944 an dem Attentat auf Hitler beteiligt waren. Politisch engagierte Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens ihrer Überzeugung folgten, Mitglieder der SPD beispielsweise, die auch ihren Widerstand oft tatsächlich mit dem Leben bezahlen mussten, die in Konzentrationslager gesperrt und dort ermordet wurden. Doch Matthias Brand schreibt nicht nur über die damalige Zeit und den damaligen Widerstand, wobei immer wieder in den sehr persönlichen Abschnitten des Buchs über seine Eltern auch seine Bewunderung, ja sein Stolz auf diese durchscheint. Er mahnt auch, dass Widerstand immer wichtig ist, dass gerade heute, unter der unsäglichen Wiederkehr des Rechtsextremismus und aufgrund der Erfolge der AfD, Widerstand immer wichtiger, immer nötiger wird. Dass wir heute auch aufstehen, zu unseren Überzeugungen stehen sollten, egal auf welche Weise. Egal ob öffentlich und aufsehenerregend wie die Täter des 20. Juli oder still, aber aufrecht. Dieser Text ist wirklich eindringlich, gerade auch dank des persönlichen Aspekts, des persönlichen Involviertseins des Autors, der sich bislang eher als unpolitischen Menschen sah. Der Text macht auch deutlich, wie schwer es sein kann, denjenigen, die Widerstand leisten, gerecht zu werden, wie schwer es ist, zu wissen, wie man denn überhaupt über sie spricht. Dabei ist der Text auch noch sehr gut geschrieben, nie abgehoben, nie belehrend, immer auf dem Boden bleibend, aber immer auch deutlich in seiner Aussage. Ein lesenswertes, ein wichtiges Buch, nicht nur, aber auch wegen der Berühmtheit des Verfassers und seine Familie. Matthias Brandt - Nein Sagen Kiepenheuer & Witsch, März 2026 Gebundene Ausgabe, 119 Seiten, 16,00 €

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus der Geschichte lernen

    Nein sagen von Matthias Brandt hat mich persönlich sehr angesprochen. Beim Lesen habe ich immer wieder gemerkt, wie aktuell das Thema eigentlich ist. Die Erinnerung an den 20. Juli 1944 zeigt, wie viel Mut es damals gebraucht hat, sich gegen ein Unrechtssystem zu stellen. Gerade heute, wenn rechtsextreme Stimmen wieder lauter werden und Parteien wie die Alternative für Deutschland so viele Stimmen bekommen, trifft das Buch für mich genau einen wunden Punkt. Für mich ist klar: Aus der Geschichte sollten wir lernen und nicht wegschauen, wenn sich Dinge in eine gefährliche Richtung entwickeln. Ich mochte besonders, wie ruhig und persönlich Brandt darüber schreibt und dabei auch seine eigene Familiengeschichte einfließen lässt – als Sohn von Willy Brandt. Für mich ist dieses Buch vor allem ein sehr persönlicher Appell, Haltung zu zeigen und den Mut zu haben, im richtigen Moment Nein zu sagen. Ein Buch zur richtigen Zeit

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