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Masaya Exotisch, farbig, packend – die Welt um 1500 und ein schillernder Abenteurer

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0242-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0242-1

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Roman

    Gonzalo Fernández de Oviedo (1478–1557) ist bekannt als spanischer Historiker, Naturforscher und Kolonialverwalter. Er wird als der bedeutendste Chronist der frühen Amerikaexpeditionen und der Eroberung der Neuen Welt angesehen. Er wurde von Karl V., dem König von Spanien, zum offiziellen Geschichtsschreiber („Cronista de las Indias") ernannt. In dieser Rolle hielt er die Entdeckungen aus unmittelbarem Kontakt fest, insbesondere die Erkundung des Vulkans Masaya, der für seinen dauerhaft glühenden Magmasee im Hauptkrater bekannt ist. Gonzalo Fernández de Oviedo war ein Vorbild für Alexander von Humboldt, der ihn als „Plinius der Neuen Welt“ ehrte. Der Anwalt Daniel Damler machte ihn zum Hauptcharakter in seinem Debütroman „Masaya“. Hier wird dem Leser Fernández de Oviedo nicht nur als bedeutender Entdecker und Reisender vorgestellt, sondern auch als jemand, der mutig die Korruption des Klerus anprangerte. Bis ins 17. Jahrhundert hinein hatte sein Werk einen nachhaltigen Einfluss auf Naturforscher. Darüber hinaus war er als Verfasser von Ritterromanen bekannt. In seinem Roman nutzt Daniel Damler reale Lebensstationen aus dem Leben von Oviedo. Dabei steht die Erkundung des Vulkans Masaya (im heutigen Nicaragua) im Mittelpunkt. Oviedo stieg 1529 tatsächlich in den Krater des aktiven Vulkans. Zu jener Zeit waren viele Spanier überzeugt, die kochende Lava sei entweder flüssiges Gold oder tatsächlich das Tor zur Hölle. Fazit: Ein fesselnder Roman, der von Spannung, schillernden Abenteuern und zahlreichen historischen Kontexten geprägt ist.

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