Produktbild: Das glückliche Schicksal

Das glückliche Schicksal Roman | "Ein großartiger Roman über das Leben und Überleben östlich und westlich des Eisernen Vorhangs." DLF Kultur

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,8 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00365-4

Beschreibung

Rezension

Glänzend erzählt und zugleich von fast bedrohlicher Nüchternheit ... Eine dunkle Lektüre und ein großartiger Roman. ("Deutschlandfunk Kultur")
Ein echtes Brückenbauerbuch. ("Frankfurter Rundschau")
Ein grandioser Roman. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Matthias Nawrat ist einer der spannendsten Gedächtniskünstler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Ein raffiniertes literarisches Labyrinth ... getragen von anstrengungsloser Klugheit.
In seinem neuen Roman lässt Matthias Nawrat Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen. Er erzählt von moralischen Entscheidungen, die uns heute wieder einholen - leise, eindringlich und lange nachhallend. ("NDR Kultur "Neue Bücher"")
Nawrat spannt einen weiten Horizont auf, der das 20. Jahrhundert und nicht nur dieses, überspannt. Es geht um das Ringen zwischen Kollektiv und Individuum, Plan und Freiheit, System und Menschlichkeit. Glücklich der Mensch, der ein Schicksal hat. Der eine Wahl hat.
Ein philosophischer Roman, der seinen Fluchtpunkt in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat.
Es sind große Fragen, die Nawrat in seiner kleinteiligen Prosa aufreißt. Sie bleiben in der Schwebe. Der historiografische Hintergrund, dessen Dynamiken und Kräfte die Gesellschaft im Griff haben und die weiterwirken, ohne dass man bewusst Kenntnis von ihnen nimmt, rückt einem beim Lesen auf die Haut.
Ohne Effekthascherei erzählt Matthias Nawrat von Menschen im 20. Jahrhundert zwischen Politik, Moral und dem Leben. Ein zeitgeschichtlicher, ein europäischer Roman, der nicht nur zu Herzen geht, sondern lange im Kopf bleibt. ("Saarländischer Rundfunk")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,8 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00365-4

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Eindrückliches Buch

Jürg K. am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077040

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich vor allem durch seine dichte, beinahe elektrisierende Atmosphäre berührt dieses Gefühl, dass zwei Menschen einander gegenüberstehen, die sich nicht kennen sollten und sich doch auf unheimliche Weise spiegeln. Wanda, die junge Psychologin aus Polen, trägt die Schwere eines Systems in sich, das sie geprägt und misstrauisch gemacht hat. Henryk, der Exilant in Venedig, lebt in einer Stadt, die wie ein schimmernder Schleier über einer Vergangenheit liegt, die er nicht abschütteln kann. Zwischen ihnen entsteht ein Raum, der zugleich Verhör, Gespräch, Machtkampf und intime Begegnung ist. Wanda bewegt sich durch Venedig wie jemand, der ständig zwischen Pflicht und Sehnsucht schwankt. Henryk ist ein Mann, der gelernt hat, mit Halbwahrheiten zu leben. Sein Exil ist Schutz und Gefängnis zugleich. Ihr Gespräch ist kein Dialog, sondern ein Duell. Jeder Satz ist ein Schritt nach vorn oder zurück, ein Versuch, Macht zu gewinnen oder Wahrheit zu verbergen. Die Sprache ist präzise, klar und doch voller Zwischentöne. Jeder Satz trägt Bedeutung, jeder Blick eine Geschichte. Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Roman zeigt, dass Identität nie eindeutig ist. Wanda und Henryk sind Produkte ihrer Zeit, ihrer Systeme, ihrer Ängste und doch suchen sie nach etwas Menschlichem, das über all das hinausgeht. Dieser Roman bleibt lange im Kopf, weil er uns daran erinnert, wie dünn die Grenze zwischen Täter und Opfer, Vertrauen und Manipulation, Freiheit und Flucht sein kann.

Eindrückliches Buch

Jürg K. am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077040
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich vor allem durch seine dichte, beinahe elektrisierende Atmosphäre berührt dieses Gefühl, dass zwei Menschen einander gegenüberstehen, die sich nicht kennen sollten und sich doch auf unheimliche Weise spiegeln. Wanda, die junge Psychologin aus Polen, trägt die Schwere eines Systems in sich, das sie geprägt und misstrauisch gemacht hat. Henryk, der Exilant in Venedig, lebt in einer Stadt, die wie ein schimmernder Schleier über einer Vergangenheit liegt, die er nicht abschütteln kann. Zwischen ihnen entsteht ein Raum, der zugleich Verhör, Gespräch, Machtkampf und intime Begegnung ist. Wanda bewegt sich durch Venedig wie jemand, der ständig zwischen Pflicht und Sehnsucht schwankt. Henryk ist ein Mann, der gelernt hat, mit Halbwahrheiten zu leben. Sein Exil ist Schutz und Gefängnis zugleich. Ihr Gespräch ist kein Dialog, sondern ein Duell. Jeder Satz ist ein Schritt nach vorn oder zurück, ein Versuch, Macht zu gewinnen oder Wahrheit zu verbergen. Die Sprache ist präzise, klar und doch voller Zwischentöne. Jeder Satz trägt Bedeutung, jeder Blick eine Geschichte. Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Roman zeigt, dass Identität nie eindeutig ist. Wanda und Henryk sind Produkte ihrer Zeit, ihrer Systeme, ihrer Ängste und doch suchen sie nach etwas Menschlichem, das über all das hinausgeht. Dieser Roman bleibt lange im Kopf, weil er uns daran erinnert, wie dünn die Grenze zwischen Täter und Opfer, Vertrauen und Manipulation, Freiheit und Flucht sein kann.

Ein gutes Buch, das volle Konzentration fordert

Bewertung aus Bad Münstereifel am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3091345

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wandas Vater war Zwangsarbeiter in Deutschland. Mittlerweile kann er nicht mehr arbeiten. Die Folgen von Hunger, Misshandlungen und Überlastung machen sich immer häufiger bemerkbar. Wie Wanda lebt er in Krakau und von hier aus macht sich die Tochter auf den Weg in den Westen. Zum ersten Mal. Ihr Ziel ist Venedig, wo das das Ehepaar Mrugalski lebt. Sie möchte ein Interview mit Herrn Henryk Mrugalski machen. Die beiden nehmen sie herzlich auf. „Das glückliche Schicksal“ taucht ein in die Erinnerungen von Henryks Lagerhaft im Ural. Er wurde verurteilt, weil er angeblich flüchten wollte. Kaum mehr lebensfähig wurde er begnadigt und das Schicksal meinte es gut mit ihm. Er fand nämlich auch seine jüdische Frau und beide konnten als Exilanten nach London reisen. Zunächst hat Wanda es nicht leicht mit dem Herren. Es sieht aus, als sei eine Mauer zwischen ihnen aufgebaut. Zum Glück währte diese Befangenheit nicht lange. Der Roman ist fesselnd und zugleich stimmt er sehr nachdenklich. Es werden Ereignisse aufgeführt, die sich im grausamen Krieg und seinen Nachwehen ereigneten. Kein Buch, das mit erhobenem Zeigefinger oder gar Verurteilungen daherkommt. Sachlich und klug ausgearbeitet, so empfand ich es beim Lesen. Mein Fazit: Hervorragende Lektüre, die volle Aufmerksamkeit verlangt.

Ein gutes Buch, das volle Konzentration fordert

Bewertung aus Bad Münstereifel am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3091345
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wandas Vater war Zwangsarbeiter in Deutschland. Mittlerweile kann er nicht mehr arbeiten. Die Folgen von Hunger, Misshandlungen und Überlastung machen sich immer häufiger bemerkbar. Wie Wanda lebt er in Krakau und von hier aus macht sich die Tochter auf den Weg in den Westen. Zum ersten Mal. Ihr Ziel ist Venedig, wo das das Ehepaar Mrugalski lebt. Sie möchte ein Interview mit Herrn Henryk Mrugalski machen. Die beiden nehmen sie herzlich auf. „Das glückliche Schicksal“ taucht ein in die Erinnerungen von Henryks Lagerhaft im Ural. Er wurde verurteilt, weil er angeblich flüchten wollte. Kaum mehr lebensfähig wurde er begnadigt und das Schicksal meinte es gut mit ihm. Er fand nämlich auch seine jüdische Frau und beide konnten als Exilanten nach London reisen. Zunächst hat Wanda es nicht leicht mit dem Herren. Es sieht aus, als sei eine Mauer zwischen ihnen aufgebaut. Zum Glück währte diese Befangenheit nicht lange. Der Roman ist fesselnd und zugleich stimmt er sehr nachdenklich. Es werden Ereignisse aufgeführt, die sich im grausamen Krieg und seinen Nachwehen ereigneten. Kein Buch, das mit erhobenem Zeigefinger oder gar Verurteilungen daherkommt. Sachlich und klug ausgearbeitet, so empfand ich es beim Lesen. Mein Fazit: Hervorragende Lektüre, die volle Aufmerksamkeit verlangt.

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Das glückliche Schicksal

von Matthias Nawrat

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