Ein Sommer in Schweden, voller Blumen und zweiter Chancen …
Frauenpower meets Flower-Power – duftige Sommerlektüre für Fans von Clare Pooley und Freya Sampson.
Sophia ist Floristin im schwedischen Svedala. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vermacht, scheint der Traum von einem eigenen Blumengeschäft in greifbarer Nähe, doch ihre Familie will den Laden so schnell wie möglich loswerden. Um zu beweisen, dass sie das Zeug dazu hat, das Geschäft wiederzubeleben, muss Sophia dringend einen Großkunden an Land ziehen. Da tut sich in Form einer landesweiten Blumenmesse die perfekte Gelegenheit auf …
Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn aus heiterem Himmel um etwas bittet: Er soll nach Schweden reisen, um einen gewissen Sven zu finden, die Liebe ihres Lebens, der sie vor siebenundzwanzig Jahren an einer Bushaltestelle treffen und mit ihr durchbrennen wollte – aber nie aufgetaucht ist. Nach anfänglichen Zweifeln macht sich Blade auf nach Schweden. Dort angekommen, findet er statt dem geheimnisvollen Sven jedoch zunächst eine verzweifelte Floristin, die auf dem Weg zu einer Blumenmesse mit dem Auto liegen geblieben ist …
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Ein Roman der sich langsam entwickelt
Jürg K. am 25.02.2026
Bewertungsnummer: 3057473
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sophia, Floristin im südschwedischen Svedala, träumt von einem eigenen Blumengeschäft. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vererbt, scheint dieser Traum greifbar doch ihre Familie möchte den Laden so schnell wie möglich verkaufen. Um ihn zu retten, braucht Sophia dringend einen Grosskunden. Die landesweite Blumenmesse bietet die perfekte Chance, doch auf dem Weg dorthin bleibt sie mit dem Auto liegen. Zur gleichen Zeit reist Blade aus London nach Schweden. Seine an Alzheimer erkrankte Mutter hat ihn überraschend gebeten, einen gewissen Sven zu finden die grosse Liebe ihres Lebens. Statt Sven trifft Blade zunächst auf die gestrandete Sophia. Aus dieser zufälligen Begegnung entsteht eine Verbindung, die beide in eine Welt führt, die nach Sommer, Erde und Neubeginn duftet. Der Roman entfaltet sich leise und warm, getragen von kleinen Gesten, stillen Momenten und einer Dorfgemeinschaft, deren Herzlichkeit tief berührt. Er zeigt, dass Glück oft dort wächst, wo man es am wenigsten erwartet, und dass Heilung Zeit braucht. Am Ende ist es eine Geschichte über Mut, Freude und das Wiederfinden der eigenen Stimme ein Sommer, der daran erinnert, wieder an das Gute zu glauben.
Eher etwas ernstere Themen!
Tine_1980 am 05.04.2026
Bewertungsnummer: 3100356
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn darum bittet, nach Schweden zu reisen, um die Liebe seines Lebens Sven zu finden, den sie vor 27 Jahren an einer Bushaltestelle treffen wollte, um mit ihm durchzubrennen.
In Schweden lebt Sophia und arbeitet als Floristin in einem Blumengeschäft, den sie von ihrem Onkel vermacht bekommen hat. Ihre Familie möchte das Geschäft loswerden, doch sie versucht alles, um ihn zu halten.
So kommt es, dass beide aufeinandertreffen und ihren ganz eigenen Roadtrip machen.
Zuallererst solltet ihr wissen, dass es kein durchgehend heiteres Buch ist, wie man vom Cover und Klappentext erwartet, es geht mehr in die Tiefe, als gedacht.
Blade ist seit 3 Jahren nur noch für seine Mutter da, die immer mehr in ihre Demenz verfällt, nur die Bushaltestelle, an der ihre große Liebe vor 27 Jahren nicht aufgetaucht ist, hat sie einen festen Punkt. So schickt sie ihren Sohn nach Schweden, damit dieser den vermissten Sven findet.
Dort trifft er auf Sophia, die Autistin ist und den Laden ihres verstorbenen Onkels gerne behalten würde, doch dazu muss sie ihre Brüder ausbezahlen. Um dies zu schaffen, möchte sie bei einer landesweiten Blumenausstellung teilnehmen, um die Einnahmen zu erhöhen.
Da Blade als Leihwagen einen Camper bekommen hat und Sophias Wagen liegen geblieben ist, schließen sie sich zusammen.
Blade merkt dort, wie wenig Zeit er sich für sich selbst genommen hat, wie er nur noch für die Pflege seiner Mutter da ist und was dafür alles auf der Strecke bleibt. Mit Sophia verbringt er gerne Zeit und mit ihrer ganz besonderen Art nimmt sie ihn immer mehr für sich ein. Auch Sophia hat es nicht leicht gehabt im Leben. Von ihrer Familie wurde sie klein gehalten, sie durfte nicht so sein, wie sie war, wurde zu Therapien geschickt und fühlte sich immer ausgegrenzt. Doch bei Blade kann sie endlich so sein, wie sie eben ist. Sie fühlt sich endlich angenommen und ihre Gespräche werden tiefer, genau wie ihre Gefühle. Wird Blade Sven finden?
Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und jede Figur hat seinen ganz eigenen Charme. Auch die Krankheiten werden realistisch dargestellt und egal ob es die ganz eigene Art von Sophia oder die Demenz von Edith ist, man kann sich in die Personen hineinversetzen und verstehen, warum sie so sind.
Die Autorin bringt die Sorgen und Ängste der Charaktere sehr authentisch zum Leser. Es ist aber auch schön zu lesen, wie Blade und Sophia sich im Verlauf des Buchs verändern, selbst merken, dass das nicht das Leben sein kann, das sie sich für sich vorgestellt haben. Auch das Verzeihen nimmt einen Teil ein.
Je nachdem, was man erwartet, kommt man hier auf seine Kosten, doch darf man sich keine leichte Kost wünschen, denn hier bekommt man eher ernstere Themen und eine ruhige Story.
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