Produktbild: Tollwut

Tollwut Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Königshausen u. Neumann

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

22,5/13,8/1,9 cm

Gewicht

340 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8260-9438-5

Beschreibung

Rezension

„Wenn Literatur die Aufgabe hat, unsere Gewissheiten zu irritieren und zugleich mit ästhetischer Formstrenge zu überzeugen, dann hat Kröpfl diese Aufgabe mit beeindruckender Eleganz eingelöst.“ Michael Kreisel, InKulturA-online, 02.03.2026
„Heinz Kröpfl ist ein virtuoser Erzähler, der Spannung und Sprachspiel beeindruckend vereint!“ Walter Pobaschnig, Literaturoutdoors.de, 2/26

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Königshausen u. Neumann

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

22,5/13,8/1,9 cm

Gewicht

340 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8260-9438-5

Herstelleradresse

Königshausen & Neumann
Leistenstraße 7
97082 Würzburg
DE

Email: info@koenigshausen-neumann.de

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was will die Polizei vor der Türe?

alem aus Moosdorf am 04.03.2026

Bewertungsnummer: 3066133

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich tut sich was in der Kleinstadt am Rande von Irgendwo! Kleinstauber, ein krankheitsbedingt vorzeitig pensionierter Beamter und ehemaliger Fußballtorhüter, wird beim Blick von seinem Balkon Zeuge eines seltsamen Schauspiels: Da stehen doch glatt zwei Uniformierte und läuten beim Nachbarn Sturm – dem mittelmäßig erfolgreichen, aber leider polizei- und justizerfahrenen Autor Jeremias. Mittendrin: Susanne, eine Bewohnerin der Siedlung, die wider Willen in dieses höchst aufregende Szenario hineingezogen wird, was ihre ohnehin vorhandene Ängstlichkeit erst richtig beflügelt. Komplettiert wird das bizarre Geschehen durch zwei übereifrige, aber stümpferhaft agierende Beamte – der eine degradiert, der andere befördert. Dass die Weisungsbefugnis zwischen den beiden Uniformierten plötzlich auf dem Kopf steht, daran ist Jeremias nicht ganz unschuldig. Und das, obwohl er eigentlich gar nichts getan hat. Die Aufmerksamkeit der Lesenden richtet sich schnell auf die beiden Exekutivbeamten, von denen „der Degradierte und Vollbärtige“ die Erzählfunktion übernimmt – und natürlich auf ihr Zielobjekt. Trotz massivem Druck der amtsgewaltigen Polizeibeamten verlässt Jeremias seinen Balkon einfach nicht, denn er ist sich keiner Schuld bewusst. Geschickt hält der Autor den Anlass des Einsatzes verdeckt und schafft somit eine skurrile Atmosphäre. Was Kröpfl aber präzise herausarbeitet, ist der Grund für die Degradierung des Bärtigen und die Beteiligung des Autors Jeremias daran. Der neuerliche Einsatz der beiden Staatsdiener in Uniform und die Hilflosigkeit des Erzählers, zum zweiten Stellvertreter degradiert worden zu sein, lassen dessen Zornpegel ordentlich ansteigen. Dabei flicht der Autor geschickt immer mehr Details aus der Vergangenheit aller Beteiligten in die Erzählung ein, die das aktuelle Geschehen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. In seinem Kopf wachsen derweil die Rachegedanken über diesen „Sauhund“, der seine Wohnung nicht verlässt. Das sehr geheimnisvolle Cover und der Titel verstärken die undurchsichtige Atmosphäre des Buches, das sein Genre versteckt hält. Die Einleitung beginnt mit verschiedenen Erzählsträngen und mündet in einen abstrusen Hauptteil. Während die Polizisten und der Autor im Zentrum der Erzählung stehen, nehmen Kleinstauber und Susanne eine Beobachterfunktion ein. Exzellent hat Kröpfle die Beurteilung des entstandenen Szenarios durch die beiden außenstehenden Personen eingefangen. Je mehr die Situation eskaliert, umso mehr sehen sich die Zusehenden in das Szenario hineingezogen – ob als Zeugen vernommen oder sogar als „Verfolgte“. Das Ende ist – und dafür ist der Autor bekannt – so völlig anders als erwartet. Alles ist möglich und nichts ist, wie es scheint! Eine grandiose Fortsetzung des ersten Bandes von Kröpfls „Jagdrausch“, bei dem einige der Protagonist*innen bereits bekannt sind. Da beide Bücher in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander genossen werden. Wer sich auf das Unvorhersehbare einlassen will, kommt an diesen Büchern nicht vorbei.

was will die Polizei vor der Türe?

alem aus Moosdorf am 04.03.2026
Bewertungsnummer: 3066133
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich tut sich was in der Kleinstadt am Rande von Irgendwo! Kleinstauber, ein krankheitsbedingt vorzeitig pensionierter Beamter und ehemaliger Fußballtorhüter, wird beim Blick von seinem Balkon Zeuge eines seltsamen Schauspiels: Da stehen doch glatt zwei Uniformierte und läuten beim Nachbarn Sturm – dem mittelmäßig erfolgreichen, aber leider polizei- und justizerfahrenen Autor Jeremias. Mittendrin: Susanne, eine Bewohnerin der Siedlung, die wider Willen in dieses höchst aufregende Szenario hineingezogen wird, was ihre ohnehin vorhandene Ängstlichkeit erst richtig beflügelt. Komplettiert wird das bizarre Geschehen durch zwei übereifrige, aber stümpferhaft agierende Beamte – der eine degradiert, der andere befördert. Dass die Weisungsbefugnis zwischen den beiden Uniformierten plötzlich auf dem Kopf steht, daran ist Jeremias nicht ganz unschuldig. Und das, obwohl er eigentlich gar nichts getan hat. Die Aufmerksamkeit der Lesenden richtet sich schnell auf die beiden Exekutivbeamten, von denen „der Degradierte und Vollbärtige“ die Erzählfunktion übernimmt – und natürlich auf ihr Zielobjekt. Trotz massivem Druck der amtsgewaltigen Polizeibeamten verlässt Jeremias seinen Balkon einfach nicht, denn er ist sich keiner Schuld bewusst. Geschickt hält der Autor den Anlass des Einsatzes verdeckt und schafft somit eine skurrile Atmosphäre. Was Kröpfl aber präzise herausarbeitet, ist der Grund für die Degradierung des Bärtigen und die Beteiligung des Autors Jeremias daran. Der neuerliche Einsatz der beiden Staatsdiener in Uniform und die Hilflosigkeit des Erzählers, zum zweiten Stellvertreter degradiert worden zu sein, lassen dessen Zornpegel ordentlich ansteigen. Dabei flicht der Autor geschickt immer mehr Details aus der Vergangenheit aller Beteiligten in die Erzählung ein, die das aktuelle Geschehen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. In seinem Kopf wachsen derweil die Rachegedanken über diesen „Sauhund“, der seine Wohnung nicht verlässt. Das sehr geheimnisvolle Cover und der Titel verstärken die undurchsichtige Atmosphäre des Buches, das sein Genre versteckt hält. Die Einleitung beginnt mit verschiedenen Erzählsträngen und mündet in einen abstrusen Hauptteil. Während die Polizisten und der Autor im Zentrum der Erzählung stehen, nehmen Kleinstauber und Susanne eine Beobachterfunktion ein. Exzellent hat Kröpfle die Beurteilung des entstandenen Szenarios durch die beiden außenstehenden Personen eingefangen. Je mehr die Situation eskaliert, umso mehr sehen sich die Zusehenden in das Szenario hineingezogen – ob als Zeugen vernommen oder sogar als „Verfolgte“. Das Ende ist – und dafür ist der Autor bekannt – so völlig anders als erwartet. Alles ist möglich und nichts ist, wie es scheint! Eine grandiose Fortsetzung des ersten Bandes von Kröpfls „Jagdrausch“, bei dem einige der Protagonist*innen bereits bekannt sind. Da beide Bücher in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander genossen werden. Wer sich auf das Unvorhersehbare einlassen will, kommt an diesen Büchern nicht vorbei.

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Tollwut

von Heinz Kröpfl

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