Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2025
Verlag
Edition NautilusSeitenzahl
248 (Printausgabe)
Dateigröße
952 KB
Übersetzt von
Tanja Küddelsmann
Sprache
Deutsch
EAN
9783960544838
Zuerst sind da die Räume. Der Garten der Großmutter, die hellgrün gestrichene Nervenklinik, in der die Mutter arbeitet, ein Dorf im Norden Finnlands. Ein Reihenhaus, ein Schlafzimmer, ein Badezimmer. Ein Keller. Eine Flussinsel. Die Erzählerin muss an diese Orte zurückgehen, um sich zu erinnern. Warum ihre Kindheit abrupt endete, als sie zwölf Jahre alt war. Ein Verbrechen war geschehen, aber niemand verständigte die Polizei. Beweise wurden nicht gesammelt, Verdächtige oder Zeugen nicht verhört. War überhaupt etwas passiert?
Nun, Jahre später, wird sie zur Ermittlerin in eigener Sache, ihr Körper zum Archiv, er erinnert sich, auch wenn die Verletzungen nicht mehr sichtbar sind. Die Räume leben in ihrem Körper fort. Ihre Spurensuche wird keine Heilung bringen, aber einen selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Susanna Hast betritt mit diesem Buch ein spezifisch weibliches Herz der Finsternis. Schritt für Schritt umkreist sie ihre eigenen traumatischen Erlebnisse ebenso wie die vielfältigen Dimensionen sexueller Gewalt an Frauen im Allgemeinen. Sie reflektiert über Schuld und Unschuld, Scham und Würde, über Sexualität und Mutterschaft. Dabei schlägt sie auch einen Bogen zu Autorinnen wie Hélène Cixous oder Maggie Nelson, die sich ebenfalls mit Gewalt und Weiblichkeit befasst haben. Susanna Hasts bewegender Text ist ein feministischer Genrehybrid zwischen Roman, Memoir und Essay.
»Eine erschütternde Erzählung über Trauma, Gewalt und Körper und vor allem über die Erinnerung und ihre Unbezähmbarkeit.« Helsingin Sanomat
Nun, Jahre später, wird sie zur Ermittlerin in eigener Sache, ihr Körper zum Archiv, er erinnert sich, auch wenn die Verletzungen nicht mehr sichtbar sind. Die Räume leben in ihrem Körper fort. Ihre Spurensuche wird keine Heilung bringen, aber einen selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Susanna Hast betritt mit diesem Buch ein spezifisch weibliches Herz der Finsternis. Schritt für Schritt umkreist sie ihre eigenen traumatischen Erlebnisse ebenso wie die vielfältigen Dimensionen sexueller Gewalt an Frauen im Allgemeinen. Sie reflektiert über Schuld und Unschuld, Scham und Würde, über Sexualität und Mutterschaft. Dabei schlägt sie auch einen Bogen zu Autorinnen wie Hélène Cixous oder Maggie Nelson, die sich ebenfalls mit Gewalt und Weiblichkeit befasst haben. Susanna Hasts bewegender Text ist ein feministischer Genrehybrid zwischen Roman, Memoir und Essay.
»Eine erschütternde Erzählung über Trauma, Gewalt und Körper und vor allem über die Erinnerung und ihre Unbezähmbarkeit.« Helsingin Sanomat
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