Produktbild: Die Schweiz fährt vor

Die Schweiz fährt vor Das Standardwerk zum Schweizer öffentlichen Verkehr — Das System des öffentlichen Verkehrs

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50,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Abbildungen

130 farbige Abbildungen

Verlag

NZZ Libro

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22/15,8/3 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03980-044-5

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Abbildungen

130 farbige Abbildungen

Verlag

NZZ Libro

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22/15,8/3 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03980-044-5

EU-Ansprechpartner

Schwabe Verlag GmbH
Marienstraße 28
10117 Berlin
DE
info@schwabeverlag.de

Herstelleradresse

Schwabe Verlagsgruppe AG, NZZ Libro
St. Alban-Vorstadt 76
4052 Basel
CH
info@schwabeverlag.ch

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Was die ÖV-Gemeinde schon immer wissen wollte

Bewertung aus Hünenberg am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3093949

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selbst im Ausland gilt die Schweiz als Musterknabe im öffentlichen Verkehr. Wie es dazu kommen konnte, welche Rezepte übertragbar sind und wohin die Reise gehen könnte, beschreibt der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Verkehr. Peter Füglistaler sass 14 Jahre lang an den Schalthebeln, mit denen das Zusammenspiel der staatlichen Instrumente mit leistungsfähigen öV-Unternehmen gesteuert wird. Und weil er davor bei den Schweizerischen Bundesbahnen und der Eidgenössischen Finanzverwaltung gearbeitet hatte, kann man wohl von einem Experten schlechthin sprechen. Das Inhaltsverzeichnis erinnert leider an eine Dissertation. Doch der Autor lässt sich bei den sprachlichen Formulierungen zum Glück nur selten von akademischen Höhenflügen anstecken. Und die vielen Kapitelüberschriften können das fehlende Sachregister zumindest teilweise ersetzen. Wie der Titel bereits vermuten lässt, richtet der Autor seinen Fokus in erster Linie auf den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Doch obwohl das EU-Kritiker gerne hätten, ist die Schweiz natürlich keine Insel. Daher kommt Peter Füglistaler immer wieder auf grenzüberschreitende Zusammenhänge zu sprechen. Allein schon deswegen würde ich sein Buch zur Pflichtlektüre für Schweizer Parlamentarier beiderlei Geschlechts erklären. Viele seiner Thesen und Erkenntnisse veranschaulicht der Autor mit Grafiken und Tabellen. Wenn seine visuellen Ausflüge nicht immer gelingen, liegt das meist am Layout. Denn mit der Lupe auf eine Seite starren zu müssen, macht keinen Sinn. Das Copyright der meisten Grafiken beansprucht der Autor für sich. Bei allen anderen gibt er seine Quellen gleich in den Legenden an. Mein Fazit: Ein Buch über den öffentlichen Verkehr in der Schweiz, das alle Kriterien erfüllt, um zum Standardwerk zu werden. Allerdings ist sich der Autor bewusst, wie schnell vermeintliche Fixpunkte in Bewegung geraten können. Deshalb ist auch sein Ausblick nicht in Stein gemeisselt. Obwohl ich mir sowohl ein Stichwort- als auch ein Personenverzeichnis gewünscht hätte, sind fünf Sterne gesetzt.

Was die ÖV-Gemeinde schon immer wissen wollte

Bewertung aus Hünenberg am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3093949
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selbst im Ausland gilt die Schweiz als Musterknabe im öffentlichen Verkehr. Wie es dazu kommen konnte, welche Rezepte übertragbar sind und wohin die Reise gehen könnte, beschreibt der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Verkehr. Peter Füglistaler sass 14 Jahre lang an den Schalthebeln, mit denen das Zusammenspiel der staatlichen Instrumente mit leistungsfähigen öV-Unternehmen gesteuert wird. Und weil er davor bei den Schweizerischen Bundesbahnen und der Eidgenössischen Finanzverwaltung gearbeitet hatte, kann man wohl von einem Experten schlechthin sprechen. Das Inhaltsverzeichnis erinnert leider an eine Dissertation. Doch der Autor lässt sich bei den sprachlichen Formulierungen zum Glück nur selten von akademischen Höhenflügen anstecken. Und die vielen Kapitelüberschriften können das fehlende Sachregister zumindest teilweise ersetzen. Wie der Titel bereits vermuten lässt, richtet der Autor seinen Fokus in erster Linie auf den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Doch obwohl das EU-Kritiker gerne hätten, ist die Schweiz natürlich keine Insel. Daher kommt Peter Füglistaler immer wieder auf grenzüberschreitende Zusammenhänge zu sprechen. Allein schon deswegen würde ich sein Buch zur Pflichtlektüre für Schweizer Parlamentarier beiderlei Geschlechts erklären. Viele seiner Thesen und Erkenntnisse veranschaulicht der Autor mit Grafiken und Tabellen. Wenn seine visuellen Ausflüge nicht immer gelingen, liegt das meist am Layout. Denn mit der Lupe auf eine Seite starren zu müssen, macht keinen Sinn. Das Copyright der meisten Grafiken beansprucht der Autor für sich. Bei allen anderen gibt er seine Quellen gleich in den Legenden an. Mein Fazit: Ein Buch über den öffentlichen Verkehr in der Schweiz, das alle Kriterien erfüllt, um zum Standardwerk zu werden. Allerdings ist sich der Autor bewusst, wie schnell vermeintliche Fixpunkte in Bewegung geraten können. Deshalb ist auch sein Ausblick nicht in Stein gemeisselt. Obwohl ich mir sowohl ein Stichwort- als auch ein Personenverzeichnis gewünscht hätte, sind fünf Sterne gesetzt.

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