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An jenem Tag in Hiroshima Ein Mädchen und ein Arzt erzählen

3

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

12,3/18,7/2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Lichtgrau / Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Anohi, Hiroshima

Übersetzt von

Anna Sanner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-50365-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

12,3/18,7/2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Lichtgrau / Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Anohi, Hiroshima

Übersetzt von

Anna Sanner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-50365-9

Herstelleradresse

Splitter Verlag
Detmolder Strasse 23
33604 Bielefeld
DE

Email: info@splitter-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich intensiv und unglaublich wichtig!

    Ein schwer verdauliches Werk, welches uns den Atombombenabwurf über Hiroshima und dessen Folgen aus zwei unterschiedlichen Perspektiven schildert. Zum einen die Sicht einer Schülerin, die dadurch ihre Kindheit verliert und auch später als erwachsene Frau mit den Folgen in Form von Diskriminierung zu kämpfen hat. Im zweiten Teil folgen wir einem Militärarzt welcher zum ersten Mal mit den Folgen der Strahlenkrankheit konfrontiert wird und sein bestes gibt so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Beides waren reale Personen. Das ist eine Pflichtlektüre für jeden!

  • lauras_garden_of_books

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Werk !

    „Normalerweise sagt man, nur die Hälfte einer erzählten Geschichte sei wahr. Die Geschehnisse werden darin ausgeschmückt, aufgebauscht und auf das zwei- bis dreifache gesteigert. Aber wenn es um die Atombombe geht, ist es genau umgekehrt. Egal wie viel wir darüber erzählen, wir können nie auch nur die halbe Wahrheit damit zum Ausdruck bringen.“ - Aussage eines Bombenopfers. Sasurai No Kanabun möchte genau dies - dass diese schrecklichen Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten und dass die Erkenntnisse und das Bestreben für ein friedvolles Miteinander daraus mitgenommen werden. Kanabun hat insgesamt schon 3 Manga zu diesem Thema geschaffen, in dem Band „An jenem Tag in Hiroshima“ sind ihr zweites und drittes Werk enthalten. Beides sind Erfahrungsberichte tatsächlicher Zeitzeugen. Die erste Geschichte „Ein Mädchen in Hiroshima“ umfasst 109 Seiten und erzählt von Sachiko Masuno, die im April 1944 mit 14 Jahren aus ihrem Dorf nach Hiroschima kommt, um dort auf die Mädchenschule zu gehen; der Krieg hat das Land fest im Griff, es herrscht Nahrungsmittel-Knappheit und da viele Männer aus ihren eigentlichen Berufen an die Front abgezogen sind, müssen die Mädchen neben ihrem Unterricht auch arbeiten und die Straßenbahn fahren. Wir erleben zusammen mit Sachiko den 6. August 1945, erleben hautnah den Abwurf der Atombombe mit und es geht anschließend auch noch um die Zeit danach und wie Überlebende des Unglücks Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt waren. Die zweite Geschichte „Ein Arzt und die Folgen der Bombe“ (175 Seiten) erzählt vom Militärarzt Shuntarō Hida; wenn es schon hart war, Sachiko zu begleiten, ist die Geschichte von Hida nochmals härter mitzuerleben, denn wir sind dabei, wie er Opfer behandelt, wie Opfer leiden und Opfer sterben. Die Szene, als Hida das Kind einer Mutter behandelt, die nicht wahrhaben möchte, dass es bereits tot ist, und er ihr dadurch bis zu ihrem eigenen Tod Beruhigung verschafft, war besonders hart. Die Zeichnungen sind im Gesamten recht schlicht, jedoch werden die Verletzungen, die starken Verbrennungen und Entstellungen deutlich und mehrfach gezeigt und manche Zeichnungen basieren auf tatsächlichen Fotos. Die Existenz einer solchen Waffe und was sie anrichtet ist schier unvorstellbar und man kann nur beten, dass sowas nicht mehr passiert!!! Hinter all dem Leid und Unglück hat der starke Überlebenswille und der Zusammenhalt der Menschen dafür gesorgt, dass es trotzdem weitergehen kann. „Wenn die Menschen damals einfach aufgegeben hätten, wenn sie nicht hoffnungsvoll und positiv dem Wiederaufbau entgegengeblickt hätten, wenn sie sich inmitten all des großen Leids nicht verzweifelt darum bemüht hätten, weiterzuleben, dann gäbe es Hiroshima heute nicht mehr.“

  • sannysaluja_

    5/5

    21.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig

    Wow...erneut eine großartige Lizenz von Splitter Manga. Der Band nimmt einen mit zu einem der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte und erzählt dabei aus zwei Blickwinkeln: der Schülerin Sachiko und dem Arzt Hida. ❤️ Und dabei verleihen diese beiden Stimmen dem Geschehen eine so unglaubliche Nähe, fast so, als würde man neben ihnen stehen und Zeuge des Unfassbaren werden. Was mich besonders berührt hat: Trotz der Grausamkeit und Tragik der Ereignisse drängt der Manga einem keine Tränen auf. ❤️ So wird das Geschehen ruhig erzählt und wirkt beinahe dokumentarisch. ❤️ Und wahrscheinlich fand ich ihn deswegen so stark. ❤️ Ich habe nämlich trotzdem gemerkt, wie es mir beim Lesen die Kehle zugeschnürt hat und mir Tränen in die Augen stiegen, obwohl der Band selbst nie darauf abzielt. Selbst wenn man versucht, sich das Leid der Menschen damals vorzustellen, bleibt es letztlich unbegreiflich. Doch dieser Manga kommt dem Begreifen so nahe, wie es Worte und Bilder nur können. So schwer es mir an manchen Stellen fiel, weiterzulesen, halte ich diesen Band für unglaublich wichtig. Er erinnert uns daran, dass wir niemals vergessen dürfen, was geschehen ist und sowas nie wieder passieren darf. Für mich ist es daher nicht nur ein Manga, sondern auch ein Mahnmal an uns Menschen. ❤️

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