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Produktbild: Kopflos

Kopflos Roman

14

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

931 KB

Übersetzt von

Silke Kleemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836954

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

931 KB

Übersetzt von

Silke Kleemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836954

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Kopflos

Rina aus Mannheim am 25.09.2025

Bewertungsnummer: 2606524

Bewertet: eBook (ePUB)

„Serienmörder wurden gefragt, was sie beim ersten Mal empfunden haben, ob es sich unheimlich angefühlt hat zu töten.“ So beginnt die Geschichte, die aus der Sicht von Lisa erzählt wird. Wir verfolgen, wie sie ihre Kinder aus der Ferne beobachtet, da sie sich wegen eines Kontaktverbots nicht mehr nähern darf. Ihre Sehnsucht nach Nähe und ihre Obsession bestimmen ihr Leben. Lisa wird beschuldigt, gewalttätig gegen ihren Mann gewesen zu sein. Um ihre Kinder zurückzubekommen, ist sie bereit, Grenzen zu überschreiten. Sie versteht selbst nicht, wie es so weit kommen konnte. Außer Essen und Schlafen dreht sich alles nur noch um ihre Söhne. Anfangs hat man den Eindruck, Lisa sei gefährlich obsessiv und psychisch krank. Doch als sie die Grenze überschreitet und ihre Söhne mitnimmt, zeigt sich langsam, was in der Familie wirklich schiefgelaufen ist. Ist sie tatsächlich die bedrohliche Mutter, wie die Familie ihres Mannes behauptet? Oder steckt mehr dahinter? Rückblenden geben Stück für Stück Antworten. Ich muss sagen: Ich hatte etwas Respekt vor dem Buch. Es ist zwar kurz mit knapp 150 Seiten, aber ich hatte gelesen, dass Harwicz’ Schreibstil anspruchsvoll und schwer zugänglich sei. Der Klappentext hat mich trotzdem neugierig gemacht – und ich wurde positiv überrascht. Ja, der Stil ist ungewöhnlich: lange Sätze, fast ohne Dialoge, alles wirkt, als sei es in einem Zug niedergeschrieben. Aber genau das passt zu Lisa’s Situation: die Ungeduld, ihre Kinder nur einmal im Monat unter Aufsicht sehen zu dürfen, die Flucht später, immer begleitet von der Angst, entdeckt zu werden. Hinter der Entführung steckt mehr, als man zunächst vermutet. Ich konnte große Sympathie für Lisa entwickeln. Harwicz spricht hier Themen an wie familiären und gesellschaftlichen Druck, Rassismus, Kinderwunsch und die Rolle der Frau. Zu viel möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht zu sehr vorwegzunehmen. Die gesellschaftlichen Fragen sind aktueller denn je und sehr gut in die Handlung verwoben. Das Ende ist kurz, etwas offen, aber absolut passend. Besonders von der Mitte bis zum Schluss hat die Geschichte für mich einen starken Sog entwickelt. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Kopflos

Rina aus Mannheim am 25.09.2025
Bewertungsnummer: 2606524
Bewertet: eBook (ePUB)

„Serienmörder wurden gefragt, was sie beim ersten Mal empfunden haben, ob es sich unheimlich angefühlt hat zu töten.“ So beginnt die Geschichte, die aus der Sicht von Lisa erzählt wird. Wir verfolgen, wie sie ihre Kinder aus der Ferne beobachtet, da sie sich wegen eines Kontaktverbots nicht mehr nähern darf. Ihre Sehnsucht nach Nähe und ihre Obsession bestimmen ihr Leben. Lisa wird beschuldigt, gewalttätig gegen ihren Mann gewesen zu sein. Um ihre Kinder zurückzubekommen, ist sie bereit, Grenzen zu überschreiten. Sie versteht selbst nicht, wie es so weit kommen konnte. Außer Essen und Schlafen dreht sich alles nur noch um ihre Söhne. Anfangs hat man den Eindruck, Lisa sei gefährlich obsessiv und psychisch krank. Doch als sie die Grenze überschreitet und ihre Söhne mitnimmt, zeigt sich langsam, was in der Familie wirklich schiefgelaufen ist. Ist sie tatsächlich die bedrohliche Mutter, wie die Familie ihres Mannes behauptet? Oder steckt mehr dahinter? Rückblenden geben Stück für Stück Antworten. Ich muss sagen: Ich hatte etwas Respekt vor dem Buch. Es ist zwar kurz mit knapp 150 Seiten, aber ich hatte gelesen, dass Harwicz’ Schreibstil anspruchsvoll und schwer zugänglich sei. Der Klappentext hat mich trotzdem neugierig gemacht – und ich wurde positiv überrascht. Ja, der Stil ist ungewöhnlich: lange Sätze, fast ohne Dialoge, alles wirkt, als sei es in einem Zug niedergeschrieben. Aber genau das passt zu Lisa’s Situation: die Ungeduld, ihre Kinder nur einmal im Monat unter Aufsicht sehen zu dürfen, die Flucht später, immer begleitet von der Angst, entdeckt zu werden. Hinter der Entführung steckt mehr, als man zunächst vermutet. Ich konnte große Sympathie für Lisa entwickeln. Harwicz spricht hier Themen an wie familiären und gesellschaftlichen Druck, Rassismus, Kinderwunsch und die Rolle der Frau. Zu viel möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht zu sehr vorwegzunehmen. Die gesellschaftlichen Fragen sind aktueller denn je und sehr gut in die Handlung verwoben. Das Ende ist kurz, etwas offen, aber absolut passend. Besonders von der Mitte bis zum Schluss hat die Geschichte für mich einen starken Sog entwickelt. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Wenn Liebe, Schmerz und…

Bewertung am 18.09.2025

Bewertungsnummer: 2960378

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn Liebe, Schmerz und Besessenheit sich vermischen Schon mit den ersten Seiten baut sich eine Spannung auf, die sofort spürbar ist. Lisas Verzweiflung, ihre Kinder nur noch selten sehen zu dürfen, überträgt sich beim Lesen direkt und schafft eine bedrückende, zugleich traurige Atmosphäre. Besonders die Szene im Supermarkt, in der sie versucht, ihre fünfjährigen Zwillinge aus der Ferne zu beobachten, hat sich mir stark eingeprägt. Schmerz, Sehnsucht und langsam aufkommende Besessenheit sind so intensiv beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mitten in dieser Situation zu stehen. Ariana Harwicz erzählt stürmisch und eindringlich von einer Mutter, deren Liebe und Trauer sie an die Grenzen ihrer selbst bringen. Es wird deutlich, wie schnell Menschen über sich hinausgehen oder Dinge tun können, die sie vorher für unmöglich gehalten hätten. Besonders eindrucksvoll sind die Szenen, in denen Lisa Orte aus ihrer Vergangenheit aufsucht: die Brücke, an der einst Streit und Leidenschaft aufeinandertrafen, das Landhaus der Schwiegerfamilie, die Erinnerungen, die wieder hochkommen. Die Sprache ist klar, intensiv und manchmal schon schmerzhaft direkt, genau das macht die Geschichte so besonders. Das Buch ließ sich kaum zur Seite legen, so stark hat es mitgerissen. Es ist ein Roman über Leidenschaft, Schmerz und menschliche Abgründe, der noch lange nachhallt. Vier Sterne, weil die Geschichte emotional sehr mitgenommen hat, die sprachliche Intensität beeindruckend ist, manche Kapitel aber schwer zu verdauen waren. Ein außergewöhnliches Buch über Mutterschaft, Grenzen und die zerstörerische Kraft von Gefühlen.

Wenn Liebe, Schmerz und…

Bewertung am 18.09.2025
Bewertungsnummer: 2960378
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn Liebe, Schmerz und Besessenheit sich vermischen Schon mit den ersten Seiten baut sich eine Spannung auf, die sofort spürbar ist. Lisas Verzweiflung, ihre Kinder nur noch selten sehen zu dürfen, überträgt sich beim Lesen direkt und schafft eine bedrückende, zugleich traurige Atmosphäre. Besonders die Szene im Supermarkt, in der sie versucht, ihre fünfjährigen Zwillinge aus der Ferne zu beobachten, hat sich mir stark eingeprägt. Schmerz, Sehnsucht und langsam aufkommende Besessenheit sind so intensiv beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mitten in dieser Situation zu stehen. Ariana Harwicz erzählt stürmisch und eindringlich von einer Mutter, deren Liebe und Trauer sie an die Grenzen ihrer selbst bringen. Es wird deutlich, wie schnell Menschen über sich hinausgehen oder Dinge tun können, die sie vorher für unmöglich gehalten hätten. Besonders eindrucksvoll sind die Szenen, in denen Lisa Orte aus ihrer Vergangenheit aufsucht: die Brücke, an der einst Streit und Leidenschaft aufeinandertrafen, das Landhaus der Schwiegerfamilie, die Erinnerungen, die wieder hochkommen. Die Sprache ist klar, intensiv und manchmal schon schmerzhaft direkt, genau das macht die Geschichte so besonders. Das Buch ließ sich kaum zur Seite legen, so stark hat es mitgerissen. Es ist ein Roman über Leidenschaft, Schmerz und menschliche Abgründe, der noch lange nachhallt. Vier Sterne, weil die Geschichte emotional sehr mitgenommen hat, die sprachliche Intensität beeindruckend ist, manche Kapitel aber schwer zu verdauen waren. Ein außergewöhnliches Buch über Mutterschaft, Grenzen und die zerstörerische Kraft von Gefühlen.

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Kopflos

von Ariana Harwicz

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