Produktbild: Die Kunst der Bienen

Die Kunst der Bienen Wie Bienenvölker unsere Welt gestalten

2

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

10458 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jens Hagestedt

Sprache

Deutsch

EAN

9783406837111

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PDF

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Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

10458 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jens Hagestedt

Sprache

Deutsch

EAN

9783406837111

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  • MsWatson

    aus Rüdersdorf

    5/5

    16.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ihr werdet Bienen mit anderen Augen sehen!

    Ich hab für das Buch tatsächlich etwas länger gebraucht, dafür aber bereits zweimal gelesen und gerade schleppe ich es schon wieder mit mir rum. Wieso? Weil es einfach absolut faszinierend ist und weil ich mit jedem neuen Lesen mehr entdecke und mehr lerne. Es ist so gut!!! (Ich bin aber auch ein großer Fan von Fachliteratur oder Wissenschaftsbüchern generell!) Also: Wer dieses Buch aufschlägt, tritt mit einem der renommiertesten Bienenforscher der Welt in einen sozusagen indirekten Austausch. Page ist Genetiker, langjähriger Professor an der Arizona State University und hat unter anderem am Entschlüsseln des Honigbienengenoms mitgewirkt. Ist das nicht irre?? Er bringt Jahrzehnte Forschung in dieses Buch, was man vom Titel her nie vermuten würde. Es ist einfach soooo gut! Ja, ich weiß: Ich wiederhole mich. Der Ausgangspunkt ist die vermeintlich simple Frage, was Bienen eigentlich mit unserer Welt machen. Und die Antwort: Alles. Durch ihre jahrmillionenlange Koevolution mit Blütenpflanzen haben Bienen die Landschaften, in denen wir leben, aktiv mitgestaltet. Bienen sind also definitiv keine passiven Bestäuber, sondern Ingenieure eines ganzen Ökosystems. Dass unsere Welt so bunt ist, so artenreich, so voller blühender Vielfalt, ist zu einem erheblichen Teil ihr Verdienst. Diese Perspektive ist der eigentliche Kern des Buches, und sie ist es wert, einen Moment damit zu sitzen. Mich hat das so umgehauen, weil ich Bienen immer ganz falsch gesehen habe. Das ist nach dem Buch jetzt anders. Von da aus weitet Page seinen Blick dann aber auch beträchtlich aus. Er untersucht nämlich das Sozialsystem von Honigbienenvölkern mit dem Blick der Evolutionsbiologie und der politischen Philosophie gleichzeitig. Ein wirklich abgefahrener aber sehr sehr reizvoller Ansatz. Sozusagen das Bienenvolk als Superorganismus: ein Kollektiv, das so hochgradig vernetzt und arbeitsteilig organisiert ist, dass man es in gewisser Weise als ein eigenes großes Lebewesen betrachten kann, in dem das individuelle Handeln jedes Tieres auf den Nutzen des Ganzen hin optimiert wurde. Page zieht dabei auch immer wieder Parallelen zu unserer menschlichen Gesellschaften. Daneben behandelt er die Fortpflanzungsbiologie der Königin, die Entstehung sozialer Strukturen und die globale Bedrohung durch Parasiten und Krankheiten. Wer wissen möchte, warum das Bienensterben kein Naturprozess ist, dem man tatenlos zusehen kann, bekommt hier die wissenschaftlichen Hintergründe dazu – ganz ohne Aktivismus. Die Zahlen sprechen hier erschreckenderweise für sich. Wichtig: Dieses Buch ist kein leichter Lesestoff. Hier schreibt ein Wissenschaftler, der außergewöhnlich viel weiß und manchmal mehr von diesem Wissen teilen möchte, als die Form des Buches problemlos tragen kann. Insofern muss man sich auf der Leserseite auch hin und wieder mal ein bisschen durchwurschteln. Empfehlen würde ich das Buch auf alle Fälle allen Leuten, die ein Interesse an Evolutionsbiologie, Ökologie und der Frage, wie komplexe Gemeinschaften funktionieren (ob in der Natur oder in menschlichen Gesellschaften) mitbringen. Wer sich fragt, wie aus Millionen von Einzeltieren ein kohärentes, lernfähiges Kollektiv entsteht, und wer bereit ist, sich auf ein etwas mäandrierendes, aber inhaltlich dichtes Buch einzulassen, wird hier reichlich belohnt. Wer dagegen einen zugänglichen Einstieg in die Welt der Bienen sucht oder einen Naturessay, der sich locker wegliest, ist mit anderen Titeln besser bedient. Dieses Buch verlangt Geduld, aber es gibt auch etwas zurück, das über Bienenkunde weit hinausgeht. Also ich hab mich vom Titel anziehen lassen und gedacht: Nanu, über Bienen weiß ich ja wirklich noch nichts. Ich les das mal. Und dann hat es mich ins Rabbithole gezogen. Also wirklich richtig richtig gut!!!

  • Bewertung

    2/5

    31.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn ein Wissenschaftler ein Buch schreibt...

    Die Kunst der Bienen - etwas über Bienen und ihr Rolle für unsere Umwelt und unser Leben lesen und lernen, das war meine Intention, als ich das Buch geöffnet habe. Leider kam schnell die Ernüchterung. Das Bild der Bienen als Landschaftsgestalter zu Beginn kam zu Beginn so oft vor, ich habe es kaum mehr lesen können. Und auch der Begriff "Abarten" kam zeitweise abartig oft vor! In dem Buch steckt eine ganze Menge Wissen, Infos, Spannendes zu den Bienen. Das möchte ich dem Buch nicht absprechen. Aber ein Buch ist eben keine wissenschaftliche Publikation. In meinen Augen ist dem Wissenschaftler nicht gelungen, ein gutes Buch zu schreiben. Begriffe werden inkonsistent verwendet, zeitweise habe ich das Gefühl Abschnitte wie mit copy paste erneut zu lesen, immer wieder wiederholen sich Aspekte in einem anderen Wortlaut. Einen Pluspunkt gibt es dafür, dass das Phyletische Museum in Jena genannt wurde. Aber dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen. Es war ein Kraftakt bis zum Ende zu lesen und hat mir leider nicht wirklich Spaß gemacht.

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