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Solange ein Streichholz brennt Roman | Der neue Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors. »Der Mann kann schreiben!« Olli Schulz

194

24,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5626

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,9 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28540-7

Beschreibung

Rezension

Keine typische Liebesgeschichte … die Emotionen fahren Achterbahn, bis am Ende klar wird, wovor Bohm davongelaufen ist. Das ist ungemein spannend, hat ein bisschen was von einem modernen Märchen, man kann sich keineswegs sicher sein, dass es gut ausgeht … Christian Huber ist ein sehr feiner Beobachter. ("WDR 2")
Erfrischend und lebensnah. ("kulturtipp")
Feinfühlig und gleichzeitig mit dem Mut zu brachialer Ehrlichkeit erzählt Huber von Gefühlen, die nicht sein dürfen - und davon, wie schnell ein Leben entgleiten kann. ("Brigitte")
Wirklich ein sehr, sehr gutes Buch.
Eine wendungsreiche, berührende Liebesgeschichte. ("Der Spiegel")
›Solange ein Streichholz brennt‹ ist das ideale Buch für alle, die eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte lesen wollen. Ich habe auf jeder Seite gelacht, geweint und gehofft. ("BR Fernsehen, Wir in Bayern")
Das Buch berührt mich sehr. (…) Allen dringend ans Herz gelegt. ("Apokalypse & Filterkaffee Podcast")
Dieses Buch ist ein Zaubertrick. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Mitreißende Liebesgeschichte über soziale Grenzen hinweg. Ein bewegender Roman. ("Event Magazin")
›Solange ein Streichholz brennt‹ ist Christian Hubers ehrlichstes Buch. Er schreibt über komplexe Figuren, auch die Männerfiguren zeigen mehr emotionale Facetten als nur Wut und Grant. ("BR24")

Produktdetails

Verkaufsrang

5626

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,9 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28540-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Annett

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man muss Bohm einfach lieb haben

    Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört und dachte ich bilde mir selbst mal eine Meinung. Bohm ist ein Obdachloser. Er hat nicht viel Eigentum. Einen alten Rucksack und seine Holzmäuse, die er selber schnitzt. Er kämpft sich durch die Tage und Nächte.  Alina eine Journalistin die in einer Krise im Beruf steckt, soll eine Sensation machen, eine Dokumentation über einen Obdachlosen. Bohm lässt sich darauf ein um seinem Hund die OP zu ermöglichen. Die beiden lernen sich kennen und Alina begleitet Bohm in seinem Alltag.  Dieser Roman ist sehr bewegend. Erst viel später erfährt man warum Bohm in dieser Situation ist. Ein Thema das Obdachlosigkeit behandelt, Dieser wird ja oft im Alltag übersehen. Ich frage mich schon oft, warum leben diese Leute auf der Strasse. Er erzählt das man im Fernsehgeschäft auch schon mal über Leichen geht.  Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Man kann sich in beide hineinversetzen, Ihr Denken, Fühlen und Handeln. Beide Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt. Ich bin froh, das es wirklich soziale Einrichtungen gibt, diese Menschen zu unterstützen. Auch um die warmen Mahlzeiten an einem Tag. Bei dem vielen ungegepflegten Äusserem weiss man nie,  was für eine Seele dahintersteckt.  Das Buch kann ich wärmstens empfehlen. Absolut 5 Sterne wert. 

  • Dominik Alexander

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührend andere Liebesgeschichte

    Romane über soziale Ausgrenzung laufen Gefahr, entweder in sentimentale Betroffenheitsliteratur oder in moralische Belehrungen abzugleiten. "Solange ein Streichholz brennt" von Christian Huber umgeht beide Fallen erstaunlich souverän. Der Roman erzählt die Begegnung zweier Menschen, deren Lebenswelten kaum weiter auseinanderliegen könnten: Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt, und Alina, eine Journalistin, deren berufliche Existenz auf dem Spiel steht. Daraus entwickelt sich keine gewöhnliche Liebesgeschichte, sondern eine Erzählung über Würde, Schuld und die Frage, wie schmal der Grat zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und sozialem Absturz tatsächlich ist. Besonders gelungen erscheint mir, dass Huber Obdachlosigkeit weder romantisiert noch ausschließlich als gesellschaftspolitisches Argument verwendet. Bohm bleibt ein Mensch mit Brüchen, Widersprüchen und Eigenverantwortung. Gerade diese Ambivalenz macht die Figur glaubwürdig. Auch sprachlich überzeugt der Roman durch eine bemerkenswerte Balance aus Leichtigkeit und Ernst. Die Handlung liest sich flüssig, verliert dabei aber nie den Blick für die existenziellen Fragen, die unter der Oberfläche mitschwingen. Ich habe den Eindruck, dass der Autor seinen Figuren mit Respekt begegnet, ohne sie vor den Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu schützen. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen mehr analytische Schärfe gewünscht. Die strukturellen Ursachen von Armut, sozialem Ausschluss und medialer Inszenierung werden zwar sichtbar, bleiben jedoch überwiegend Hintergrund der persönlichen Geschichte. Das funktioniert als Roman ausgesprochen gut, lässt aber philosophische und gesellschaftliche Anschlussfragen bewusst offen. Gerade diese hätten dem Buch noch eine zusätzliche Ebene verleihen können. Fazit: Ungeachtet dessen ist "Solange ein Streichholz brennt" ein kluger und berührender Roman, der Empathie nicht einfordert, sondern entstehen lässt. Er vertraut darauf, dass gute Literatur keine Urteile sprechen muss, um den Blick des Lesers nachhaltig zu verändern.

  • Lesemadi

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinnig gutes Buch!

    Nachdem mich Christian Huber bereits mit „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ komplett überzeugen konnte, hat mich auch sein neuer Roman absolut begeistert. Die Geschichte lässt zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinandertreffen: Der 36-jährige Bohm lebt seit fünf Jahren auf den Straßen Kölns und schlägt sich mit seinem Hund Fox durch den Alltag. Auf einem Flohmarkt trifft er auf die Fernsehjournalistin Alina, die in einer beruflichen Sackgasse steckt und eine Reportage über Obdachlosigkeit machen will. Als Bohm dringend Geld für den Tierarzt braucht, lässt er sich auf das Projekt ein. Das Buch wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, liest sich wunderbar flüssig und kommt völlig ohne Kitsch aus. Die Charaktere sind authentisch und mit viel Feingefühl beschrieben. Besonders berührend fand ich Bohms sensible Seite und den krassen Gegensatz zur oberflächlichen Medienwelt. Christian Huber zeigt hier sehr eindrucksvoll und ohne Vorurteile, wie schnell Menschen in die Obdachlosigkeit rutschen können und wie hart der Alltag auf der Straße ist. Eine extrem emotionale und spannende Geschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.

  • Leseprinzessin59

    5/5

    20.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv berührend

    Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Solange ein Streichholz brennt" von Christian Huber, hervorragend gelesen von Robert Stadlhober und Maria Wörthmann Alina arbeitet für einen großen Fernsehsender. Für eine Reportage sucht sie Menschen, die aus irgendwelchen Gründen obdachlos sind und auf der Straße leben. Dabei trifft sie auf Bohm und seinen kleinen Hund Fox. Auch mit einem hohen Geldbetrag kann sie ihn nicht überreden, sich als Interviewpartner zur Verfügung zu stellen. Erst als sein Hund in einer Tierklinik behandelt werden muss, ist er bereit mit Alina zu reden um die Behandlung bezahlen zu können. Nach und nach bekommt Alina Zugang zu Bohm und sie beginnt, sich zu fragen, was dazu geführt hat, dass dieser emphatische Mensch auf der Straße lebt. Mit sehr viel Gefühl und eindringlichen Worten erzählt Christian Huber, wie es geschehen kann, dass man durch gewisse Umstände und eine falsche Entscheidung völlig aus der Bahn geworfen wird. Ein unglaublich berührendes Buch. Ohne großartige Klischees und den erhobenen Zeigefinger. Einfach nur gut!

  • Marcialoup

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bohm und das Leben

    Das Buch packt einen von der Story-Idee her. Und so richtig packt es einen dann nochmal, wenn der Obdachlose Bohm um das Leben seines Hundes Fox um Leben und Tod kämpft, der unglücklicherweise bei einer Schlägerei mit dem Messer lebensgefährlich verletzt wurde. Um ihn zu retten springt Bohm über alle Schatten und ruft die Journalistin Alina an um einzuwilligen, die Reportage im Fernsehen doch mit ihr zu machen: eine Woche Begleitung im Leben eines Obdachlosen. Für Fox's Rettung... Alina hatte wenige Tage zuvor Bohm auf der Straße getroffen und ihn um eine Reportage über sein Leben gebeten. Für Alina war dieser Auftrag ihres neuen Vorgesetzten Jakob beim Fernsehen die Rettung in ihrer schlecht laufenden Karriere. Zunächst hatte Bohm abgesagt, aber dann passierte das Unglück mit Fox. Alina organisiere, dass das Fernsehen die OP Kosten für Fox übernimmt. Wechselnde Kapitel zwischen Alina und Bohm zeigen deren Leben, ihre Gedanken, Gefühle und gemeinsamen Tage auf. Absolut herzzerreißend sind die Szenen nach Fox's Unglück, das gleichzeitig Bohm als gefühlvollen, besorgten Menschen zeichnet. Er würde alles für Fox tun! Alina dagegen erscheint etwas farblos, verliert ihr Herz während der Woche mit Bohm, aber auch Jakob, ihr Vorgesetzter, streift ihr Herz... bis sie Jakob noch ganz anders kennenlernt... Alina ist erpicht auf ihre Reportage, genug Material über Bohm zu sammeln, sie recherchiert über Bohm und stellt die Arbeit während ihrer gemeinsamen Zeit in den Vordergrund obwohl in ihr schon etwas anderes abläuft... Am Anfang ist für mich Fox der Hauptprotagonist dieses Romans, man schließt ihn ins Herz und leidet mit ihm! Und auch Bohm kommt sympathisch rüber. Allerdings gibt es einige Wendungen, die überraschend den Verlauf bestimmen. Es ist eine große Story, die durch viele Fäden versponnen wird. Phasenweise zu Tränen rührend. Am Ende des Romans blickte ich anders darauf als zu Beginn. Final passiert noch viel, was die Geschichte sehr rund macht. Thematisiert ist dabei gar nicht nur Obdachlosigkeit sondern auch Alkohol, im Stillen gepaart mit Depressionen oder Unverarbeitetem und was es aus einem machen kann! Es ist ein wirklich gutes Buch!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit

    Birgit

    Thalia M4 Wörgl

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Geschichte

    Ein junger Mann der auf der Straße lebt. Eine Journalistin die wissen möchte warum? Zwei Welten treffen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein könnte und man ist gefesselt bis zur letzten Seite..........
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wie schnell kann ein Leben entgleisen?

    Dies ist eine Geschichte über Bohm, der in die Obdachlosigkeit geschlittert ist, und Alina, die als Fernsehjournalistin arbeitet, und eine gute Story liefern soll. Zwei Leben die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Wunderschön und einfühlsam geschrieben!Vielleicht sollten wir alle mal wieder zweimal hinsehen, und unsere Vorurteile bei Seite schieben. Lässt einem nachdenklich zurück!
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.05.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Zwei Welten - Bohm und Alina

    Ein Hörbuch - dessen Geschichte mich voll gefesselt hat - zwei Welten prallen hier aufeinander - Bohm, der auf der Straße lebt - abseits - die Vergangenheit verdrängend - als Begleiter Fox - ein Hund, der sich zu ihm gesellt hat und zu seinem Begleiter wurde. Alina - eine junge Fernsehjournalistin, die im Job vorankommen will - und eine Reportage über das Leben auf der Straße für das Fernsehen machen möchte. Diese beiden Persönlichkeiten treffen aufeinander. Einfühlsam, gut beobachtet und geschildert - werden wir als Zuhörer Teil dieser Szenarien - lernen beide Protagonisten so nach und nach kennen und erfahren zum Schluss - warum alles so ist - wie es ist - und wie sich zwei unterschiedliche Welten annähern und vereinen. Eine Liebesgeschichte - die so anderes ist und dadurch auch besticht. Volle Hör- bzw Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühlige Auseinandersetzung mit dem Thema Obdachlosigkeit

    "Das Schlimmste an der Straße ist nicht die Kälte. Es ist das Gefühl, dass die Blicke der Menschen einfach durch dich hindurchgehen, als wärst du bereits aus Glas." Diese authentische Milieuzeichnung, frei von falschem Mitleid oder Romantisierung, aber mit hoher emotionalen Dichte und vielschichtigen Charakteren, ist feinfühlig geschrieben und regt zum Nachdenken über eigene Vorurteile an. Die namensgebende Symbolik des brennenden Streichholzes zeichnet ein starkes Bild für Schmerz, Loslassen und Hoffnung, für eine Geschichte über Schuld und Vergebung, zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman und hat mich sehr beeindruckt. Meine Begeisterung wird leider ein wenig dadurch getrübt, dass ich die Geschichte wenig realistisch, klischeehaft und mit einem problematischen weiblichen Rollenbild behaftet empfinde.

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