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Produktbild: The Artist
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The Artist Escape to Provence with the winner of the Waterstones Book of the Year 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4571

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Hodder And Stoughton

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,6/12,9/3 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-399-81958-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4571

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Hodder And Stoughton

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,6/12,9/3 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-399-81958-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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über die Kunst und die Freiheit, zu sein, wer man ist

Bewertung aus Oberursel am 18.07.2024

Bewertungsnummer: 2247248

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich kenne weder Autorin noch Verlag, aber irgendwie klang der Klappentext interessant und das Cover war auch cool. Und die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts finde ich eh faszinierend – also ich musste das Buch lesen :-). Hierum geht’s: Wir sind in der Provence in einem abgelegenem Kaff im Nirgendwo. Joseph, in seinen 20ern, abgebrochener Kunststudent und angehender Journalist aus England, will sich seine Sporen verdienen und nimmt eine Einladung an, den internationalen Ausnahmemaler Edouard Tartuffe hier zu besuchen, zu interviewen und als einer der wenigen Reporter porträtieren zu dürfen. Allein – irgendwie sieht vor Ort alles etwas anders als erwartet aus. Tartuffe, Menschenfeind par excellence, hat ihn gar nicht erwartet. Es war seine Nichte Sylvette, genannt Ettie, die ihn eingeladen hat, und anstatt als Journalist zu agieren, lässt sich Joseph auf einen skurrilen Deal ein: er darf Tata, wie Tartuffe sich nennen lässt, als Modell aushelfen, und dafür kriegt er zwar immer noch kein Interview, aber die Genehmigung, über ihn zu schreiben. Besser als nichts, denkt sich Joseph, und somit sollen sehr denkwürdige Wochen im Haus des Künstlers für ihn beginnen..... Interessanter Einstieg schon mal in die Story, und natürlich ist nicht viel im Hause Tartuffe, wie man es vielleicht erwarten könnte. Jeder der drei Hauptpersonen trägt so sein eigenes traumatisches Päckchen mit sich herum: Joseph als Pazifist musste mit ansehen, wie der erste Weltkrieg seinen Bruder zerstört hat; Tata lebt sowieso in seiner eigenen Welt, und Ettie – ja Ettie ist auf ihre ganz eigene Art und Weise an Tata gebunden und will doch nur ihr eigenes Leben leben. Und endlich die Künstlerin sein dürfen, die sie schon immer gewesen ist. Im Laufe eines heißen Sommers sollen sich hier die Ereignisse dramatisch zuspitzen bis zu einem wahrhaft brennendem Finale..... Mein Leseeindruck: Das war ein richtig gutes Buch. Fing relativ langsam alles an, wir haben die Charaktere relativ ruhig vorgestellt bekommen, es war anfangs so eher etwas die getragenere Art der Erzählung, und dann nahm alles peu a peu an Fahrt auf. Irgendwann war ich so drin in der Story, ich musste weiterlesen und hab die zweite Hälfte des Romans in einem Rutsch durchgelesen. Die Atmosphäre, das Setting, es hat alles gestimmt. Auch spannend, was wir als Leser nebenbei so über die Malerei und die Entstehung von Kunstwerken erzählt bekommen. Und was ist als Betrachter eigentlich wichtig? Die Autorin ist, habe ich gelesen, Synästhetikerin, und ich denke, Ettie ist das auch. Farbe ist Licht und Leben – das fand ich faszinierend. Überhaupt fand ich die Charaktere tiefgründig und echt vielschichtig. Ich hab wie gesagt einen Augenblick gebraucht, um mit ihnen richtig warm zu werden, aber die Mühe lohnt sich. Zu Beginn hab ich mich z. Bsp. noch etwas gewundert über Ettie, sie kam mir so merkwürdig vor – warum führt eine 27jährige ihrem misanthropischen Onkel so akribisch den Haushalt und lässt sich wie ein Niemand behandeln? Was ist los mit ihr? Aber hey, es ist eine Menge los mit ihr, und ich habe dann doch sehr mit ihr mitgefiebert. Witzig am Rande: es tauchen reale historische Personen wie Peggy Guggenheim auf, und Scott (Fitzgerald?), und das hat der Geschichte einen authentischen Reiz gegeben. Edouard Tartuffe ist fiktiv – könnte ich mir aber haargenau so auch vorstellen. Ich hab den Namen gegoogelt, weil ich dachte, vielleicht gab es ihn auch tatsächlich – nein, tut es nicht :-). Aber Hut ab vor der Autorin, ich hätte es ihr geglaubt! Also, ein Buch über die Kunst, das Leben, natürlich auch über die Liebe, aber auch über die Freiheit, zu sein, was man ist. Hat mir sehr gut gefallen, die Autorin werde ich mir merken! Vielen Dank an Netgalley und an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

über die Kunst und die Freiheit, zu sein, wer man ist

Bewertung aus Oberursel am 18.07.2024
Bewertungsnummer: 2247248
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich kenne weder Autorin noch Verlag, aber irgendwie klang der Klappentext interessant und das Cover war auch cool. Und die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts finde ich eh faszinierend – also ich musste das Buch lesen :-). Hierum geht’s: Wir sind in der Provence in einem abgelegenem Kaff im Nirgendwo. Joseph, in seinen 20ern, abgebrochener Kunststudent und angehender Journalist aus England, will sich seine Sporen verdienen und nimmt eine Einladung an, den internationalen Ausnahmemaler Edouard Tartuffe hier zu besuchen, zu interviewen und als einer der wenigen Reporter porträtieren zu dürfen. Allein – irgendwie sieht vor Ort alles etwas anders als erwartet aus. Tartuffe, Menschenfeind par excellence, hat ihn gar nicht erwartet. Es war seine Nichte Sylvette, genannt Ettie, die ihn eingeladen hat, und anstatt als Journalist zu agieren, lässt sich Joseph auf einen skurrilen Deal ein: er darf Tata, wie Tartuffe sich nennen lässt, als Modell aushelfen, und dafür kriegt er zwar immer noch kein Interview, aber die Genehmigung, über ihn zu schreiben. Besser als nichts, denkt sich Joseph, und somit sollen sehr denkwürdige Wochen im Haus des Künstlers für ihn beginnen..... Interessanter Einstieg schon mal in die Story, und natürlich ist nicht viel im Hause Tartuffe, wie man es vielleicht erwarten könnte. Jeder der drei Hauptpersonen trägt so sein eigenes traumatisches Päckchen mit sich herum: Joseph als Pazifist musste mit ansehen, wie der erste Weltkrieg seinen Bruder zerstört hat; Tata lebt sowieso in seiner eigenen Welt, und Ettie – ja Ettie ist auf ihre ganz eigene Art und Weise an Tata gebunden und will doch nur ihr eigenes Leben leben. Und endlich die Künstlerin sein dürfen, die sie schon immer gewesen ist. Im Laufe eines heißen Sommers sollen sich hier die Ereignisse dramatisch zuspitzen bis zu einem wahrhaft brennendem Finale..... Mein Leseeindruck: Das war ein richtig gutes Buch. Fing relativ langsam alles an, wir haben die Charaktere relativ ruhig vorgestellt bekommen, es war anfangs so eher etwas die getragenere Art der Erzählung, und dann nahm alles peu a peu an Fahrt auf. Irgendwann war ich so drin in der Story, ich musste weiterlesen und hab die zweite Hälfte des Romans in einem Rutsch durchgelesen. Die Atmosphäre, das Setting, es hat alles gestimmt. Auch spannend, was wir als Leser nebenbei so über die Malerei und die Entstehung von Kunstwerken erzählt bekommen. Und was ist als Betrachter eigentlich wichtig? Die Autorin ist, habe ich gelesen, Synästhetikerin, und ich denke, Ettie ist das auch. Farbe ist Licht und Leben – das fand ich faszinierend. Überhaupt fand ich die Charaktere tiefgründig und echt vielschichtig. Ich hab wie gesagt einen Augenblick gebraucht, um mit ihnen richtig warm zu werden, aber die Mühe lohnt sich. Zu Beginn hab ich mich z. Bsp. noch etwas gewundert über Ettie, sie kam mir so merkwürdig vor – warum führt eine 27jährige ihrem misanthropischen Onkel so akribisch den Haushalt und lässt sich wie ein Niemand behandeln? Was ist los mit ihr? Aber hey, es ist eine Menge los mit ihr, und ich habe dann doch sehr mit ihr mitgefiebert. Witzig am Rande: es tauchen reale historische Personen wie Peggy Guggenheim auf, und Scott (Fitzgerald?), und das hat der Geschichte einen authentischen Reiz gegeben. Edouard Tartuffe ist fiktiv – könnte ich mir aber haargenau so auch vorstellen. Ich hab den Namen gegoogelt, weil ich dachte, vielleicht gab es ihn auch tatsächlich – nein, tut es nicht :-). Aber Hut ab vor der Autorin, ich hätte es ihr geglaubt! Also, ein Buch über die Kunst, das Leben, natürlich auch über die Liebe, aber auch über die Freiheit, zu sein, was man ist. Hat mir sehr gut gefallen, die Autorin werde ich mir merken! Vielen Dank an Netgalley und an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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The Artist

von Lucy Steeds

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