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Liebe Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6198

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,2/11,9/2,1 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00204-1

Beschreibung

Rezension

»Eine Meditation darüber, was uns eigentlich im Leben hält.« ("WDR 2")
»Thomas Hettche spielt in der Oberliga der Gegenwartsliteratur« ("MDR Sachsen")
»Hettche hat einen Ton gefunden für die gleichzeitige Schönheit und Unheimlichkeit eines unbedingten Gefühls.« ("NDR Kultur")
»Thomas Hettches neuer Roman ›Liebe‹ ist Weltliteratur aus Deutschland.« ("Mannheimer Morgen")
»Thomas Hettche ist ein sensibler Kartograf der Liebe. (...) Mit der Liebesgeschichte, die als On-Off-Beziehung beginnt, erzeugt der Autor eine flirrende Intensität.« ("Der Tagesspiegel")
»Ein Wunder von einem Roman.« ("WDR 3 Mosaik")
»Thomas Hettche erkundet in seinem Roman das Lieben. Und er verrät uns tatsächlich, worauf es dabei ankommt.« ("Die Zeit Literatur")
»Hettche hat einen Ton gefunden für die gleichzeitige Schönheit und Unheimlichkeit eines unbedingten Gefühls. (...) Nie banal, nie kitschig!« ("SWR Kultur Buchkritik")

Produktdetails

Verkaufsrang

6198

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,2/11,9/2,1 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00204-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Wundervolle Gedanken über die Liebe

Silke - Buchgespür - am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3114923

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist für dich Liebe? Eine wirklich große Frage, aber genau damit setzt sich Hettches Roman auseinander und das nicht nur bezogen auf die Situation und die Gefühle seines Protagonisten Max. Er ist Anfang sechzig, lebt allein und hat sich in seinem ruhigen, eher zurückgezogenen Leben eingerichtet. Die große Liebe scheint für ihn eigentlich kein Thema mehr zu sein. Max arbeitet mit Augen, wie ein roter Faden zieht sich das Spiel mit dem Sehen durch den Roman. Seine Arbeit als Okularist ist rein funktional, handwerklich präzise, aber gleichzeitig passiert ihm schon beim ersten Erblicken Annas etwas ganz Gegenteiliges. Er fängt ihren Blick auf und fühlt. Die beiden nehmen sich wahr, sehen sich mehr und mehr wirklich, was vielen Momenten einen besondere Intensität gibt. Sie sehen die Veränderungen ihrer Körper im Lauf der Jahre mit den Augen, fühlen sie aber nicht im Herzen. Die Geschichte wird aus Max’ Perspektive erzählt, seine Gedanken, seine Gefühle und seine Deutung dessen, was zwischen ihm und Anna geschieht, stehen im Mittelpunkt. Als er sich dann völlig unerwartet und mit voller Wucht in sie verliebt und ihr sein ganzes Herz schenkt, bleibt der Ton des Romans trotzdem überraschend zurückgenommen, fast kühl, ohne die bekannten Muster klassischer Liebesgeschichten, was ich als unglaublich angenehm empfand, gerade auch, weil diese Liebe nicht jugendlich ungestüm erzählt wird, sondern bewusst, reflektiert und fast vorsichtig. Vielleicht ist es genau in dieser Lebensphase möglich, so zu lieben. Max‘ Gedanken sind dabei so poetisch und tief, dass ich immer wieder über einzelne Aussagen nachdenken musste. Es sind schöne, klare Gedanken, selten von Kummer geprägt, eher von einem ruhigen, reflektierten Verstehen. Über Annas inneren Konflikt erfährt man dagegen nur wenig, was ich sehr mochte, da ich diese Perspektive schon häufiger gelesen habe. Ein Teil der Geschichte wird über WhatsApp erzählt. Wer das nicht mag, wird hier vielleicht nicht ganz glücklich. Ich fand es passend, weil es Max‘ und Annas Verbindung ist, wenn sie sich nicht sehen können, fast wie ein moderner Briefroman, nur eben nicht durchgehend so erzählt.

Wundervolle Gedanken über die Liebe

Silke - Buchgespür - am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114923
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist für dich Liebe? Eine wirklich große Frage, aber genau damit setzt sich Hettches Roman auseinander und das nicht nur bezogen auf die Situation und die Gefühle seines Protagonisten Max. Er ist Anfang sechzig, lebt allein und hat sich in seinem ruhigen, eher zurückgezogenen Leben eingerichtet. Die große Liebe scheint für ihn eigentlich kein Thema mehr zu sein. Max arbeitet mit Augen, wie ein roter Faden zieht sich das Spiel mit dem Sehen durch den Roman. Seine Arbeit als Okularist ist rein funktional, handwerklich präzise, aber gleichzeitig passiert ihm schon beim ersten Erblicken Annas etwas ganz Gegenteiliges. Er fängt ihren Blick auf und fühlt. Die beiden nehmen sich wahr, sehen sich mehr und mehr wirklich, was vielen Momenten einen besondere Intensität gibt. Sie sehen die Veränderungen ihrer Körper im Lauf der Jahre mit den Augen, fühlen sie aber nicht im Herzen. Die Geschichte wird aus Max’ Perspektive erzählt, seine Gedanken, seine Gefühle und seine Deutung dessen, was zwischen ihm und Anna geschieht, stehen im Mittelpunkt. Als er sich dann völlig unerwartet und mit voller Wucht in sie verliebt und ihr sein ganzes Herz schenkt, bleibt der Ton des Romans trotzdem überraschend zurückgenommen, fast kühl, ohne die bekannten Muster klassischer Liebesgeschichten, was ich als unglaublich angenehm empfand, gerade auch, weil diese Liebe nicht jugendlich ungestüm erzählt wird, sondern bewusst, reflektiert und fast vorsichtig. Vielleicht ist es genau in dieser Lebensphase möglich, so zu lieben. Max‘ Gedanken sind dabei so poetisch und tief, dass ich immer wieder über einzelne Aussagen nachdenken musste. Es sind schöne, klare Gedanken, selten von Kummer geprägt, eher von einem ruhigen, reflektierten Verstehen. Über Annas inneren Konflikt erfährt man dagegen nur wenig, was ich sehr mochte, da ich diese Perspektive schon häufiger gelesen habe. Ein Teil der Geschichte wird über WhatsApp erzählt. Wer das nicht mag, wird hier vielleicht nicht ganz glücklich. Ich fand es passend, weil es Max‘ und Annas Verbindung ist, wenn sie sich nicht sehen können, fast wie ein moderner Briefroman, nur eben nicht durchgehend so erzählt.

Eindrückliche Geschichte

Jürg K. am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077045

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Max ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiss von der stillen Sprache der Blicke. An die Liebe glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Die Geschichte hat mich vor allem durch seine stille Intensität berührt dieses Gefühl, dass ein Mensch, der längst aufgehört hat, an grosse Gefühle zu glauben, plötzlich von ihnen überrollt wird. Max’ Begegnung mit Anna fühlt sich an wie ein Riss im Alltag. Kein dramatischer Moment, sondern ein leiser Blitzschlag, der sein ganzes Leben neu beleuchtet. Anna ist keine Projektion, sondern ein Mensch mit Geschichte, Bindungen, Schatten. Ihre Ehe macht die Beziehung nicht nur verboten, sondern existenziell. Sie lieben in Zwischenräumen, in Tagen, die ihnen nicht gehören. Die Liebe ist wunderschön, aber fragil. Man spürt in jeder Szene, dass sie unter Zeitdruck steht. Max, sieht plötzlich anders klarer, verletzlicher, menschlicher. Bewegt beim Lesen hat mich beeindruckt, wie Thomas Hettche zärtlich und gleichzeitig schonungslos über das grösste aller Gefühle schreibt. Dieses Buch ist kein Roman über Romantik, sondern über Wahrheit, darüber, wie Liebe uns verändert, uns mutig macht, uns zerreisst und uns dennoch lebendig hält.

Eindrückliche Geschichte

Jürg K. am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077045
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Max ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiss von der stillen Sprache der Blicke. An die Liebe glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Die Geschichte hat mich vor allem durch seine stille Intensität berührt dieses Gefühl, dass ein Mensch, der längst aufgehört hat, an grosse Gefühle zu glauben, plötzlich von ihnen überrollt wird. Max’ Begegnung mit Anna fühlt sich an wie ein Riss im Alltag. Kein dramatischer Moment, sondern ein leiser Blitzschlag, der sein ganzes Leben neu beleuchtet. Anna ist keine Projektion, sondern ein Mensch mit Geschichte, Bindungen, Schatten. Ihre Ehe macht die Beziehung nicht nur verboten, sondern existenziell. Sie lieben in Zwischenräumen, in Tagen, die ihnen nicht gehören. Die Liebe ist wunderschön, aber fragil. Man spürt in jeder Szene, dass sie unter Zeitdruck steht. Max, sieht plötzlich anders klarer, verletzlicher, menschlicher. Bewegt beim Lesen hat mich beeindruckt, wie Thomas Hettche zärtlich und gleichzeitig schonungslos über das grösste aller Gefühle schreibt. Dieses Buch ist kein Roman über Romantik, sondern über Wahrheit, darüber, wie Liebe uns verändert, uns mutig macht, uns zerreisst und uns dennoch lebendig hält.

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Liebe

von Thomas Hettche

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