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Band 1

Die Familie sehen und sterben Capitano Rossi ermittelt im Tessin | "Eine tolle Urlaubslektüre!" WDR 5

Aus der Reihe Mörderisches Lugano
12

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34339

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Wollweiß / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-317-5

Beschreibung

Rezension

"Dieser brillante Roman setzt neue Maßstäbe und reicht weit über das Genre Regionalkrimi hinaus. Man kann sich im Tessin oder in Italien keine bessere Lektüre wünschen." ("St. Galler Tagblatt")
Toni Riveras Debüt ist über weite Strecken ein echtes kriminalistisches Lesevergnügen, es steckt voller Ironie und Humor. ("Hamburger Abendblatt")
Ein fulminantes Krimi- Debüt mit vielen Facetten rund um den Polizeialltag, Familienbande und das Leben im Tessin, das unbedingt nach Fortsetzung verlangt ("Freiburger Nachrichten")
Man will eigentlich sofort weiterlesen und ich will an den Luganer See. ("WDR 5")
Eine tolle Urlaubslektüre! ("WDR 5")

Produktdetails

Verkaufsrang

34339

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Wollweiß / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-317-5

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Familie, Mord und ein Capitano der lieber seine Ruhe gehabt hätte

    Capitano Rossi steht plötzlich mitten in einem Mordfall und eigentlich merkt man sofort: Der Mann hat damit ungefähr so viel gerechnet wie mit Schnee im Hochsommer. Zwei Tote innerhalb weniger Stunden im beschaulichen Tessin? Klingt erst mal nach Zufall. Aber schnell wird klar, hier brodelt mehr unter der Oberfläche als ein Espresso in einer italienischen Bar. Capitano Enzo Rossi ist dabei ein herrlich unperfekter Ermittler. Ein bisschen eingerostet, ein bisschen stur und mit einer ordentlichen Portion Improvisation unterwegs. Genau das macht ihn aber so sympathisch. Während seine ehrgeizige Assistentin Gemma Crivelli schon längst im Ermittlungsmodus ist, stolpert Rossi eher in die Sache hinein und merkt dabei langsam, dass der Fall ihm näher kommt als ihm lieb ist. Besonders stark ist die Atmosphäre. Toni Rivera schafft es mühelos, dieses sonnige Tessin mit all seinen engen Gassen, alten Familiengeschichten und unterschwelligen Spannungen lebendig werden zu lassen. Man spürt förmlich, dass hinter vielen Fassaden mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Und dann kommt der Moment, in dem Rossi merkt, dass seine eigene Familie in den Fall verwickelt sein könnte. Spätestens da zieht die Geschichte richtig an. Loyalität, alte Rechnungen und dunkle Geheimnisse mischen sich zu einem Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch richtig persönlich wird. Die Mischung aus trockenem Humor, starken Figuren und einer Geschichte voller Familienbande macht diesen Auftakt unglaublich unterhaltsam. Capitano Rossi hat definitiv das Zeug dazu, ein Ermittler zu werden, mit dem man noch viele Fälle verbringen möchte. Und ganz ehrlich: Wenn der zweite Band kommt, steht er bei mir schneller im Regal als der Espresso auf dem Tisch.

  • Jürg K.

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi voller Spannung, Herz und leiser Melancholie

    Capitano Enzo Rossi, ein Tessiner mit tiefen Wurzeln am Monte Brè, wird jäh aus seiner Routine gerissen, als seine Assistentin Gemma Crivelli ihm zweimal den Code für «Mord» schickt. Zwei Todesfälle in wenigen Stunden und plötzlich ist die beschauliche Ruhe des Südens vorbei. Als erste Spuren auftauchen, trifft Rossi ein Schlag. Seine eigene Familie scheint in die Fälle verstrickt zu sein. Für ihn beginnt ein gefährliches Ringen zwischen Loyalität und Pflicht, zwischen Herkunft und Wahrheit. Der Roman lebt von dieser Spannung, aber auch von seinem warmen, menschlichen Kern. Rossi ist kein Held, sondern ein Ermittler wider Willen müde, improvisierend, mit trockenem Humor und einer verletzlichen Loyalität, die ihn zugleich antreibt und hemmt. Crivelli bildet den scharfen Gegenpol, ehrgeizig, schnell, fordernd. Gemeinsam bewegen sie sich durch eine Atmosphäre, in der der Monte Brè nicht nur Kulisse, sondern ein eigener Charakter ist. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, in dem Rossi begreift, dass seine Familie sowohl Gefahr als auch Rettung sein kann. Die Geschichte zeigt einen Mann, der nicht nur einen Fall löst, sondern sich selbst neu verorten muss ein Krimi voller Spannung, Herz und leiser Melancholie. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman der sehr nachdenklich macht

    Rezension zu "Die Familie sehen und sterben" Ein Roman, der sehr nachdenklich macht Mit wunderbarer Karte darin - einfach herrlich Auf mich wirkt es wie ein leiser und dabei auch eindringlicher Roman über Abschied, Herkunft und die emsige Nähe zwischen Eltern und ihren über alles geliebten Kindern. Mit einer sehr klarern und unaufgeregten Sprache erzählt er von der letzten Begegnung eines Sohnes mit seinem sterbenden Vater. Zwischen Krankenhausfluren und Erinnerungsstücken entfaltet sich dabei auch ein berührendes Nachdenken über eine Schuld, Liebe und auch wirklich tiefe und emsig spürbare Vergänglichkeit. Mit einer großen und emotionalen Präzision entsteht hierbei auch ein wunderbarer und sinnlicher Roman , der noch sehr sinnlich und tiefbewegend lange im Nachhinein nachhallt und die eigene Familiengeschichte dabei auch spürbar macht.

  • SanPacoli

    Book Circle Community

    2/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gemischte Eindrücke

    Ich bin mit gemischten Eindrücken zurückgeblieben. Die Sprache ist angenehm zu lesen, allerdings nimmt die Familiengeschichte viel Raum ein und wirkt teilweise eher verwirrend. Zudem gibt es kaum spürbare Charakterentwicklung. Insgesamt konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln. Es gibt Ansätze für Spannung, die für mein Empfinden nicht konsequent genutzt werden, und viele Fragen bleiben offen. Mit den Hauptcharakteren, insbesondere Capitano Rossi und Crivelli, bin ich leider nicht warm geworden, sie wirken unsympathisch. Für einen Krimi hat mir ausserdem mehr Dynamik gefehlt. Mit dem Ende bin ich ebenfalls nicht zufrieden, was ich sehr schade finde.

  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    01.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Familienmorast und zwei Morde

    Toni Rivera hat hier einen außergewöhnlichen Krimi vorgelegt. Er erzählt von zwei Todesfällen, die sich als Mord herausstellen. Enzo Rossi, der hiesige Capitano ermittelt und erzählt hier auch von seiner Familie und seinem Leben. Was zunächst sehr ruhig, sogar auch sehr amüsant ist, da der Roman nur aus Sicht Enzos erzählt wird und auch recht flapsig daher kommt, schraubt sich schnell hoch zu sehr nahen Einblicken in eine sehr komplizierte Familienstruktur, mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Neben Enzo ist da sein milliardenschwerer Bruder Fabrizio mit Privatjet und Kontakten in die ganze Welt, dessen gelangweilte Ehefrau und der tüchtigen Greta, seiner älteren Privatsekretärin, der sich aber dennoch für das Bürgermeisteramt der kleinen Stadt bewirbt. Nur warum? Am Ort wohnt auch die Schwester von Enzo, die ein Restaurant unterhält, dieses aber auch nur mit mäßigem Erfolg und darauf wartet, dass der mächtige Bruder dort speist, um ihm einen wirtschaftlichen Schub zu verpassen. Und es gibt auch noch die zwei Neffen. Enzo selbst wird in einigen Jahren in Pension gehen und ist eher der gemütliche und schusselige, sogar teilweise vergessliche Typ, allerdings möchte seine junge Kollegin ihn gerne wegbefördert sehen, damit sie seinen Platz einnehmen kann. Sie ist sehr ehrgeizig, was die Chefin von Enzo unterstützt und sie gerne an seiner Stelle sehen würde. Da kommen die beiden Toten gerade recht, in einer Stadt, die keine Morde kennt und Enzo kann sein Können zeigen. Nur was anfangs noch unkompliziert erscheint, zieht plötzlich tiefe Kreise in seine Familie und vorallem auch in deren Vergangenheit, so dass diese eine große Rolle spielt und den Leser in seinen Bann zieht. Haben die Morde etwas mit dem Tod des als kleiner Junge verstorbenen Bruders der Familie zu tun? Oder mit Fabrizio’s Kontakte in die Baulöwenwelt? Die Familiengeschichte entfaltet ihren Sog, einem Sumpf, aus dem es kein Entrinnen gibt. Der Erzählstil des Autors fesselt, ohne dass es blutig ist. Ein tolles Buch, was mit einem offenen Ende endet und im nächsten Teil weiter gehen wird. Ich bin schon sehr neugierig darauf. Von mir eine klare Leseempfehlung für einen ganz besonderen, lesenswerten Krimi.

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