Produktbild: Schlagworte, die Geschichte machen

Schlagworte, die Geschichte machen Wie Parolen von »Stunde Null« bis »Wir schaffen das« Deutschland veränderten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/4,2 cm

Gewicht

558 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-292-5

Beschreibung

Rezension

„Unglaublich einprägsam und anschaulich …. ein sehr spannendes und sehr gut zu lesendes Geschichtsbuch… ich habe es in einem Zug durchgelesen.“ ("DLF Kultur Lesart")
Seit Jahrzehnten taucht Bruno Preisendörfer regelmäßig in akribischer Recherchearbeit in die deutsche Geschichte ab, um dann mit einem neuen faszinierenden Sachbuch wieder aufzutauchen, jeweils mit einem ganz spezifischen Blickwinkel. ("SWR")
Bruno Preisendörfer erzählt von Vorgeschichte, Kontext und Folgen, wie er folgend die einschlägigen Schlagworte in ihren Zusammenhängen rekapituliert, die vielversprechenden wie die sprücheklopfenden, mythische wie peinliche. Entlang an Erhards Wohlstand für alle, Kennedy als Berliner, Brandts mehr
gewagte Demokratie, über die Grenzen des Wachstums und Kultur für alle, die Mauer, die noch in hundert Jahren steht, zu den blühenden Landschaften und der sicheren Rente, dem zu Deutschland gehörenden Islam und was „Wir schaffen das“ dem Land draufschae, ergibt das eine anekdotenreiche Geschichte des Landes. ("Der Freitag")
Eine besondere Zutat sind persönlich private Verortungen, meistens am Ende des Kapitels. Das ist eine echt charmante Idee. Ich habe förmlich darauf gelauert beim Lesen. ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
In Summe ist die Geschichte der Schlagworte eine deutsch-deutsche Geschichte der letzten 80 Jahre. Es gibt Schlagworte zu allen wichtigen gesellschaftlichen Themen. Beim Lesen fallen die Verknüpfungen zwischen den Themen auf. Fragen wie: Wer gehört eigentlich zu uns? Wie wird Wohlstand verteilt? Wie gehen wir mit der Zukunft der kommenden Generationen um? ("radio eins Die Literaturagenten")
Preisendörfers Buch ist keine reine Schlagwortphilologie – die kriegt man auch, aber nur als Tortenboden, auf dem wieder mal Seite für Seite interessante Details serviert werden. ("Die Welt")
Seite für Seite interessante Details. ("Die Welt am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/4,2 cm

Gewicht

558 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-292-5

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Worte plötzlich Geschichte schreiben

    Manche Wörter kleben an der Geschichte wie Kaugummi unter dem Schultisch. Man denkt, man kennt sie längst, dann kommt Bruno Preisendörfer um die Ecke, hebt sie hoch und sagt: Guck mal genauer hin, da hängt noch der halbe politische Keller dran. Schlagworte, die Geschichte machen ist kein trockenes Geschichtsbuch, bei dem man nach drei Seiten heimlich den Staub vom Gehirn pusten muss. Preisendörfer erzählt deutsche Nachkriegsgeschichte über Parolen, Sätze und Begriffe, die sich eingebrannt haben. Wirtschaftswunder. Wohlstand für Alle. Ich bin ein Berliner. Sofort, unverzüglich. Zeitenwende. Alles klingt bekannt, fast schon abgegriffen, aber genau da wird es spannend. Denn hinter diesen Worten steckt oft mehr Theater, mehr Kalkül und mehr Zufall, als man denkt. Kennedy war nicht einfach spontan charmant, Schabowski nicht nur historisch passend verwirrt, und manches Wunder war bei genauerem Hinsehen vielleicht weniger Wunder als gut verkaufte Erzählung. Da sitzt man beim Lesen schon mal da und denkt: Ach guck, Geschichte war also auch damals schon ziemlich gutes Marketing. Besonders stark ist, wie Preisendörfer große Politik mit kleinen Beobachtungen verbindet. Das macht das Buch lebendig, manchmal bissig, manchmal überraschend warm und immer wieder herrlich entlarvend. Man merkt, dass hier jemand nicht nur Jahreszahlen sortiert, sondern den Sound einer ganzen Republik einfängt. Klar, ganz nebenbei liest man das nicht weg. Dafür steckt zu viel drin. Aber wer Lust hat, deutsche Geschichte mal nicht als staubige Chronik, sondern als Sammlung mächtiger Worte, cleverer Inszenierungen und kleiner historischer Aha-Momente zu erleben, bekommt hier ein richtig kluges, unterhaltsames und erstaunlich aktuelles Sachbuch.

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