Produktbild: Kriegstüchtig. Nein Danke

Kriegstüchtig. Nein Danke Plädoyer für Frieden und Völkerrecht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/12,3/0,9 cm

Gewicht

145 g

Farbe

Olive / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-02775-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Eulenspiegel Verlagsgruppe Buchverlage

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/12,3/0,9 cm

Gewicht

145 g

Farbe

Olive / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-02775-7

Herstelleradresse

Das Neue Berlin
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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Völkerrecht ist politisches Kaugummi

Gisela.1318 am 17.10.2025

Bewertungsnummer: 2628383

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um es, wie das Buch, in einem Satz zu zitieren: "Kriegstüchtigkeit – so der bedeutende deutsche Soziologe Hartmut Rosa – heißt tatsächlich, »besser darin werden, menschen umzubringen«." (S. 14) Und jetzt wird mit dem Begriff wieder umhergeworfen wie ein ehrenwertes Abzeichen... Den Vergleich, dass Völkerrecht wie Kaugummi behandelt wird fand ich besonders treffend. Auch sonst kristallisiert das Buch treffend heraus, wie unsere Welt sich dem Frieden immer mehr entfremdet. Ein Muss zur jetzigen Zeit.

Völkerrecht ist politisches Kaugummi

Gisela.1318 am 17.10.2025
Bewertungsnummer: 2628383
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um es, wie das Buch, in einem Satz zu zitieren: "Kriegstüchtigkeit – so der bedeutende deutsche Soziologe Hartmut Rosa – heißt tatsächlich, »besser darin werden, menschen umzubringen«." (S. 14) Und jetzt wird mit dem Begriff wieder umhergeworfen wie ein ehrenwertes Abzeichen... Den Vergleich, dass Völkerrecht wie Kaugummi behandelt wird fand ich besonders treffend. Auch sonst kristallisiert das Buch treffend heraus, wie unsere Welt sich dem Frieden immer mehr entfremdet. Ein Muss zur jetzigen Zeit.

KRIEGSTÜCHTIG. NEIN DANKE – Ein wichtiges Plädoyer für den Frieden

j.h. aus Berlin am 12.10.2025

Bewertungsnummer: 2623537

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Unser Schreibmotiv ist die Sorge um den Frieden und – das geben wir freimütig zu – auch die Angst vor einem Weltkrieg, den wir immer näherkommen sehen. Aber uns bedrückt auch die Furcht, dass der friedenspolitische Grundsatz der deutschen Verfassung wie auch des 1990 geschlossenen 2+4-Vertrages, wonach von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, möglicherweise zu Makulatur wird. Wir wollten daher gegen eine Politik anschreiben, die nicht die Friedenstüchtigkeit in den Vordergrund gerückt hat, sondern die – nach unserer Auffassung – sich gegen den Frieden richtet, weil sie dem Irrglauben anhängt, dass Frieden nur durch Krieg zu erreichen sei.“ (S. 16) Jörg Arnold und Peter Michael Diestel – beide von Haus aus Juristen - haben ihr aufrüttelndes Essay bewusst als Plädoyer gestaltet. Danach gehen sie von dem durch den Geist der Charta der Vereinten Nationen getragenen Friedensgebot und völkerrechtlich daraus resultierendem Gewaltverbot aus. Die Gegenüberstellung der Standpunkte der deutschen Politik sowie der insbesondere hier entlarvend gleichgeschaltet erscheinenden Berichterstattung hinsichtlich des Kriegs Israels in Gaza (nebenbei auch noch gegen den Iran) und des Ukraine-Konflikts entlarvt inzwischen schon zur Regel gewordene Doppelstandards: Während der israelische Genozid im Gazastreifen (als Tatsache inzwischen von der unabhängigen Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats bestätigt) nahezu zur Staatsräson erklärt wird, definiert man Russland als das Reich des Bösen und verklärt die Ukraine zur Verteidigerin unserer Freiheit. Eine objektive Betrachtung findet absolut nicht statt. „Für Außenminister Wadephul wird Russland immer der Feind von Deutschland bleiben. Für Pistorius scheint es legitim, wenn ‚Deutsche wieder auf Russen schießen.‘ Das ist letztlich als generelle Absage an deutsche Diplomatie gegen Russland zu verstehen.“ (S. 62) Passend dazu sehnt sich der Verteidigungsminister nach einer „Kriegstüchtigkeit“ der deutschen Bevölkerung. Dass durch die wahnwitzige Hochrüstung Sozialstaat oder auch Klima und Umwelt gefährdet sind, scheint den Akteuren nahezu aller Parteien vollständig egal. „Als Kanzlerkandidat sprach Friedrich Merz im vergangenen Jahr davon, dass Freiheit wichtiger sei als Frieden, und dass es Frieden auf jedem Friedhof gebe.“ (S. 91) Dem bleibt leider nur hinzuzufügen, dass er dieses Wahlversprechen – im Gegensatz zu zahlreichen anderen – wohl in die Tat umzusetzen gedenkt. Das im Verlag Das Neue Berlin erschienene Plädoyer für den Frieden von Arnold und Diestel beinhaltet keine neuen Erkenntnisse – sondern fasst wichtige Tatsachen in komprimierter Form zusammen. Eine wichtige Veröffentlichung in unruhigen Zeiten!

KRIEGSTÜCHTIG. NEIN DANKE – Ein wichtiges Plädoyer für den Frieden

j.h. aus Berlin am 12.10.2025
Bewertungsnummer: 2623537
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Unser Schreibmotiv ist die Sorge um den Frieden und – das geben wir freimütig zu – auch die Angst vor einem Weltkrieg, den wir immer näherkommen sehen. Aber uns bedrückt auch die Furcht, dass der friedenspolitische Grundsatz der deutschen Verfassung wie auch des 1990 geschlossenen 2+4-Vertrages, wonach von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, möglicherweise zu Makulatur wird. Wir wollten daher gegen eine Politik anschreiben, die nicht die Friedenstüchtigkeit in den Vordergrund gerückt hat, sondern die – nach unserer Auffassung – sich gegen den Frieden richtet, weil sie dem Irrglauben anhängt, dass Frieden nur durch Krieg zu erreichen sei.“ (S. 16) Jörg Arnold und Peter Michael Diestel – beide von Haus aus Juristen - haben ihr aufrüttelndes Essay bewusst als Plädoyer gestaltet. Danach gehen sie von dem durch den Geist der Charta der Vereinten Nationen getragenen Friedensgebot und völkerrechtlich daraus resultierendem Gewaltverbot aus. Die Gegenüberstellung der Standpunkte der deutschen Politik sowie der insbesondere hier entlarvend gleichgeschaltet erscheinenden Berichterstattung hinsichtlich des Kriegs Israels in Gaza (nebenbei auch noch gegen den Iran) und des Ukraine-Konflikts entlarvt inzwischen schon zur Regel gewordene Doppelstandards: Während der israelische Genozid im Gazastreifen (als Tatsache inzwischen von der unabhängigen Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats bestätigt) nahezu zur Staatsräson erklärt wird, definiert man Russland als das Reich des Bösen und verklärt die Ukraine zur Verteidigerin unserer Freiheit. Eine objektive Betrachtung findet absolut nicht statt. „Für Außenminister Wadephul wird Russland immer der Feind von Deutschland bleiben. Für Pistorius scheint es legitim, wenn ‚Deutsche wieder auf Russen schießen.‘ Das ist letztlich als generelle Absage an deutsche Diplomatie gegen Russland zu verstehen.“ (S. 62) Passend dazu sehnt sich der Verteidigungsminister nach einer „Kriegstüchtigkeit“ der deutschen Bevölkerung. Dass durch die wahnwitzige Hochrüstung Sozialstaat oder auch Klima und Umwelt gefährdet sind, scheint den Akteuren nahezu aller Parteien vollständig egal. „Als Kanzlerkandidat sprach Friedrich Merz im vergangenen Jahr davon, dass Freiheit wichtiger sei als Frieden, und dass es Frieden auf jedem Friedhof gebe.“ (S. 91) Dem bleibt leider nur hinzuzufügen, dass er dieses Wahlversprechen – im Gegensatz zu zahlreichen anderen – wohl in die Tat umzusetzen gedenkt. Das im Verlag Das Neue Berlin erschienene Plädoyer für den Frieden von Arnold und Diestel beinhaltet keine neuen Erkenntnisse – sondern fasst wichtige Tatsachen in komprimierter Form zusammen. Eine wichtige Veröffentlichung in unruhigen Zeiten!

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Kriegstüchtig. Nein Danke

von Jörg Arnold, Peter-Michael Diestel

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