Produktbild: Töchter der verlorenen Heimat
Band 4

Töchter der verlorenen Heimat Ein Geheimnis in den Bergen. Zwei Frauen. Eine Wahrheit, die alles verändert.

28

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14854

Erscheinungsdatum

01.11.2025

Verlag

BeHeartbeat

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

2571 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751775823

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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14854

Erscheinungsdatum

01.11.2025

Verlag

BeHeartbeat

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

2571 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751775823

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  • Leser

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.06.2026

    eBook (ePUB)

    Die Reise in die Vergangenheit

    Eine aufregende Familiengeschichte über Heimat, verpasste Chancen, Liebe und die Frage wohin man gehört. Im Mittelpunkt stehen die junge Ärztin Paula und ihre Mutter Johanna, die beide alleine in München leben. Als die Beerdigung von Johannas Vater ansteht reisen sie zusammen mit dem Auto nach Südtirol. Eine lange Reise an deren Ende nicht nur die alte Heimat wartet. Die Vergangenheit hält so manche Überraschung und einige Geheimnisse bereit. Endlich bekommt Paula die Chance mehr über sie und ihre eigene Identität zu erfahren. Die Kapitel wechseln zwischen der Gegenwart 1961, erzählt von Paula und der Vergangenheit zwischen 1920 und 1934 aus Johannas Sicht. Mir hat der historische Teil etwas besser gefallen, was vor allem an der Zeit lag, in der er spielt. Die Geschichte Südtirol nimmt großen Raum ein und war für mich sehr interessant und informativ. Die verschiedenen Figuren passen gut ins Geschehen und spiegeln das Bild der Zeit wieder, in der sie leben. Auf mich wirken sie authentisch und gut getroffen. Eine unterhaltsamer und aufregende Zeitreise, die mir richtig gut gefallen hat. Dieses Buch ist der vierte Band der “Bewegende Familiengeschichten”-Reihe.

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    05.03.2026

    eBook (ePUB)

    Bewegende Südtiroler Geschichte, die zu Herzen geht!

    Schon lange nicht mehr hat mich ein Roman so berührt, wie es „Töchter der verlorenen Heimat“ getan hat, in dem es um die Geschichte zweier starker Frauen geht, denen es das Schicksal nicht immer leicht gemacht hat. Johanna und Paula, Mutter und Tochter, verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die – nachdem der Großvater gestorben ist – nach Aufarbeitung förmlich schreit. Tochter Paula gelingt es schließlich ihre Mutter dazu zu überreden gemeinsam nach in die ehemalige Heimat Südtirol zu fahren, wo die Geschichte in den 1920er Jahren ihren Anfang nahm. Der Roman entführt mich in abwechselnden Kapiteln in jeweils besagte 1920er/30er und die frühen 1960er Jahre, in denen ich Johanna und Paula näher kennenlernen darf. Johanna, die in Südtirol geboren und aufgewachsen ist, hatte es damals nicht leicht. Der frühe Tod ihrer Mutter zwingt sie in eine Rolle, die sie so für ihr eigenes Leben nicht geplant hatte. Sie, die so gerne Lehrerin geworden wäre, ist gezwungen am heimatlichen Hof zu schuften und somit nicht nur ihre eigenen Aufgaben, sondern auch die der Mutter zu übernehmen. Lehren darf sie heimlich dennoch ein wenig, denn die eigenen kleinen Geschwister werden von ihr in der Muttersprache unterrichtet, ein nicht ungefährliches Unterfangen. Als sie schließlich in dem Italiener Gianluca ihren Seelenverwandten gefunden zu haben glaubt, scheint ihr Seelenleben wieder ausgeglichen. Doch auch die Liebe zu ihm ist verboten und steht somit unter keinem guten Stern … Viele Jahre später setzt sich die Tragödie der Mutter in ihrer Tochter Paula fort. Paula leidet unter den Hänseleien der Kinder wegen ihres südländischen Aussehens und auch die Tatsache, dass sie ihren Vater nie kennenlernen durfte, trägt nicht gerade zu ihrem Wohlbefinden bei. Die strebsame Paula aber beißt sich durch und wird schließlich Ärztin in einer Zeit, in der man es als Frau nicht leicht im Berufsleben hat. Weiterhin gegen sie gegen Häme und Vorurteile, was sie mehr als vorsichtig werden lässt, wenn es darum geht, ihr Herz zu öffnen … Zwei Frauen, eine schmerzvolle Vergangenheit. Können die Beiden es schaffen, die Lügen und die Schuld aufzuarbeiten, ja vielleicht sogar zu vergeben und nach vorne zu schauen? Eva Grübls Roman ist mehr als nur eine Geschichte. Er ist eine Geschichtsstunde vom Feinsten, der die Probleme Südtirols bis weit in die 70er Jahre in solch bewegender Form vermittelt, dass ich an den Seiten klebte und das Buch gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Die Autorin schafft es, den sich aufbauenden Spannungsbogen stetig aufrecht zu erhalten und kreiert somit eine bild- und wortgewaltige Story, die mich tief bewegt hat. Fast wähnte ich mich selbst in Südtirol und Italien und konnte das verbissene Schweigen der Menschen aber auch die Sonne auf meiner Haut spüren, als ich mit Paula in den Süden fuhr. Von mir gibt es mit fünf wohlverdienten Sternen die absolute Bestnote verbunden mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung. „Töchter der verlorenen Heimat“ verbindet Geschichte mit Gefühlen und einem Tiefgang, der mich auf jeder Seite aufs Neue überraschte. Ich freue mich sehr auf weitere Lektüre aus der Feder Eva Grübls und werde mein Bücherregal bis dahin mit allen von mir bisher ungelesenen Büchern der Autorin füllen. Danke schön für ein Leseerlebnis der Extraklasse!

  • Bookworm_23

    5/5

    17.11.2025

    eBook (ePUB)

    Auf der Suche nach Wahrheit, Vergangenheit und Identität

    1961: Paula arbeitet als Ärztin an einer renommierten Klinik. Sie musste hart kämpfen, um in der Welt der Männer anerkannt zu werden. Trotzdem wird sie bei Beförderungen immer übergangen. Während erneut ein Kollege bevorzugt wird, beginnt sie, ihr Leben und ihre Zukunft in München infrage zu stellen. Als der Großvater stirbt, überzeugt sie ihre Mutter Johanna, zur Beerdigung in deren Südtiroler Heimatdorf zu fahren. Doch sie sind nicht willkommen und stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Paulas Suche nach ihren eigenen Wurzeln deckt ein streng gehütetes, düsteres Familiengeheimnis auf, das weit in die Vergangenheit reicht und ihre eigene Zukunft entscheidend zu verändern droht. Paula lebt in einer Zeit, in der arbeitende Frauen selten sind. In den 60er Jahren waren Frauen für die Versorgung des Ehemanns, der Kinder und des Haushalts verantwortlich. Sie trugen schöne Kleider und Schuhe, das Haar war perfekt frisiert. Sie durften kein anderes Ziel haben, als an der Seite ihres Mannes zu glänzen. Eine alleinstehende Frau hatte es schwer, sie wurde bedauert, belächelt und nicht ernst genommen. Die Frauen waren unmündig, mussten klaglos ihr Schicksal annehmen. Doch Paula hat sich mit viel Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Fleiß durchgesetzt, promoviert und wurde Ärztin. Ihre Mutter Johanna wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach dem frühen Tod der Mutter musste sie mit nur 14 Jahren Verantwortung für die Familie übernehmen. In ihren Augen ein geduldig zu ertragendes Schicksal. Sie hat ihren Mann verlassen, ein Skandal und eine Schande für die Familie. Sie erwartet nichts mehr vom Leben, ist gefangen in einer konservativen, von Regeln strukturierten Welt. Über ihre Vergangenheit und ihre Familie in Südtirol schweigt sie beharrlich. Die Zeit Mussolinis, der faschistischen Bewegung, der Aufstände und des Befreiungs- und Identitätskampfes von Südtirol wurde sehr gut beschrieben. Südtirol sucht die Unabhängigkeit, Autonomie und will sich wieder Österreich angliedern. Besonders gut hat mir der flüssige Wechsel zwischen den 20er und 60er Jahren gefallen, die unterschiedlichen Zeitebenen gingen nahtlos ineinander über. Die Hintergründe waren sorgfältig ausgearbeitet und brachten mich Stück für Stück der Aufklärung des Familiengeheimnisses näher. Es war spannend bis zum unerwarteten Ende. Trotz der Düsternis des Geschehens hat mich der Roman gefesselt und das Ende mehr als überrascht. Ich kann den Roman nur empfehlen, er geht ans Herz, macht traurig, wütend, hinterlässt Unverständnis, spendet aber auch Hoffnung.

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte mit Historie und Tiefgang

    Töchter der verlorenen Heimat ist ein eindrucksvoller, feinfühlig erzählter Roman, der nicht nur eine bewegende Familiengeschichte offenlegt, sondern zugleich ein Stück komplexer Südtiroler Historie lebendig werden lässt. Das Buch ist hervorragend geschrieben – atmosphärisch dicht, emotional stimmig und historisch präzise. Im Zentrum stehen Paula und Johanna, Mutter und Tochter, deren Vergangenheit bei einem Familienbesuch in Südtirol sowohl Mutter Johanna, als auch Tochter Paula vor große Herausforderungen stellt. Besonders gelungen ist, wie die Autorin ihre beiden Perspektiven miteinander verzahnt: es entsteht ein authentisches, vielschichtiges Bild ihrer gemeinsamen und getrennten Familiengeschichte. Die Art und Weise, wie Paula und Johanna Vergangenes aufarbeiten, ist beeindruckend. Mit viel innerer Stärke, aber auch mit Zweifeln und Verletzlichkeit Paula der Wahrheit ihrer Herkunft auf den Grund. Johannas Erinnerungen zeigen nicht nur das Bild der Frau in den zwanziger und dreißiger Jahren sondern auch die für mich unbekannte Geschichte Südtirols. Die wechselvolle Geschichte Südtirols – geprägt von Identitätskonflikten, politischen Umwälzungen und biografischen Brüchen – wird eindrucksvoll und detailreich geschildert. Die historischen Aspekte sind nicht bloß Kulisse, sondern integraler Teil der Figurenentwicklung und des gesamten erzählerischen Bogens. Insgesamt ist Töchter der verlorenen Heimat ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman, der lange nachklingt. Er verbindet persönliche Geschichten mit regionaler Geschichte zu einem bewegenden Gesamtwerk und zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind. Ein absolut lesenswertes Buch.

  • BookwormLeseratte

    aus Mainz

    5/5

    17.11.2025

    eBook (ePUB)

    Auf der Suche nach Wahrheit,…

    Auf der Suche nach Wahrheit, Vergangenheit und Identität 1961: Paula arbeitet als Ärztin an einer renommierten Klinik. Sie musste hart kämpfen, um in der Welt der Männer anerkannt zu werden. Trotzdem wird sie bei Beförderungen immer übergangen. Während erneut ein Kollege bevorzugt wird, beginnt sie, ihr Leben und ihre Zukunft in München infrage zu stellen. Als der Großvater stirbt, überzeugt sie ihre Mutter Johanna, zur Beerdigung in deren Südtiroler Heimatdorf zu fahren. Doch sie sind nicht willkommen und stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Paulas Suche nach ihren eigenen Wurzeln deckt ein streng gehütetes, düsteres Familiengeheimnis auf, das weit in die Vergangenheit reicht und ihre eigene Zukunft entscheidend zu verändern droht. Paula lebt in einer Zeit, in der arbeitende Frauen selten sind. In den 60er Jahren waren Frauen für die Versorgung des Ehemanns, der Kinder und des Haushalts verantwortlich. Sie trugen schöne Kleider und Schuhe, das Haar war perfekt frisiert. Sie durften kein anderes Ziel haben, als an der Seite ihres Mannes zu glänzen. Eine alleinstehende Frau hatte es schwer, sie wurde bedauert, belächelt und nicht ernst genommen. Die Frauen waren unmündig, mussten klaglos ihr Schicksal annehmen. Doch Paula hat sich mit viel Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Fleiß durchgesetzt, promoviert und wurde Ärztin. Ihre Mutter Johanna wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach dem frühen Tod der Mutter musste sie mit nur 14 Jahren Verantwortung für die Familie übernehmen. In ihren Augen ein geduldig zu ertragendes Schicksal. Sie hat ihren Mann verlassen, ein Skandal und eine Schande für die Familie. Sie erwartet nichts mehr vom Leben, ist gefangen in einer konservativen, von Regeln strukturierten Welt. Über ihre Vergangenheit und ihre Familie in Südtirol schweigt sie beharrlich. Die Zeit Mussolinis, der faschistischen Bewegung, der Aufstände und des Befreiungs- und Identitätskampfes von Südtirol wurde sehr gut beschrieben. Südtirol sucht die Unabhängigkeit, Autonomie und will sich wieder Österreich angliedern. Besonders gut hat mir der flüssige Wechsel zwischen den 20er und 60er Jahren gefallen, die unterschiedlichen Zeitebenen gingen nahtlos ineinander über. Die Hintergründe waren sorgfältig ausgearbeitet und brachten mich Stück für Stück der Aufklärung des Familiengeheimnisses näher. Es war spannend bis zum unerwarteten Ende. Trotz der Düsternis des Geschehens hat mich der Roman gefesselt und das Ende mehr als überrascht. Ich kann den Roman nur empfehlen, er geht ans Herz, macht traurig, wütend, hinterlässt Unverständnis, spendet aber auch Hoffnung.

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