Produktbild: Die Papierprinzessin

Die Papierprinzessin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

Elysion-Books

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/15,1/2,7 cm

Gewicht

95 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96000-362-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

Elysion-Books

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/15,1/2,7 cm

Gewicht

95 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96000-362-5

Herstelleradresse

Elysion Books
Auenstraße 105
04178 Leipzig
DE

Email: vertrieb@elysion-books.com

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  • Meggie

    aus Mertesheim

    5/5

    09.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    zauberhaft düster

    Amelia May lebt eher zurückgezogen, scheut es, Menschen kennenzulernen und möchte einfach in Ruhe gelassen werden. Bis ein Anruf sie dazu zwingt, in ihr Elternhaus zurückzukehren, weil ihre Schwester im Krankenhaus liegt. Amelia weiß jedoch, dass sie dort auf ihre Vergangenheit treffen wird. Zusammen mit dem Bücherdetektiv Aaron Holmez macht sie sich auf die Suche nach einer Geschichte und findet dabei nicht nur Worte, sondern auch sich selbst. Was für eine zauberhafte Geschichte. Die Autorin stellt uns am Anfang Amelia vor, eine ruhige, zurückgezogen lebende junge Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als ihren Frieden. Doch dieser wird gestört, weil ihre Schwester im Koma liegt. Aus Liebe macht sie sich auf in ihre Heimat, eine große Haus, verbunden mit vielen Erinnerungen - und keinen guten. Doch Amelia möchte ihre Schwester retten, indem sie zu verstehen lernt, was damals passiert ist und vor allem, um die Geschichte wiederzufinden, die sie für ihre Schwester in ihrer Kindheit geschrieben hat. Denn diese Geschichte ist ein großer Bestandteil dessen, was mit ihrer Schwester passiert ist. Amelie bekommt Hilfe von dem Bücherdetektiv Aaron Holmez, der in meinen Augen eigentlich keine so große Hilfe bei der Suche ist, sondern eher zuhört und damit Amelia allmählich aus ihrem Schneckenhaus herauslockt. Die Geschichte ist so schön aufgebaut. Zuerst lernen wir Amelia kennen, dann nach und nach die anderen Charaktere. Während Amelia auf der Suche nach den Bruchstücken der Geschichte ist, bekommen wir immer wieder Einblick in eben diese Geschichte. Wir haben also eine Geschichte in der Geschichte. Und so fiebert man mit, bis Amelia die nächsten Seiten findet und wir die Papierprinzessin auf ihrem Abenteuer begleiten können. Gleichzeitig findet Amelia aber nicht nur die alte Geschichte, sondern auch sich selbst und den Hintergrund für den Krankenhausaufenthalt ihrer Schwester. Und was zu Anfang noch zauberhaft und schön war, wird dunkel und düster. Die Story hat mich sehr eingenommen, was nicht zuletzt an dem packenden Schreibstil der Autorin lag. Sie hat mich mitgerissen und mir gezeigt, dass nach außen nicht immer alles so heile Welt ist, wie man denkt. Man muss zeitweise auch hinter die Maske, hinter die Kulisse schauen und zwischen den Zeilen lesen. Die Geschichte ist immer wieder unterbrochen von Zitaten von anderen Autoren, die mitteilen, was für sie Geschichten bedeuten. Eine sehr schöne Unterbrechung, da die Autoren allesamt anders an das Thema herangehen, aber die Kernaussage immer bleibt: Geschichten sind einfach wunderbar. Und dem kann ich mich nur anschließen. Meggies Fussnote: Zauberhaft düster.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen den Zeilen lesen..

    Dieses Buch fühlt sich an wie ein altes, leicht verstaubtes Haus voller Bücher: Man betritt es vorsichtig, weil man spürt, dass hier Erinnerungen wohnen – und bleibt dann länger als geplant. Im Mittelpunkt steht Amelia, die lieber beobachtet als spricht und sich am wohlsten zwischen Geschichten bewegt. Als sie gezwungen ist, in ihre Vergangenheit zurückzukehren, beginnt eine Suche, die viel weniger mit Antworten als mit Verstehen zu tun hat. Begleitet wird sie von einem ungewöhnlichen Helfer, der weniger ermittelt als vielmehr zuhört – und genau dadurch wirkt. Besonders gelungen ist die Art, wie sich Realität und eine märchenhafte Geschichte miteinander verweben. Die eingebettete Erzählung ist poetisch, atmosphärisch und trägt eine leise Melancholie in sich, die lange nachhallt. Stück für Stück setzt sich alles zusammen, ohne dass das Buch je hastig wird. Es lässt sich Zeit – und ich habe das Gefühl, es erwartet das auch von seinen Leser:innen. Der Ton wechselt dabei gekonnt von zart und warm zu dunkel und nachdenklich. Es geht um Trauer, Schuld, Verlust und die Frage, wie sehr uns Geschichten prägen können – manchmal retten sie uns, manchmal konfrontieren sie uns mit Dingen, die wir lieber vergessen würden. Ein besonderes Highlight sind die eingestreuten Zitate rund ums Erzählen selbst. Sie wirken nicht wie Beiwerk, sondern wie kleine Atempausen, die daran erinnern, warum wir überhaupt lesen: weil Geschichten Halt geben, Fragen stellen und uns manchmal besser verstehen lassen, wer wir sind. Kein lautes Buch, kein schnelles. Aber eines, das sich leise festsetzt und zeigt, dass zwischen den Zeilen oft mehr Wahrheit steckt als auf der Oberfläche. Ideal für alle, die Geschichten lieben, die ein bisschen weh tun – und genau deshalb schön sind. ✨

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