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Im Augenblick Reisen. Essays. Reportagen.

3

40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.11.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

848

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/4,7 cm

Gewicht

830 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The Essays. Omnibus Edition

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87822-5

Beschreibung

Rezension

»Es ist ein Buch der Erkenntnisse - und auch sehr unterhaltsam.[...] Ein gnadenlos guter Autor.« ("RBB, radio 3, Jörg Magenau")
»Sehr viel echter kann Literatur nicht sein.« ("Der Tagesspiegel, Gerrit Bartels")
»Egal, über was Knausgård schreibt, [...] immer schreibt er auch über sich und seine Erfahrungen. Das mag mitunter reichlich selbstbezüglich wirken, ist aber nie eitel. Und: Der Mann kann schreiben.« ("news.at, Wolfgang Huber-Lang/APA")
»Essays zwischen Alltag und Metaphysik, die heute fast interessanter, zeitgemäßer scheinen als das Knausgårdsche autofiktionale Großprojekt« ("Welt am Sonntag, Literarische Welt, Mara Delius")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.11.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

848

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/4,7 cm

Gewicht

830 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The Essays. Omnibus Edition

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87822-5

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn kleine Augenblicke plötzlich riesig werden

    Manchmal sitzt man mit einem Buch da und merkt nach ein paar Seiten: Das hier will nicht einfach nur gelesen werden. Das will mit an den Tisch, den Kaffee wegtrinken und dann noch drei Stunden über Leben, Tod, Kunst, Tankstellen und diesen komischen Moment reden, wenn man plötzlich merkt, dass ein völlig nebensächliches Detail mehr über einen erzählt als jede große Lebensweisheit. Im Augenblick ist kein Buch für mal eben zwischen Tür und Angel. Karl Ove Knausgård schreibt hier über Faust, den Teufel, Malerei, Amerika, Norwegen, Literatur und das Schreiben selbst. Klingt erstmal nach schwerem Gepäck, fast so, als müsste man vor dem Lesen noch ein Philosophie-Seminar buchen. Muss man aber nicht. Man braucht nur Geduld, Neugier und die Bereitschaft, sich treiben zu lassen. Besonders stark ist, wie Knausgård das Große im Kleinen findet. Eine Tankstelle, ein Bild, eine Reise, ein Operationssaal, plötzlich steht da das ganze Leben im Raum. Und manchmal auch der Tod, dieser ungebetene Gast, der sich einfach mit an den Tisch setzt. Das kann schwer wirken, aber nie billig. Eher ehrlich. Manchmal wunderschön, manchmal zäh, manchmal so klug, dass man kurz das Buch zuklappt und denkt: Ja gut, Karl Ove, jetzt hast du mich erwischt. Nicht jeder Text packt gleich stark. Manche Passagen brauchen Sitzfleisch und ein bisschen guten Willen. Aber wenn dieses Buch trifft, dann trifft es leise und tief. Für Leser, die schnelle Unterhaltung suchen, ist das eher nichts. Für alle, die gerne mit einem Autor durch Gedankenlandschaften laufen und unterwegs auch mal stolpern dürfen, ist es ein starkes, nachhallendes Buch.

  • YukBook

    aus München

    4/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wiederkehrendes Thema in…

    Ein wiederkehrendes Thema in den Werken von Karl Ove Knausgård ist, wie im scheinbar Alltäglichen eine tiefgehende Bedeutung liegen kann. Das hat mir schon in seinen Jahreszeiten-Bänden – eine Sammlung von Miniaturen über das Universum und den Alltag – sehr gefallen. In dieser Essaysammlung geht er weiter in die Tiefe und widmet sich vor allem flüchtigen Momenten, die unsere Erinnerung und unser Selbstverständnis stark prägen. Spannend ist, wie unterschiedlich er dabei vorgeht. Mal reist er nach Russland, weil er genau die Welt, die Turgenjew in seinen Romanen beschrieben hat, sehen will. Mal analysiert er die Arbeitsnotizen von Ingmar Bergman, um dessen Filme besser zu begreifen. Er reflektiert über die Bedeutung von Literatur und Kunst für unser Weltverständnis und gibt interessante Denkanstöße: zum Beispiel, warum man vor einem Gemälde eines Baumstamms stehenbleibt, vor einem Baumstamm aber nicht. Wie gewohnt gibt er viel Persönliches preis, zum Beispiel wie stark sein Wunsch war, Schriftsteller zu werden und welche Erlebnisse sein Schreiben blockiert und welche sie wieder in Fluss gebracht haben. Indem er sinnlich und detailreich beschreibt, wie bestimmte Romane, Filme und Erlebnisse seine Wahrnehmung geprägt haben, stellt er den besonderen Augenblick heraus, in dem man eine Beziehung zu etwas zuvor Unbedeutendem aufbaut. Die Texte, in denen philosophische Fragestellungen überwiegen, waren für mich schwerer zugänglich als die, in denen Knausgård sie in typischer Manier mit realen Alltagserlebnissen kombiniert. Die lange Reise durch seine Gedanken und Beobachtungen lädt auf jeden Fall dazu ein, seinen eigenen Blick auf die Welt zu hinterfragen und empfänglich für das Unerwartete zu sein.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innere und äußere Entdeckungsreisen

    Ein wiederkehrendes Thema in den Werken von Karl Ove Knausgård ist, wie im scheinbar Alltäglichen eine tiefgehende Bedeutung liegen kann. Das hat mir schon in seinen Jahreszeiten-Bänden – eine Sammlung von Miniaturen über das Universum und den Alltag – sehr gefallen. In dieser Essaysammlung geht er weiter in die Tiefe und widmet sich vor allem flüchtigen Momenten, die unsere Erinnerung und unser Selbstverständnis stark prägen. Spannend ist, wie unterschiedlich er dabei vorgeht. Mal reist er nach Russland, weil er genau die Welt, die Turgenjew in seinen Romanen beschrieben hat, sehen will. Mal analysiert er die Arbeitsnotizen von Ingmar Bergman, um dessen Filme besser zu begreifen. Er reflektiert über die Bedeutung von Literatur und Kunst für unser Weltverständnis und gibt interessante Denkanstöße: zum Beispiel, warum man vor einem Gemälde eines Baumstamms stehenbleibt, vor einem Baumstamm aber nicht.  Wie gewohnt gibt er viel Persönliches preis, zum Beispiel wie stark sein Wunsch war, Schriftsteller zu werden und welche Erlebnisse sein Schreiben blockiert und welche sie wieder in Fluss gebracht haben. Indem er sinnlich und detailreich beschreibt, wie bestimmte Romane, Filme und Erlebnisse seine Wahrnehmung geprägt haben, stellt er den besonderen Augenblick heraus, in dem man eine Beziehung zu etwas zuvor Unbedeutendem aufbaut.  Die Texte, in denen philosophische Fragestellungen überwiegen, waren für mich schwerer zugänglich als die, in denen Knausgård sie in typischer Manier mit realen Alltagserlebnissen kombiniert. Die lange Reise durch seine Gedanken und Beobachtungen lädt auf jeden Fall dazu ein, seinen eigenen Blick auf die Welt zu hinterfragen und empfänglich für das Unerwartete zu sein.

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