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Produktbild: Die Schrecken der anderen
Artikelbild von Die Schrecken der anderen
Martina Clavadetscher

1. Die Schrecken der anderen

Die Schrecken der anderen Roman

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michaela Winterstein

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

36

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406840098

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Michaela Winterstein

Spieldauer

7 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

36

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406840098

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Die Schrecken einer schmutzigen Vergangenheit

drawe aus Landau am 14.11.2025

Bewertungsnummer: 2654283

Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Im fiktiven Schweizer Ödwil wird im vereisten See eine Leiche entdeckt. Der Ort staunt: wieso wird sie im Winter nach oben getrieben? Und damit sichtbar? Bald wird klar, dass es in diesem Roman nicht um die Aufklärung eines Mordfalles geht, und zwar spätestens dann, wenn der Tote als McGuffin identifiziert wird. Hitchcock zwinkert uns zu: so nannte er seinen Platzhalter für Personen, Vorkommnisse etc., die die Handlung in Gang setzten. Dieser Leichenfund setzt tatsächlich die Handlung in Gang. An den Fund knüpfen sich nun verschiedene Erzählstränge an, und der Personenkreis erweitert sich. Da ist Rosa, die im Wohnwagen wohnt, der menschenscheue Archivar, die hundertjährige Erbin eines Fischzüchters, die Herren mit den Zylindern und schließlich der reiche Erbe, dessen Blick auf die Welt buchstäblich und sinnbildlich verschwommen ist. Und dann kommen noch die Sagen der gefährlichen Drachen in den Bergen dazu, die auf die Menschheit lauern. Der Leser verfolgt zunehmend verwirrter die einzelnen Erzählstränge, bis sie sich endlich zusammensetzen zu einem dichten Gefüge. Und jetzt wird klar: der sichtbar gewordene Tote im Eis wird zum Sinnbild. Er ist eine Metapher für die schmutzige Geschichte der Schweiz, die die Autorin quasi aus dem Eis des Vergessens befreit und ins Sichtbare hebt. Sie legt mit ihrer ungemein bildstarken Sprache den Finger auf die Geschichte der Schweiz während des europäischen Faschismus, eine Geschichte, an die sich die Schweiz nicht erinnern will: an die Verbindung zu Nazi-Größen und das Nazi-Geld, das nach wie vor in der Schweiz liegt, an die menschenverachtende Bereicherung an Verfolgten, an die faschistischen Umtriebe im eigenen Land, die Verstrickung vieler heute wohlhabender Familien in den Nationalsozialismus und die aktuelle finanzielle Förderung rechtsradikaler Jugendgruppen. Der Schrecken der anderen – das ist der Schrecken der Geschichte, das sind die alten, aber nach wie vor wirkmächtigen Schrecken einer schmutzigen Vergangenheit, der sich das Land nicht stellen will. Trotz des schönen Vortrages von Michaela Winterstein: ein herausforderndes Hörbuch, das konzentriertes Hören einfordert.

Die Schrecken einer schmutzigen Vergangenheit

drawe aus Landau am 14.11.2025
Bewertungsnummer: 2654283
Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Im fiktiven Schweizer Ödwil wird im vereisten See eine Leiche entdeckt. Der Ort staunt: wieso wird sie im Winter nach oben getrieben? Und damit sichtbar? Bald wird klar, dass es in diesem Roman nicht um die Aufklärung eines Mordfalles geht, und zwar spätestens dann, wenn der Tote als McGuffin identifiziert wird. Hitchcock zwinkert uns zu: so nannte er seinen Platzhalter für Personen, Vorkommnisse etc., die die Handlung in Gang setzten. Dieser Leichenfund setzt tatsächlich die Handlung in Gang. An den Fund knüpfen sich nun verschiedene Erzählstränge an, und der Personenkreis erweitert sich. Da ist Rosa, die im Wohnwagen wohnt, der menschenscheue Archivar, die hundertjährige Erbin eines Fischzüchters, die Herren mit den Zylindern und schließlich der reiche Erbe, dessen Blick auf die Welt buchstäblich und sinnbildlich verschwommen ist. Und dann kommen noch die Sagen der gefährlichen Drachen in den Bergen dazu, die auf die Menschheit lauern. Der Leser verfolgt zunehmend verwirrter die einzelnen Erzählstränge, bis sie sich endlich zusammensetzen zu einem dichten Gefüge. Und jetzt wird klar: der sichtbar gewordene Tote im Eis wird zum Sinnbild. Er ist eine Metapher für die schmutzige Geschichte der Schweiz, die die Autorin quasi aus dem Eis des Vergessens befreit und ins Sichtbare hebt. Sie legt mit ihrer ungemein bildstarken Sprache den Finger auf die Geschichte der Schweiz während des europäischen Faschismus, eine Geschichte, an die sich die Schweiz nicht erinnern will: an die Verbindung zu Nazi-Größen und das Nazi-Geld, das nach wie vor in der Schweiz liegt, an die menschenverachtende Bereicherung an Verfolgten, an die faschistischen Umtriebe im eigenen Land, die Verstrickung vieler heute wohlhabender Familien in den Nationalsozialismus und die aktuelle finanzielle Förderung rechtsradikaler Jugendgruppen. Der Schrecken der anderen – das ist der Schrecken der Geschichte, das sind die alten, aber nach wie vor wirkmächtigen Schrecken einer schmutzigen Vergangenheit, der sich das Land nicht stellen will. Trotz des schönen Vortrages von Michaela Winterstein: ein herausforderndes Hörbuch, das konzentriertes Hören einfordert.

Schwierig

brauneye29 aus Wachtendonk am 19.07.2025

Bewertungsnummer: 2543984

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Ein Junge, der beim Schlittschuhlaufen einen Toten findet, ein reicher Erbe, der immer weniger sieht und dessen Mutter, die zwar fast nur noch im Bett liegt aber dennoch alle Fäden in der Hand hält. Wie das alles zusammen passt? Ein alter Archivar lässt sich von der seltsamen Rosa mitreißen, denn sie hat verstanden, dass alles miteinander verbunden ist. Meine Meinung: Das war ein echt sonderbares Buch, in meinem Fall Hörbuch. Es war zwar irgendwie interessant anzuhören, aber ich konnte lange keinen roten Faden erkennen und das Buch wirkte wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die nichts miteinander zu tun haben. Erst langsam wird klar, dass es um etwas geht, was in der Vergangenheit liegt. Auch wenn irgendwann die Fäden entwirrt werden und sich nach und nach ein klareres Bild zeigt, ist es für mich ein Buch, dass nicht im Gedächtnis bleiben wird. Fazit: Schwierig

Schwierig

brauneye29 aus Wachtendonk am 19.07.2025
Bewertungsnummer: 2543984
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Ein Junge, der beim Schlittschuhlaufen einen Toten findet, ein reicher Erbe, der immer weniger sieht und dessen Mutter, die zwar fast nur noch im Bett liegt aber dennoch alle Fäden in der Hand hält. Wie das alles zusammen passt? Ein alter Archivar lässt sich von der seltsamen Rosa mitreißen, denn sie hat verstanden, dass alles miteinander verbunden ist. Meine Meinung: Das war ein echt sonderbares Buch, in meinem Fall Hörbuch. Es war zwar irgendwie interessant anzuhören, aber ich konnte lange keinen roten Faden erkennen und das Buch wirkte wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die nichts miteinander zu tun haben. Erst langsam wird klar, dass es um etwas geht, was in der Vergangenheit liegt. Auch wenn irgendwann die Fäden entwirrt werden und sich nach und nach ein klareres Bild zeigt, ist es für mich ein Buch, dass nicht im Gedächtnis bleiben wird. Fazit: Schwierig

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