Produktbild: Rift

Rift

6

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2025

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

360 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783969995143

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.10.2025

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

360 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783969995143

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Risslinien und Meeresrauschen

    Reisebericht zwischen Herz und Vulkan: Rift packt dich an den Schultern und sagt leise, aber bestimmt: Halt durch. Zuzanna und Janko fahren nicht nur durch die USA — sie fahren durch Abschied, Wut und kleine, seltsame Wunder. Die Sprache ist reduziert, manchmal trocken wie Wüstensand, dann wieder weich wie eine Hand, die das Kopfkissen zurechtzupft. Genau dieser Wechsel macht das Buch stark: Naturgewalten werden zu Spiegeln, in denen menschliche Zerbrechlichkeit und Trotz sich brechen. Manchmal blitzt schwarze Komik auf — ein Kommentar zu dem schrägen amerikanischen Alltag hier, ein sarkastischer Gedanke dort — und plötzlich sitzt man im Wagen, hört den Motor und denkt an all die Dinge, die man nie sagt. Die Krankheit des Bruders ist nicht nur Hintergrund; sie ist Taktgeber, Antrieb, schwere, die beide trägt und zugleich Flügel verleiht. Als Geologin beobachtet Zuzanna die Welt mit Messlinial und Blut in den Händen, und das funktioniert: Naturwissenschaft trifft Gefühl — ohne Kitsch, dafür mit Nüchternheit, die ans Herz geht. Besonders gut: die kleinen Szenen, die bleiben. Ein Motel-Frühstück, das zu viel über ein Leben verrät; ein Sturm, der sauber macht; Blicke, die lauter sind als Worte. Die Autorin baut Tempo wie Plattenschichten auf: ruhig, dann ein Riss, dann wieder Stille. Wer eine simple Roadstory erwartet, wird überrascht — Rift ist zugleich Abschiedsarbeit und Liebesbrief an die Unberechenbarkeit der Welt. Kritik? Manchmal wünscht man sich mehr Raum für Nebenfiguren, mehr Atem zwischen den Naturbildern und den inneren Monologen. Trotzdem: Ein leiser, kraftvoller Roman, der lange nachhallt — genau die Art Buch, das man heimlich nachliest, wenn der Zug plötzlich anhält.

  • Manu

    Book Circle Community

    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine stille Annäherung an das Unausweichliche

    Die Geschwister Zuzanna und Janko reisen in die USA, genauer gesagt an den Pazifik. Es ist ihr Kindheitstraum und Jankos letzte Reise, denn Janko wird bald sterben. Die Schwester begleitet ihren Bruder durch diese letzte Lebensphase und trotzt allen Hindernissen, damit ihr Traum in Erfüllung gehen wird. Es beginnt eine Reise quer durch die USA.  „Rift“ ist ein bemerkenswert realitätsnahes Werk, das sich dem Thema Abschied und Sterben auf ungewohnte und unaufgeregte Weise nähert. Und gerade die unaufgeregte, fast zurückhaltende Sprache der Autorin lässt die Erzählung umso eindringlicher und authentischer wirken. Marina Schwabe verzichtet auf Pathos, überhöhte Metaphern oder überladene Dramatik. Stattdessen vertraut sie auf leise Beobachtungen, kleine Gesten und alltägliche Details. Die Situation der Geschwister zeichnet die Autorin mit viel Feingefühl und einer angemessenen Distanz, die es den Leser*innen ermöglicht, einen eigenen Zugang zum Thema zu finden. Marina Schwabe findet Worte, ohne zu bewerten oder gar zu moralisieren. Die Begleitung des Bruders wird in „Rift“ nicht zum heroischen Akt, sondern bleibt eine zutiefst menschliche Erfahrung, geprägt von Unsicherheit, Ohnmacht, aber auch von Zuneigung und Nähe. Das Buch schafft es, den Ausnahmezustand des Sterbens ins Alltägliche zu überführen und dem Tabuthema Tod eine Stimme zu geben, die nicht laut sein muss, um zu berühren. „Rift“ ist ein Buch, das leise bleibt, aber lange nachhallt. Es ist eine Einladung, genauer hinzusehen – auf das Leben, auf das Sterben und auf die feinen Verbindungen, die uns als Menschen miteinander verbinden. Wer eine ehrliche, realitätsnahe und unaufgeregte Auseinandersetzung mit Abschied und Verlust sucht, wird in diesem Roman eine wertvolle literarische Begleitung finden.

  • yellowdog

    4/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    literarisches Roadmovie

    Dieser Debütroman ist ein literarisches Roadmovie durch die USA. Ein Geschwisterpaar aus Deutschland machen hier ihre letzte gemeinsame Reise, denn Janko ist schwer krank und wird sterben. Auch dieses Motiv der Reise mit einem Sterbenden ist ein wichtiges in der Literatur. Von New York über viele Staaten bis nach Kalifonieren geht es. Marina Schwabe schafft es, die Emotionen des Lesers zu erreichen, da stets aus Zusannas Perspektive berichtet wird und diese ist besorgt wie reflektierend.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    2/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traf leider nicht meinen Geschmack

    Zuzanna und Janko erfüllen sich einen Kindheitstraum und fliegen in die USA. Janko ist krank, er wird in absehbarer Zeit sterben, beide wissen also, dass dies seine letzte Reise sein wird. Der Roadtrip gestaltet sich nicht ganz so einfach, die Krankheit bremst die Geschwister aus und auch das Tagesbudget von fünfzehn Dollar lässt keine großen Sprünge zu. Oft kreisen Zuzannas Gedanken darüber, was sein wird, wenn Janko nicht mehr da ist, was es mit einem macht, wenn ein geliebter Mensch gegangen ist. - »Wonach wird die verbleibende Zeit berechnet, nach dem Zerfall der Zellen, nach dem Wachstum einer Masse in Jankos Körper? Welche Konsistenz hat diese Masse, wurde das berücksichtigt, und wer hat die Ergebnisse zusammengetragen?« (Seite 8) - Nach einem starken Anfang flachte die Geschichte leider ziemlich schnell ab, verlor sich zwischen Anspruch und Wirklichkeit, schaffte es nicht, mich zu fesseln. Ganz kurz nur kamen bei mir Emotionen auf, danach verfolgte ich die Reise von Bruder und Schwester, ohne dass eine richtige Bindung hätte entstehen können zu den Figuren. Das ist bedauerlich, denn der Klappentext versprach emotionale Lesestunden, ich war darauf vorbereitet, die Schönheit der Natur und die Traurigkeit der Situation gegeneinander ausspielen zu müssen. Dies passierte leider nicht. Es gab einige schöne Sätze, die mich berührten, aber insgesamt blieb das gewünschte Gefühl beim Lesen unglücklicherweise aus. Schade.

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    08.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konnte mich emotional leider nicht so erreichen wie gehofft

    Eine Geschwistergeschichte, die vom nahenden Tod eines Geschwister bedroht wird, hat mich emotional sehr gereizt. Doch beim Lesen habe ich schnell festgestellt, dass die starke Introspektion Zuzannas und die eher nüchterne Erzählweise meine Hoffnungen auf eine emotionale Geschichte nicht erfüllen können. Einige Absätze fand ich durchaus stark, da sie die Zerrissenheit der Protagonistin gut abbilden konnten. Einerseits die enorme Sorge um ihren Bruder sowie die Liebe zu ihm, andererseits aber auch die Beklemmung aufgrund der Last, die sie sich bei dieser letzten Reise mit ihm aufgebürdet hat. Von so einer leisen und doch auch eindrücklichen Gefühlswucht habe ich bislang selten gelesen. Doch neben diesen wenigen Absätzen stand zu viel Text, der auf mich oberflächlich und nüchtern wirkte, in dem ich die Protagonistin einfach nicht greifen konnte. Für mich war es einfach zu wenig Dialog und zu viel Monolog bei gleichzeitig eher bildhafter und poetischer Sprache, die nur selten für mich funktioniert. Mit deutlich mehr greifbaren Emotionen hätte mein Urteil vielleicht anders ausgesehen, aber so bleibe ich sehr ernüchtert zurück. 1,5 ⭐️

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