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Berlinerisch Vom Alex bis janz weit draußen — Watt denn, icke? Deutsche Dialekte verstehen: Berliner Wörterbuch mit typischen Berliner Sprüchen. Nachschlagewerk mit verblüffenden Fakten zur Sprachgeschichte der Hauptstadt

Aus der Reihe Dialekte
16

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2026

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/1,5 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Rosé / Rubin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75664-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2026

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/1,5 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Rosé / Rubin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75664-3

Herstelleradresse

Bibliograph. Instit. GmbH
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
DE

Email: info@cvk.de

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Persönliche Berliner Sprachstudien

Jennifer (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3114098

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Lea Streisand ist eine echte Berliner Pflanze und stammt aus Pankow. Durch ihre Großmutter hat sie Berlinerisch oder wie es sprachwissenschaftlich korrekt heißt Berlinisch gelernt. Sie liebt diesen schnoddrigen und oft als aggressiv wahrgenommenen Metrolekt sehr. So stimmt es sie natürlich traurig, dass ihre Tochter und die jüngere Generation im Allgemeinen nicht mehr berlinert. Dabei war der Berliner Dialekt in Film und Literatur einst stark vertreten. In ihrem Büchlein wagt Streisand kleine Streifzüge durch Kultur, Geschichte und Sprache der Stadt. Das tut sie mit viel humorigen Anekdoten und eingestreuten Zitaten wie typischen Berliner Wörtern wie Molle, Kintopp oder dufte. Mir gefällt es zudem, wie sie ihre eigene Berliner Biografie und Partnerschaft mit einem Norddeutschen in den Text einfließen lässt. Überschriften gehen ineinander über und knalligbunte Comic-Zeichnungen ergänzen die Beschreibungen auf stimmige Weise. Streisand hat nichts dem Zufall überlassen und sogar jede Seitenzahl mit einem kleinen roten Brandenburger Tor versehen. Die Lektüre hat mich sehr gut unterhalten und mein Berlinwissen erweitert. Außerdem schätze ich Mundart sehr und hoffe, das solch moderne “Sprachbücher” dafür sorgen, dass Dialekte nicht aussterben.

Persönliche Berliner Sprachstudien

Jennifer (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3114098
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Lea Streisand ist eine echte Berliner Pflanze und stammt aus Pankow. Durch ihre Großmutter hat sie Berlinerisch oder wie es sprachwissenschaftlich korrekt heißt Berlinisch gelernt. Sie liebt diesen schnoddrigen und oft als aggressiv wahrgenommenen Metrolekt sehr. So stimmt es sie natürlich traurig, dass ihre Tochter und die jüngere Generation im Allgemeinen nicht mehr berlinert. Dabei war der Berliner Dialekt in Film und Literatur einst stark vertreten. In ihrem Büchlein wagt Streisand kleine Streifzüge durch Kultur, Geschichte und Sprache der Stadt. Das tut sie mit viel humorigen Anekdoten und eingestreuten Zitaten wie typischen Berliner Wörtern wie Molle, Kintopp oder dufte. Mir gefällt es zudem, wie sie ihre eigene Berliner Biografie und Partnerschaft mit einem Norddeutschen in den Text einfließen lässt. Überschriften gehen ineinander über und knalligbunte Comic-Zeichnungen ergänzen die Beschreibungen auf stimmige Weise. Streisand hat nichts dem Zufall überlassen und sogar jede Seitenzahl mit einem kleinen roten Brandenburger Tor versehen. Die Lektüre hat mich sehr gut unterhalten und mein Berlinwissen erweitert. Außerdem schätze ich Mundart sehr und hoffe, das solch moderne “Sprachbücher” dafür sorgen, dass Dialekte nicht aussterben.

Ja, so sind wir!

Bewertung am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3113696

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Wörterbuch, um berlinerische Ausdrücke zu verstehen? Nein, vielmehr als das! Ein Buch um die Berliner zu verstehen! Als ich dieses Buch entdeckte, war ich als gebürtige Berlinerin einfach nur neugierig, wie man es wohl schaffen wollte, ein Berlinerisch-Deutsches Wörterbuch zu erstellen – so etwas hatte ich beim Duden-Verlag vermutet. Insgeheim wartete ich schon darauf, mich zu ärgern und den Kopf zu schütteln über unglückliche Lautschriften, wie sie beim Aufschreiben von berlinischen Ausdrücken nur allzu oft vorkommen. Doch – weit gefehlt! Statt des erwarteten Wörterbuchs habe ich vielmehr ein Handbuch zum Verständnis des Berliners an sich erhalten – eine Hommage an den Berliner und seinen Dialekt, und das sogar „gesamtdeutsch“. Denn – auch darauf geht die Autorin gekonnt ein – das Berlinern hat sich in Ost- und West-Berlin zum Teil sehr unterschiedlich entwickelt. Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll: Lea Streisand ist mit diesem Büchlein wirklich etwas Besonderes gelungen. Sie beschreibt Berlin mit all seinen Licht- und Schattenseiten, verwebt geschickt die geschichtlichen Aspekte mit der Etymologie der Wörter. Der Einfluss der Hugenotten und des Jiddischen auf Berliner Redewendungen, ebenso wie der von Film und Fernsehen, wird anschaulich und gut recherchiert erklärt. Natürlich wird auch auf die Kulinarik eingegangen – denn ein Pfannkuchen ist nun mal kein Berliner und ein Eierkuchen kein Pfannkuchen. Das dit mal klar is! Die Autorin hat dieses Büchlein in einem lockeren und sehr gut verständlichen Ton geschrieben. Als „waschechte“ Berlinerin habe ich bis auf ganz wenige Wendungen, die mir fremd waren (kann aber am bereits erwähnten Ost/Westgefüge liegen, denn die Autorin ist „von drüben“) - alles bejahen können, oft geschmunzelt, manchmal laut gelacht. Und dazu gelernt habe ich auch: Noch nirgends wurde so einfach erklärt, was die „Auswärtigen“ eh fast immer falsch anwenden, nämlich den Unterschied zwischen ick und icke. Bewundernswert ist auch die Schreibweise des Berlinerischen – seit Tucholsky hat das kaum jemand so meisterhaft beherrscht.. Kurz gesagt: Das Buch macht Spaß, bringt jedem interessierten Leser unseren Berliner Dialekt näher und hilft gleichzeitig, uns Berliner besser zu verstehen! Außerdem eignet es sich hervorragend als kleines Geschenk. Meine abschließende Meinung als Berlinerin: Da kann man nich meckern! (soll heißen: volle Punktzahl und unbedingte Weiterempfehlung) PS. Und doch muss ich mal meckern - eigentlich wollte ich einen Punkt abziehen, da gegendert wird, das stört mich so dermaßen beim Lesen...aber da das Buch mir ansonsten gefallen hat, will ich mal nicht so sein...

Ja, so sind wir!

Bewertung am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3113696
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Wörterbuch, um berlinerische Ausdrücke zu verstehen? Nein, vielmehr als das! Ein Buch um die Berliner zu verstehen! Als ich dieses Buch entdeckte, war ich als gebürtige Berlinerin einfach nur neugierig, wie man es wohl schaffen wollte, ein Berlinerisch-Deutsches Wörterbuch zu erstellen – so etwas hatte ich beim Duden-Verlag vermutet. Insgeheim wartete ich schon darauf, mich zu ärgern und den Kopf zu schütteln über unglückliche Lautschriften, wie sie beim Aufschreiben von berlinischen Ausdrücken nur allzu oft vorkommen. Doch – weit gefehlt! Statt des erwarteten Wörterbuchs habe ich vielmehr ein Handbuch zum Verständnis des Berliners an sich erhalten – eine Hommage an den Berliner und seinen Dialekt, und das sogar „gesamtdeutsch“. Denn – auch darauf geht die Autorin gekonnt ein – das Berlinern hat sich in Ost- und West-Berlin zum Teil sehr unterschiedlich entwickelt. Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll: Lea Streisand ist mit diesem Büchlein wirklich etwas Besonderes gelungen. Sie beschreibt Berlin mit all seinen Licht- und Schattenseiten, verwebt geschickt die geschichtlichen Aspekte mit der Etymologie der Wörter. Der Einfluss der Hugenotten und des Jiddischen auf Berliner Redewendungen, ebenso wie der von Film und Fernsehen, wird anschaulich und gut recherchiert erklärt. Natürlich wird auch auf die Kulinarik eingegangen – denn ein Pfannkuchen ist nun mal kein Berliner und ein Eierkuchen kein Pfannkuchen. Das dit mal klar is! Die Autorin hat dieses Büchlein in einem lockeren und sehr gut verständlichen Ton geschrieben. Als „waschechte“ Berlinerin habe ich bis auf ganz wenige Wendungen, die mir fremd waren (kann aber am bereits erwähnten Ost/Westgefüge liegen, denn die Autorin ist „von drüben“) - alles bejahen können, oft geschmunzelt, manchmal laut gelacht. Und dazu gelernt habe ich auch: Noch nirgends wurde so einfach erklärt, was die „Auswärtigen“ eh fast immer falsch anwenden, nämlich den Unterschied zwischen ick und icke. Bewundernswert ist auch die Schreibweise des Berlinerischen – seit Tucholsky hat das kaum jemand so meisterhaft beherrscht.. Kurz gesagt: Das Buch macht Spaß, bringt jedem interessierten Leser unseren Berliner Dialekt näher und hilft gleichzeitig, uns Berliner besser zu verstehen! Außerdem eignet es sich hervorragend als kleines Geschenk. Meine abschließende Meinung als Berlinerin: Da kann man nich meckern! (soll heißen: volle Punktzahl und unbedingte Weiterempfehlung) PS. Und doch muss ich mal meckern - eigentlich wollte ich einen Punkt abziehen, da gegendert wird, das stört mich so dermaßen beim Lesen...aber da das Buch mir ansonsten gefallen hat, will ich mal nicht so sein...

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Berlinerisch

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