Arenite ist unschuldig und wartet dennoch auf ihre Hinrichtung. Ihr Verbrechen? Sie ist noch am Leben, während ihr Schützling tot ist - eine Tatsache, die nicht sein dürfte. Denn im Hive hat jeder seine Aufgabe, jedes Leben eine Funktion und jeder Fehler einen Preis. Gemeinsam mit Niko, einem königlichen Außenseiter, hat Arenite drei Tage Zeit, um das Unmögliche zu beweisen. Drei Tage, um alles infrage zu stellen, was sie über die Welt zu wissen glaubt, in der sie aufgewachsen ist. Drei Tage, um herauszufinden, wer der wahre Mörder ist ... Spannend, schnell und mit vielen Wendungen: ein Pageturner, der einen so schnell nicht mehr loslässt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Aarany
aus Berlin
3/5
12.08.2025
eBook (ePUB 3)
Unser Leben für den Hive
Cover & Klappentext
So einfach das Cover auf den ersten Blick auch erscheinen mag, es passt perfekt zum Inhalt. Die klaren Strukturen sorgen für Aufmerksamkeit.
Der Klappentext dürfte all jene ansprechen, die dystopische Romane mögen. Ich stehe dem Genre etwas skeptisch gegenüber, aber trotzdem wurde ich neugierig.
Meinung
Arenite soll hingerichtet werden, weil sie noch am Leben ist, wohingegen ihr Schützling ihr Leben ließ. Ein Umstand, der eigentlich unmöglich sein müsste.
Nikolos, ein königlicher Außenseiter, soll mit ihrer Hilfe ihre Unschuld beweisen, nur haben sie dafür nur wenig Zeit.
Im Hive hat alles seine Ordnung. Es gibt keinen Platz für Fehler. Sollte dieses empfindliche Konstrukt ins Wanken geraten, könnte es das Ende des Hives bedeuten.
Dystopische Romane und Krimis üben normalerweise keinerlei Faszination auf mich aus. Die Mischung mit Fantasy-Elementen hat mich allerdings überraschend gefesselt, auch wenn mir das erst zum Ende des Buches klar geworden ist.
Der Einstieg ist ein wenig schwergängig. Unwissend landet der Leser im Geschehen und wird mit diversen Vorgängen und Namen konfrontiert, die er nicht zuordnen kann, obwohl der Aufbau der königlichen Familie beigefügt ist. Erst im weiteren Verlauf wird langsam klar, wie die Abläufe im Hive funktionieren. Das heißt, diese Lektüre fordert schon die gesamte Aufmerksamkeit, damit man folgen kann. Sie ist nichts für nebenbei. Das ist allerdings auch kein Problem. Ich mag es, meine Konzentration komplett auf eine Sache zu zentrieren. Erschwert wird das Ganze durch die Hauptprotagonistin, aus deren Sicht man durch die Handlung geführt wird. Arenite wurde derart konditioniert, dass sie keine eigene Meinung mehr hat, denn sie steht ihr schlicht nicht zu. Damit kann man sich nur schwer in sie hineinversetzen. Niko ist im Gegensatz deutlich selbstbestimmter und bringt damit Leben in die Geschichte. Und durch ihn verändert sich auch Arenite. Ihre Entwicklung erfolgt nach und nach und wurde schön umgesetzt.
Die Story wird langsam aufgebaut. Je weiter man vorankommt, desto mehr begreift man. Umso interessanter ist die Idee, die überlebende Kolonie der Menschheit, da die Erde durch den Anstieg der Meeresspiegel im Grunde unbewohnbar geworden ist, in einer Art Bienenstock mit klaren Aufgaben und Strukturen hineinzuversetzen. Dabei wird die Bevölkerungszahl stark limitiert, dank Geburtenkontrolle und sogenannten Auslesen.
Die Umsetzung ist durchaus gelungen, allerdings hatte ich wie erwähnt Schwierigkeiten mit Arenite. Ich verstehe, warum sie so angelegt wurde, und es ist auch notwendig gewesen, aber ihre Konditionierung lässt nur wenig Emotionen zu, die dementsprechend auch nicht übertragen werden können. Dazu kommt ein Schreibstil, der zwar solide ist, aber nicht immer flüssig. Hin und wieder empfand ich ihn als etwas holprig.
Trotzdem wurde ich gut unterhalten.
Fazit
Ein interessanter dystopischer Roman mit Krimi- sowie Fantasy-Elementen, der erst zum Ende hin wirklich überzeugt. Die Autorin brilliert hier durch eine außergewöhnliche Idee, in der einiges an Spannung und auch der ein oder andere Plot-Twist zu finden ist, nicht zu vergessen der berühmt-berüchtigte Nachhall.
Ich vergebe drei von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
Aarany
aus Berlin
3/5
12.08.2025
eBook (ePUB 3)
Unser Leben für den Hive…
Unser Leben für den Hive Cover & Klappentext So einfach das Cover auf den ersten Blick auch erscheinen mag, es passt perfekt zum Inhalt. Die klaren Strukturen sorgen für Aufmerksamkeit. Der Klappentext dürfte all jene ansprechen, die dystopische Romane mögen. Ich stehe dem Genre etwas skeptisch gegenüber, aber trotzdem wurde ich neugierig. Meinung Arenite soll hingerichtet werden, weil sie noch am Leben ist, wohingegen ihr Schützling ihr Leben ließ. Ein Umstand, der eigentlich unmöglich sein müsste. Nikolos, ein königlicher Außenseiter, soll mit ihrer Hilfe ihre Unschuld beweisen, nur haben sie dafür nur wenig Zeit. Im Hive hat alles seine Ordnung. Es gibt keinen Platz für Fehler. Sollte dieses empfindliche Konstrukt ins Wanken geraten, könnte es das Ende des Hives bedeuten. Dystopische Romane und Krimis üben normalerweise keinerlei Faszination auf mich aus. Die Mischung mit Fantasy-Elementen hat mich allerdings überraschend gefesselt, auch wenn mir das erst zum Ende des Buches klar geworden ist. Der Einstieg ist ein wenig schwergängig. Unwissend landet der Leser im Geschehen und wird mit diversen Vorgängen und Namen konfrontiert, die er nicht zuordnen kann, obwohl der Aufbau der königlichen Familie beigefügt ist. Erst im weiteren Verlauf wird langsam klar, wie die Abläufe im Hive funktionieren. Das heißt, diese Lektüre fordert schon die gesamte Aufmerksamkeit, damit man folgen kann. Sie ist nichts für nebenbei. Das ist allerdings auch kein Problem. Ich mag es, meine Konzentration komplett auf eine Sache zu zentrieren. Erschwert wird das Ganze durch die Hauptprotagonistin, aus deren Sicht man durch die Handlung geführt wird. Arenite wurde derart konditioniert, dass sie keine eigene Meinung mehr hat, denn sie steht ihr schlicht nicht zu. Damit kann man sich nur schwer in sie hineinversetzen. Niko ist im Gegensatz deutlich selbstbestimmter und bringt damit Leben in die Geschichte. Und durch ihn verändert sich auch Arenite. Ihre Entwicklung erfolgt nach und nach und wurde schön umgesetzt. Die Story wird langsam aufgebaut. Je weiter man vorankommt, desto mehr begreift man. Umso interessanter ist die Idee, die überlebende Kolonie der Menschheit, da die Erde durch den Anstieg der Meeresspiegel im Grunde unbewohnbar geworden ist, in einer Art Bienenstock mit klaren Aufgaben und Strukturen hineinzuversetzen. Dabei wird die Bevölkerungszahl stark limitiert, dank Geburtenkontrolle und sogenannten Auslesen. Die Umsetzung ist durchaus gelungen, allerdings hatte ich wie erwähnt Schwierigkeiten mit Arenite. Ich verstehe, warum sie so angelegt wurde, und es ist auch notwendig gewesen, aber ihre Konditionierung lässt nur wenig Emotionen zu, die dementsprechend auch nicht übertragen werden können. Dazu kommt ein Schreibstil, der zwar solide ist, aber nicht immer flüssig. Hin und wieder empfand ich ihn als etwas holprig. Trotzdem wurde ich gut unterhalten. Fazit Ein interessanter dystopischer Roman mit Krimi- sowie Fantasy-Elementen, der erst zum Ende hin wirklich überzeugt. Die Autorin brilliert hier durch eine außergewöhnliche Idee, in der einiges an Spannung und auch der ein oder andere Plot-Twist zu finden ist, nicht zu vergessen der berühmt-berüchtigte Nachhall. Ich vergebe drei von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
Bewertung
aus Überlingen
5/5
20.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Highlight!
Arenite ist als Euphemias Schild dafür verantwortlich, dass der Königstochter und potenziellen Thronerbin nichts passiert. Doch dann passiert das, was nicht sein dürfte: Euphemia wird umgebracht und Arenite überlebt trotz des zwischen den beiden vorhandenen Bandes, das eigentlich auch für Arenites Tod sorgen sollte. Gemeinsam mit Nikolos - dem Sohn der zweiten Königin - macht sich Arenite auf die Suche nach dem wahren Mörder. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn wenn sie innerhalb von drei Tagen nicht den wahren Schuldigen hat, wird sie selbst als Verräterin getötet.
Die Autorin schafft mit “The Hive” einfach eine wahnsinnig spannende und einzigartige Welt mit interessanten Charakteren, bei denen man nur Mitfiebern kann! Das Buch ist von Anfang bin Ende unheimlich spannend geschrieben und kann immer mit neuen Erkenntnissen und Wendungen punkten, die man so nicht kommen sieht. Zusätzlich zu der mitreißenden Handlung bekommen wir außerdem eine süße Liebesgeschichte, familiäre Verwicklungen und ein Ende, das zwar in sich geschlossen ist, aber dennoch auf eine Fortsetzung hoffen lässt! Große Empfehlung für Fans von Dystopien (oder solche, die es noch werden sollen!)
Bewertung
5/5
19.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Dystopie Fantasy Thriller Highlight
Leute, vorweg: Wie schön ist bitte dieses Buch?
Dieses goldene Cover mit Weiß und Schwarz - einfach ein Hingucker.
Inhaltlich hat mich The Hive dann genauso begeistert. Der Roman ist ein spannender Genre-Mix aus Dystopie, Fantasy und Thriller.
Der Dystopie Anteil liegt in der erschaffenen Welt: Weit in der Zukunft, die Erde überflutet, die Menschen leben
wie in einer Bienenwabe unter Wasser. Alles, was
sie zum Leben brauchen, gewinnen sie aus dem
Meer. Kleine Details, wie die Frage: "Was sind
Bäume?" haben mich zum Schmunzeln
gebracht ;)
Der Fantasy-Anteil zeigt sich in dem Zusammenleben: Königin, Arbeiter, Drohnen - streng geregelt wie im Bienenstock. Wer z.B. Kinder bekommen darf, wie eine neue Königin entsteht oder wer Schützling oder Beschützer ist, ist fest vorgegeben.
Die ersten ca 100 Seiten waren dabei noch manchmal etwas holprig,
weil die Struktur und Hierarchie erst nach und nach erklärt wurden. Hier hätte ich mir am Anfang etwas mehr a lá Legende o.ä. gewünscht.
Der Thriller-Teil: Ein Mord, eine Verdächtige, weitere Morde - und die Hauptfigur muss die Wahrheit herausfinden, um ihre eigene Hinrichtung zu verhindern. MEGA Idee! Die Ermitlungen, Wendungen und neuen Hinweise haben mich immer wieder mitgerissen. Der Ermitlungspartner hat mir vom Charakter auch so gut gefallen.
Besonders beeindruckend war die Atmosphäre:
dunkel, bedrückend, klaustrophobisch. Ich
konnte mir diesen menschlichen Bienenstock
perfekt vorstellen.
Ein einzigartiger Genre-Mix mit komplexer Struktur des Zusammenlebens und durchgehender Spannung. Für mich ein Highlight. ⭐️5/5⭐️
Das erste Mal, dass ich mir eine ganze Reihe wünsche! Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich die erschaffene Welt und das Geflecht aus zueinander festgelegten Beziehungen gefallen hat.
Sonjalein1985
5/5
17.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannende Dystopie
Inhalt: Im Hive hat jeder seine Rolle und wer keinen Nutzen mehr für die Allgemeinheit hat, wird aussortiert. Dieses Schicksal steht nun Arenite bevor, die als Schutzschild versagt hat. Denn ihr Schützling ist tot und sie selbst noch am Leben. Als der königliche Außenseiter Niko mit dem Fall betraut wird, beschließen die beiden zusammenzuarbeiten, um herauszufinden, wer für den Tod des Schützlings verantwortlich ist und dabei geraten nicht nur die beiden in große Gefahr, sondern auch Arenites ganzes Weltbild ins Wanken.
Meinung: Diese Dystopie konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen und mitreißen. Das lag nicht nur an den sympathischen Charakteren, sondern ebenfalls an der überzeugenden Welt, in der diese Leben. Denn der Hive, der nach dem Vorbild einer Bienenwabe erschaffen wurde, liegt unter der Erde, um seine Bewohner vor Stürmen und der rauen See zu schützen. Jeder hat seine Funktion und wer keinen Nutzen mehr für die Gemeinschaft hat, wird ausgelesen. Die Entscheidungen werden von zwei Königinnen getroffen, die auch dafür zuständig sind, Nachfolger zu produzieren. Für so eine Nachfolgerin ist Arenite verantwortlich. Denn bereits vor ihrer Geburt wurde sie mit Euphemia verbunden und somit ihr Leben an das ihres Schützlings gebunden. Arenite liebt Euphemia und betrachtet sie als den Sinn ihres Lebens. Nachdem diese ermordet und Arenite verdächtigt wird, gerät ihr Weltbild von Seite zu Seite mehr ins Wanken und man merkt, wie sie die Dinge immer mehr hinterfragt. Arenite ist klug, mutig und loyal, was sie zu einem idealen Schild und zu einer guten Freundin macht.
Niko ist der einzige königliche Nachfolger, der keinen Schild mehr hat und sich weigert, einen neuen zu binden. Durch seinen Ruf ist er ein Außenseiter, der keine Chance hat, in den Rat rund um die künftigen Königinnen aufgenommen zu werden und so von seiner eigenen Mutter als überflüssig angesehen wird. Durch seine kluge und bedachte Art wird er dennoch damit betraut, den Mord an Euphemia aufzuklären und außerdem herauszufinden, wie Arenite den Tod ihres Schützlings überleben konnte.
Die beiden sind ein tolles Team, das ich nach und nach immer lieber mochte. Der Leser darf den beiden durch den ganzen Hive folgen und ihre Ermittlungen miterleben. Dabei werden viele weitere interessante Figuren vorgestellt und man lernt sowohl die Machthaber, als auch die einfachen Arbeiter kennen.
Dabei schafft es die Autorin viele Wendungen einzubauen, sodass das Buch bis zum Schluss spannend bleibt.
Wer Dystopien mag, sollte sich diese keinesfalls entgehen lassen. Ich zumindest, kann diese Geschichte nur empfehlen.
Fazit: Eine spannende Dystopie, die mich begeistern konnte. Sehr zu empfehlen.
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5/5
16.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Das System von Bienen auf Menschen
Das Buchcover hat mich sofort angesprochen.
Meiner Meinung nach wurde das System "The Hive" perfekt von der Autorin zu Papier gebracht und mein Interesse wurde von Anfang bis Ende nicht weniger.
Das System von Bienen auf eine Zivilisation von Menschen zu übertragen finde ich genial.
Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Buchfavoriten dieses Jahr.
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