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Produktbild: Standing Ovations
Artikelbild von Standing Ovations
Charlotte Runcie

1. Standing Ovations

Standing Ovations Roman | »Ein Roman, wie er zeitgemäßer gar nicht sein könnte.« Elke Heidenreich

Gesprochen von
87
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Cornelia Waibel

Spieldauer

9 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

Audio Verlag München

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405245

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Cornelia Waibel

Spieldauer

9 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

Audio Verlag München

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405245

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  • Bewertung

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    faszinierend

    Dieses Buch ist ebenso wie das Cover - düster, leicht schrill, packend und angenehm zugleich. Es zwingt die Leserschaft zum Nachdenken, zum Mitfiebern und zum notgedrungenen Überlegen. Überlegen wie man selbst in der prekären Situation handeln würde, in die es die Protagonistin verschlagen hat. Unweigerlich kommen einem die realitätsnahen Beschreibungen nach einer Weile nicht mehr aus dem Sinn... Gerade jetzt, einem Zeitpunkt, in dem viele der mühsam erkämpften Frauenrechte mit Füßen getreten werden, in einem Zeitalter der Angst, in dem die Geldsäcke gewinnen und die #meetoo Bewegung im Grunde verstorben und zu Grabe getragen worden ist, sind Bücher wie dieses hier immens wichtig. Wichtig, damit man sich wieder erinnert, was es eigentlich heißen kann, Frau zu sein. Unabhängig von all den Konnotationen, die dieser Begriff mit sich führt...

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschendes Highlight

    Der Theaterkritiker Alex verfasst eine Ein-Stern-Kritik über eine junge, unbekannte Performance-Künstlerin und verbringt danach eine Nacht mit ihr, ohne ihr zu sagen, dass er Kritiker ist. Als die Künstlerin am nächsten Morgen von seinem Verrat an ihrer Kunst erfährt, startet sie einen Mob voller wütender Frauen. Ich bin ohne große Erwartungen in "Standing Ovations" gestartet und was soll ich sagen - ich bin völlig überraschend auf ein kleines Jahreshighlight gestoßen. Die Geschichte rund um Alex und Sophie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ein bisschen habe ich mich beim Lesen, an "Yellowface" erinnert gefühtl - vermutlich lag das an der Thematik - die Kulturszene, die hier nicht nur ihr glitzerndes, sondern auch ihr hässliches Gesicht zeigt. Kulisse ist ein Kunstfestival in Edingburgh, alles ist voller Künstlicher, Performer, Kritiker und Journalisten, voller Empfänge, Ausstellungen und Vorführungen und genau diesen Vibe vermittelt das Buch ganz wunderbar, als wäre man zusammen mit Sophie in der Stadt unterwegs. Das hat beim Lesen wirklich großen Spaß gemacht und die Kulisse war für mich der heimliche Star des Buches. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sophie, einer Kollegin von Alex, die sich mit ihm eine Unterkunft in der Stadt teilt und so seinen Fall hautnah miterlebt. Dabei ist sie aber wunderbar ambivalent unterwegs, hin- und hergerissen zwischen moralischen Fragen und auch ihrem eigenen Privatleben und ihrer Rolle als Mutter und Partnerin. Was man vielleicht nicht erwarten darf, ist zu viel Action oder Handlung. Die Geschichte ist mehr Vibe- und Themen, als Plot-driven, das sollte einem klar sein und macht die Geschichte vielleicht nicht für jeden zu der perfekten Lektüre, aber wer Lust hat, ein bisschen Theater-, Kultur-, Kritikerluft zu schnuppern, der ist hier genau richtig. "Standing Ovations" war für mich ein voller Erfolg und ich freue mich schon darauf, mehr von Charlotte Runcie zu entdecken - große Leseempfehlung.

  • Yousra

    aus Remscheid

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Macht ein Narrativ zu erschaffen

    "Standing Ovations" handelt von einer Künstlerin - Hayley -, die nach einer durchgemachten Nacht feststellen muss, dass ausgerechnet der Mann - Alex - mit dem sie diese verbracht hatte, ihre Show mit einer vernichtenden Kritik ausweist. Statt Trübsal zu blasen macht sie daraus ein Event und prägt damit ihre eigene Geschichte neu. Die Themen mit denen sich der Roman beschäftigt haben mich sehr interessiert. Es geht um Macht und Willkür in der Künstlerszene und darum wer eigentlich die Menschen sind, die Kunst definieren und uns sagen was es wert ist konsumiert zu werden. Ist es fair Kritikern ein derartiges Gewicht zukommen zu lassen, dass sie imstande sind ganze Karrieren zu beeinflussen? Diese und viele weitere Fragen ziehen sich durch den Roman und werden hervorragend herausgearbeitet. Immer unterschwellig aber doch deutlich zeichnen sich Strukturen ab, die ein übergesellschaftliches Bild abgeben. Erzählt wird das Ganze von Sophie, Alex Kollegin, die in den Wochen nach dem Vorfall die Geschehnisse beobachtet und gleichzeitig mit ihren eigenen Unsicherheiten und Ängsten zu kämpfen hat. Sie beobachtet sie Szenerie genau, fängt Alex mit seinen Menschlichkeiten ein und steht stellvertretend für die verwirrten Gefühle mit denen dieser Text den Leser zurücklässt. Der Roman lässt sich leicht lesen, ist aber kein klassischer Unterhaltungsroman, sondern hat viel mehr Tiefgang als man anfangs vermuten würde. Man ist hin- und hergerissen zwischen Me Too Narrativen und ungesunder Cancel Culture die so stellvertretend für unsere Gesellschaft stehen. Ich habe es sehr gemocht diesen Roman zu lesen und empfehle ihn weiter!

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super Erzählstil

    In Edingburgh findet im August das Fringe Festival statt. Künstler, Comedians und Musiker geben ihr Bestes um das Publikum zu unterhalten, darunter auch eine junge Frau namens Hayley. Ihre Show kommt allerdings bei dem Kritiker Alex nicht so gut an und er gibt ihr eine schlechte Bewertung, was ihn aber nicht davon abhält die Nacht mit ihr zu verbringen. Ein kleiner Rachefeldzug startet, indem Hayley eine neue Show über ihre Erfahrung mit Alex zum Besten gibt, das Publikum ist absolut auf Hayleys Seite. Es geht zwar eigentlich um Hayley und Alex, erzählt wird die Geschichte aber von einer dritten Person Sophie mit trockenem Humor aber einer tiefgründigen Person. Dieser Erzählstil gefällt mir. Durch dieses Buch bekommt man einen Einblick in das Show-Business und hat Lust das Fringe Festival in Schottland selbst zu besuchen.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    EIN STERN

    Einen Stern vergibt Alex in seiner Theaterkritik für die One-Woman-Show der jungen Künstlerin Haley. Dem Buch vergeb ich aber begeisterte 4,5 Sterne. Nachdem Alex' vernichtende Rezension an seine Redaktion versendet ist, gabelt er zufällig die Künstlerin in einer Bar auf und sie gehen gemeinsam zu ihm heim. Am nächsten Morgen sieht sie - noch in seiner Wohnung! - seine Kritik in der Zeitung. Ab diesem Zeitpunkt dreht sich ein Machtgefüge: die Künstlerin beginnt den Kritiker zu kritisieren und ihr sind dabei wirklich sehr viele Mittel recht. Alex dagegen, Sohn einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen des Landes, versteht die Welt nicht mehr. Und auch nicht, was er falsch gemacht haben soll. Dieser Roman handelt von vielem: der Macht der Kritiker:innen, Machtpositionen von (meist) älteren Männern, generell werden viele feministische wichtige Themen behandelt. Gleichzeitig empfand ich dieses Buch zu keinem Zeitpunkt belehrend. Eher wirkte es so, als würde die Autorin mit der Leserschaft und den Charakteren des Buches die verschiedenen Standpunkte ausloten und jede:n zu seinem:ihrem eigenen Ergebnis kommen lassen. Erwähnenswert finde ich noch, dass die Geschichte erzählt wird aus der Sicht der Kollegin und kurzzeitigen Mitbewohnerin von Alex. Diese gewählte Perspektive finde ich extrem spannend, gleichzeitig sind die Erzählungen über ihre eigene Beziehung die schwächsten Momente des Romans. Keineswegs, weil sie nicht auch eine wichtige Geschichte erzählen, sondern eher, weil sie zu dieser Geschichte wenig beitragen. Insgesamt nehmen diese Anteile aber wenig Raum ein und sind dadurch nicht allzu störend. Ich wünsche mir sehr, dass dieser Roman verfilmt wird, das könnte ne fantastische Miniserie werden.

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