Ausgehend von den Libri ordinarii einer Kirche, zeigt der interdisziplinäre Band im Spiegel der liturgischen Regiebücher des Ellwanger Chorherrenstifts die Umrisse des benediktinischen Erbes in der Kirche und in Ellwangen. Es können mit den liturgischen Quellen auch Aussagen über den Umgang der Akteure mit dem Ende des Benediktinerordens und der Suche nach den eigenen Wurzeln und der Tradition der Stifter Hariolf und Erlolf für die Zukunft im neuen Chorherrenstift im Bistum Augsburg im Jahr 1460 getroffen werden. Flankiert werden die Beobachtungen durch Quellen aus dem Pfarrarchiv Ellwangen. Das Buch umfasst eine kritische Edition der Ellwanger Libri Ordinarii sowie eines Index, einen Anhang und Funktionsanalysen des Ellwanger Vitusstifts.
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