Produktbild: Mein vater, der gulag, die krähe und ich

Mein vater, der gulag, die krähe und ich

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

34539

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

533 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701747542

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

34539

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

533 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701747542

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    26.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    lesenswert

    Dies Buch ist spannend und außergewöhnlich. Es handelt von einem Versprechen der Tochter an den Vater. Als sie im Sommer 2020 an Covid erkrankt beschließt sie, dies Versprechen einzulösen und das Leben ihres Vaters zu dokumentieren. Der Vater war im polnischen Widerstand gegen Hitler und Stalin, sein Leben gezeichnet von Flucht und Gefangenschaft. Das Buch ist so vielschichtig und spannend, aber auch sehr heftig. Ich konnte das Lesen dieser Geschichte nur schwer unterbrechen.

  • Bewertung

    3/5

    25.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mammutsätze, fehlende Interpunktion erschwerten das Lesen des Romans

    Im Buch werden viele Themen verflochten, die in der ICH-Form von der queeren Erzählerin beschrieben werden. Sie wohnt auf einem Wagenplatz in einem LKW-Anhänger. Durch die Folgen einer Coronainfektion geschwächt lebt sie dort recht einsam, da die anderen Bewohner aus Angst vor Ansteckung Kontakt meiden. Die Einsamkeit verbessert sich etwas, als sie sich um eine verletzte Krähe kümmert, die sie vermenschlicht, und sie die Tonaufnahmen mit ihrem Vater hört. Darauf erzählt er ihr unter anderem von seiner Zeit im polnischen Widerstand, Folterungen und im Gulag. Diese möchte sie als Buch herausbringen. Das Cover sprach mich an, doch hatte ich noch nicht verstanden, dass der klein geschriebene Titel sich auch im Buch widerspiegelt. So interessant der Inhalt des Buches ist, insbesondere die Geschichte um ihren Vater, so konnte mich der Stil nicht erwärmen. Mammutsätze, die im eBook Format häufig über zehn Seiten und mehr gingen, gepaart mit fehlender Interpunktion ließen mich immer wieder ins Trudeln kommen. Das Buch umfasst 256 Seiten, doch nicht einmal gelang es mir in den Lesefluss zu kommen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mich durch das Buch quälte. Der Inhalt und die Themen (im späten Teil des Romans gibt es einen Hinweis durch die Autorin über den „Sinn des Romans“) fließen ineinander über. Leider nicht die Interpunktion. Ich muss deutlich unterscheiden über den Roman an sich. Die Geschichten. Die Aussage. Dür mich macht ein gutes Buch nicht nur den Inhalt und Sprache aus, sondern auch der Stil. Dieser wurde hier bewusst gewählt und ich kam damit nicht klar. Sicherlich hebt die Autorin sich damit hervor, doch welche Zielgruppe möchte sie damit erreichen? Sie wird sicherlich ihre LeserInnen finden, die sich in den Stil einlesen können und damit ein gutes Buch in den Händen halten. Wer dies nicht schafft, wird sich, wie ich, vermutlich durch das Buch quälten oder es nicht zu Ende lesen.

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aussergewöhnlich

    Sehr aussergewöhlicher Schreibstil, eine wahnsinns Geschichte mit Tiefgang, bin sehr froh mich für dieses Buch entschieden zu haben. Die Autorin schafft es durch und durch einen Einblick in eine dunkle Vergangenheit und eine schwierige Position bis in die Gegenwart sehr prägnant darzustellen

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich und vielschichtig, großartig!

    Kaśka Bryla konzipiert und schreibt diesen Roman als ein Selbstgespräch, nachdem sie die Tonbandaufzeichnungen ihres bereits 2011 verstorbenen Vaters anhört. Sie hatte ihm ja versprochen, seine Geschichte niederzuschreiben. Erst zu Beginn der Pandemie 2020 löst sie dieses Versprechen ein. Auch zu Beginn der Pandemie 2020 infiziert sie sich mit Corona, erleidet eine Herzmuskelentzündung und fühlt sich geschwächt. Sie spürt die Erkrankung in der Lunge, hat zwischenzeitlich Atemprobleme und auch Angst daran zu sterben. Zu dieser Zeit lebt sie in Leipzig in einem LKW-Anhänger. Sie kränkelt und verbringt den Großteil der Zeit in einem Liegestuhl vor ihrem Wagen. Der Vater erzählt in den Tonbandaufnahmen von seiner Zeit im polnischen Widerstand, im Untergrund gegen Hitler und Stalin, wie er den 2. Weltkrieg als Jugendlicher erlebt hatte und von den Deportationen in die Gulags. Ihm ging es um den Kampf für die Demokratie in Polen, um Flucht, Folter, Hunger, Gefangenschaft und Kälte zu ertragen. Genau in dieser Zeit findet sie am Wagenplatz eine Baby-Krähe, die sie Karl nennt und die sie aufgepäppelt. Karl ist an einem Flügel verletzt und kann nicht fliegen. Es stellt sich die Frage, ob er jemals das Fliegen erlernen wird. Karl ist mit seiner Verletzung ein Außenseiter wie sie, die trotz eines negativen Corona-Tests gemieden wird, weil die Angst besteht, sich doch an ihr anzustecken. So ist Karl ihr Engel und der Einzige, den sie zwischen seine Flügeln streichelt – das Berührtwerden vermisst auch sie. Beide sind sie Fremde, die sich gegenseitig brauchen. Kaska Bryla schreibt auch über ihren eigenen Kampf für eine bessere Welt: für die LGBTQ-Menschen und für die Umwelt. Heute tut es ihr leid, wie sie manchmal zu ihrem Vater war, als sie die Kommunisten in Polen gewählt hatte, jene die ihn folterten und quälten, ihn hungern und frieren ließen. Er bleibt ihr gegenüber trotzdem ruhig und nett, tat immer so, als hätte sie ihm nicht böse Worte an den Kopf geschleudert. Was für ein Buch, so emotional, persönlich und ergreifend auf ganz vielen Ebenen – eines der ganz besonderen Neuerscheinungen in diesem Jahr. Dieser Roman ist so einzigartig, dass meine Rezension dem nicht gerecht werden kann - schon gar nicht dem, was in dieser Geschichte alles steckt, daher ganz große Empfehlung.

  • yellowdog

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielzahl von Themen

    Die österreichisch-polnische Schriftstellerin Kaśka Bryla bringt in ihrem Buch verschiedene Aspekte zusammen. Zum einen ist es offenbar ein autofiktinaler Text. Es ist ein Corona-Text, ein Vater-Buch, ein Trauerbuch. Es wird über die polnische Geschichte erzählt. Und es ist ein Buch darüber, wie die Erzählerin sich zärtlich um eine am Flügel verletzte Babykrähe kümmert. Immer wieder geht es fast fließend ineinander. Durch die Vielzahl dieser Themen wird es in der Summe zu einem einzigartigen und dichten Text.

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    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Versprechen.

    Ein außergewöhnlicher Roman, der eine Vielzahl von Themen behandelt. Ein Buch über Erinnerung, Trauer und Einsamkeit – eigensinnig, aber dennoch sehr stimmig erzählt. Für Lesende, die lange, verschachtelte Sätze lieben, ist dieses Werk ein wahres Fest.

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